Kult-Wiener Erdäpfelgulasch: 1 Traumrezept

Servus, ihr Lieben! Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber wenn es draußen kühler wird oder ich einfach ein bisschen Seelentröster brauche, gibt’s für mich nichts Besseres als einen richtig guten Eintopf. Und da muss ich einfach ins Schwärmen geraten, weil ich heute mein absolutes Lieblingsstück mit euch teile: das authentische Wiener Erdäpfelgulasch. Vergesst alles, was ihr bisher an Kartoffelgerichten hattet – dieses Gulasch ist so herzhaft, so unglaublich würzig und steckt voller Geschmack. Es ist das Paradebeispiel für die österreichische Hausmannskost, die einfach satt und glücklich macht. Ich mache dieses Rezept schon seit Ewigkeiten, so oft, dass ich die Mengen quasi im Schlaf abmessen kann. Es ist einfach immer perfekt, versprochen!

Warum dieses Wiener Erdäpfelgulasch in Ihre Küche gehört

Ich muss euch ehrlich sagen, dieses Rezept für das Wiener Erdäpfelgulasch hat das Potenzial, euer neuer Favorit zu werden, wenn es schnell gehen muss, aber trotzdem Großes auf den Tisch kommen soll. Es ist ehrlich und braucht keine komplizierten Techniken. Es lebt von der Qualität der wenigen Zutaten und der Geduld beim Zwiebelschmelzen. Das Ergebnis ist ein sämiges, tiefrotes Gulasch, das einfach nach Zuhause schmeckt. Wenn ihr glaubt, ein Kartoffeleintopf sei langweilig, dann habt ihr dieses Erdäpfelgulasch noch nicht probiert!

Nahaufnahme von einem Teller mit leuchtend rotem Wiener Erdäpfelgulasch, garniert mit frischer Petersilie.

  • Authentischer Geschmack, der an Omas Küche erinnert.
  • Super schnell fertig: In unter 50 Minuten steht es auf dem Tisch.
  • Man braucht keine exotischen Zutaten dafür.
  • Perfekt für gemütliche Abende oder wenn die Familie spontan kommt. Ihr könnt auch mal schauen, wie ich meinen herbstlichen Linseneintopf zubereite – aber dieses Erdäpfelgulasch ist mein heimlicher Star!

Einfache Zubereitung für jeden Kochlevel

Das Tolle daran ist wirklich, wie wenig Arbeit es ist. Ihr müsst nur schnippeln, und dann macht der Topf den Rest! Die Vorbereitung ist in unter 15 Minuten erledigt – das ist echt blitzschnell für so ein herzhaftes Gericht, findet ihr nicht auch? Ihr könnt euch entspannt zurücklehnen oder schon mal einen guten Salat vorbereiten, während die Kartoffeln langsam weich werden und die Aromen im Topf tanzen.

Die Zutaten für das perfekte Wiener Erdäpfelgulasch

Jetzt wird’s konkret, und hier trennt sich die Spreu vom Weizen, Leute! Beim Wiener Erdäpfelgulasch geht es wirklich um die Kartoffeln. Bitte, bitte, bitte, verwendet festkochende Kartoffeln. Das ist kein Ort für mehligkochende Gesellen, die zerfallen, sobald man sie ansieht. Wir wollen Würfel, die ihre Form behalten, aber innen butterweich werden! Das ist das A und O, damit euer Gulasch nicht nach zwei Minuten zu einem reinen Püree wird.

Nahaufnahme von großen Kartoffelstücken in einer tiefroten, würzigen Sauce – typisch für Wiener Erdäpfelgulasch.

Und die Zwiebeln! Man braucht Zwiebeln – und zwar viele davon. Sie zerfallen beim Kochen fast vollständig und sind das natürliche Bindemittel, das unser Gulasch so cremig macht, ganz ohne Mehl oder Sahne. Ich habe hier alle Mengen ganz genau aufgeschrieben, wie ich sie immer verwende:

  • Ein ganzes Kilo festkochende Kartoffeln – wirklich 2 cm große Würfel schneiden, nicht kleiner!
  • Mindestens 500 Gramm Zwiebeln, die müsst ihr wirklich fein würfeln. Das ist Arbeit, aber es lohnt sich später!
  • 2 Esslöffel Pflanzenöl. Butter ist optional, aber das Öl macht die Paprika beim Anrösten so schön intensiv.
  • 2 Esslöffel Tomatenmark. Nicht zu viel, sonst wird’s bitter, aber genug für die schöne Farbe.
  • Das Wichtigste: 2 Esslöffel Paprikapulver edelsüß. Das ist die Seele des ganzen Gerichts!
  • Ein Teelöffel getrockneter Majoran und eine halbe TL ganzer Kümmel. Der Kümmel gibt diesen unverkennbaren, leicht herben Geschmack, den man in jedem guten Erdäpfelgulasch sucht.
  • Etwa 1 Liter gute Rindsuppe. Wenn ihr keine habt, tut’s auch Wasser, aber mit Brühe wird’s einfach tiefer und herzhafter.
  • Und natürlich Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer.

Wenn ihr diese Dinge bereitstellt, macht ihr den ersten großen Schritt in Richtung authentisches, österreichisches Soulfood. Schaut euch auch mal an, wie ich meinen Möhren-Kartoffel-Stampf mache, da geht es auch darum, die Kartoffel perfekt zu kochen!

Schritt-für-Schritt-Anleitung: So kochen Sie Wiener Erdäpfelgulasch

So, jetzt wird gekocht! Die Vorbereitung war nur die Ouvertüre. Das eigentliche Wunder beim Erdäpfelgulasch passiert im Topf. Keine Sorge, das ist kein Hexenwerk, aber es gibt ein paar Stellen, wo ihr wirklich aufpassen müsst, damit die Farbe und der Geschmack perfekt werden. Ich sage euch, wenn ihr diese Schritte beachtet, werdet ihr nie wieder eine Tütenmischung anrühren!

Die Basis schaffen: Zwiebeln und Gewürze

Zuerst brauchen wir eine gute Basis, und die kommt von den Zwiebeln. Erhitzt das Öl in einem großen, schweren Topf – das ist wichtig, damit nichts am Boden klebt. Gebt die fein gewürfelten Zwiebeln dazu. Jetzt kommt der erste Geduldsakt: Dünstet sie bei mittlerer Hitze richtig schön glasig. Wirklich glasig, nicht braun und knusprig! Das kann schon mal 5 bis 7 Minuten dauern, aber das ist der Geschmacksträger. Wenn die Zwiebeln weich sind, nehmt den Topf kurz vom Herd, das ist ein wichtiger Trick!

Jetzt kommt ganz schnell die Farbe rein. Rührt das Tomatenmark und das Paprikapulver zügig ein. Lasst das Ganze nur kurz anrösten, vielleicht eine halbe Minute. Achtung, nicht verbrennen lassen, sonst wird’s bitter! Das soll nur kurz duften und tiefrot werden. Dann kommen die Kartoffelwürfel dazu und werden rundherum mit dieser wunderbaren Paste ummantelt. Majoran und Kümmel rein, gut pfeffern und salzen.

Köcheln lassen: Der Schlüssel zum cremigen Wiener Erdäpfelgulasch

Jetzt gießen wir die Brühe oder das Wasser an. Es soll wirklich nur so viel sein, dass die Kartoffeln gerade eben bedeckt sind. Wir wollen einen Eintopf, keine Suppe! Deckel drauf, einmal aufkochen lassen und dann sofort die Hitze runterdrehen. Wir lassen das Wiener Erdäpfelgulasch jetzt sanft vor sich hin köcheln. Das dauert ungefähr 25 bis 30 Minuten.

Nahaufnahme von saftigen Kartoffelstücken in einer tiefroten, würzigen Sauce, typisch für Wiener Erdäpfelgulasch.

Der wichtigste Mahnruf: Rührt ab und zu um! Die Kartoffeln sind unten am Topfboden und wollen sich anhaften, das wollen wir partout vermeiden. Nach der halben Stunde probiert ihr eine Kartoffel. Ist sie weich, aber nicht zerfallen? Perfekt! Dann schmeckt ihr noch einmal kräftig mit Salz und Pfeffer ab. Wenn ihr jetzt erst abschmeckt, könnt ihr auch noch Salzsocken hinzufügen, wenn ihr merkt, dass es zu wenig ist. Das ist einfacher, als wenn ihr schon am Anfang zu viel salzt und später die Flüssigkeit reduziert. Danach ist euer wunderbares Erdäpfelgulasch fertig und ihr könnt euch freuen!

Wenn ihr nebenbei noch ein bisschen Handbewegung braucht, könnt ihr euch mein Rezept für den Kartoffelbrei mit Rösti anschauen – da geht’s auch fleißig ans Werk!

Tipps für das beste Wiener Erdäpfelgulasch

Puh, das war doch gar nicht so schwer, oder? Aber ich verrate euch jetzt noch ein paar kleine Geheimnisse, die euer Wiener Erdäpfelgulasch von „lecker“ zu „unglaublich! Machst du das nächste Woche wieder?“ katapultieren. Es sind diese kleinen Handgriffe, die ich von meiner Oma gelernt habe, die den Unterschied machen, gerade wenn es um die perfekte Sämigkeit geht.

Das Wichtigste zuerst: Die Konsistenz. Das ist der Knackpunkt bei jedem Gulasch. Manche mögen’s lieber suppiger, fast wie eine dicke Kartoffelsuppe, manche mögen es steif, fast wie ein Püree. Ich stehe auf die goldene Mitte, wo die Brühe den Kartoffelgeschmack schön aufnimmt. Wenn ihr merkt, dass es euch zum Schluss zu dünn ist – keine Panik! Vergesst Mehl oder Stärke, das ist unnötig und verfälscht den Geschmack.

Nehmt euren Kochlöffel, stellt euch an den Topfboden und zerdrückt einfach ein paar der weichen Kartoffelstücke. Nur ein paar! Durch dieses Zerdrücken werden die Stärke und das Fruchtfleisch freigesetzt, und das bindet die Flüssigkeit ganz natürlich. Das ist der Trick, den ich immer anwende, um das perfekte sämige Erdäpfelgulasch zu bekommen. Es gibt nichts Besseres, als wenn die Soße fast von selbst eine wunderschöne Cremigkeit annimmt. Das ist das Ergebnis wenn ihr festkochende Kartoffeln nehmt, die eben nicht sofort zerfallen.

Nahaufnahme von stückigen Kartoffeln in einer leuchtend roten, würzigen Sauce – das perfekte Wiener Erdäpfelgulasch.

Und ein letzter Tipp zur Würze: Paprika entfaltet sich nur, wenn es Fett und Hitze bekommt. Aber Vorsicht, das ist ein Balanceakt. Wenn ihr merkt, dass es am Ende etwas fade ist, greift zu einer Prise frischem Majoran oder – traut euch! – einem Hauch Kreuzkümmel mehr. Aber gebt auch Acht, nicht zu viel vom Kümmel zu nehmen, sonst wird es schnell dominant. Experimentiert ein wenig, das schöne an diesem klassischen Erdäpfelgulasch ist ja, dass es so vielseitig ist. Wenn ihr euch mal beim Kartoffelkochen inspirieren lassen wollt, schaut mal rein, wie ich mein Kartoffelgratin mache – auch da ist die Oberflächenstruktur wichtig!

Variationen und Beilagen zum Gulasch

Dieses Erdäpfelgulasch ist so wunderbar, weil es von ganz allein schon ein komplettes Gericht ist, aber ich liebe es natürlich, wenn man ein bisschen kreativ wird. Die österreichische Küche ist ja bekannt dafür, dass sie bodenständig ist, aber ihr könnt hier ruhig eure eigenen Akzente setzen. Wenn ihr zum Beispiel merkt, eure Brühe war zu stark oder ihr mögt es einfach sehr flüssig, nehmt einfach mehr davon! Dann wird das Gericht etwas mehr zu einem deftigen Eintopf, was perfekt ist, wenn man es löffeln möchte. Ich nenne das dann immer die „Suppen-Variante“.

Was die Würze angeht: Manche mögen es tatsächlich etwas schärfer. Ich bin da eher die Edelsüß-Fraktion, aber wenn ihr einen Kick braucht, gebt einfach eine Prise scharfes Paprikapulver oder einen winzigen Hauch Cayennepfeffer dazu, wenn ihr die Gewürze anröstet. Aber seid vorsichtig, das Erdäpfelgulasch soll ja immer noch harmonisch schmecken!

Die Beilagen sind fast genauso wichtig wie das Gulasch selbst, denn sie laden zum Dippen und Schöpfen ein. Manchmal mache ich riesige Portionen, damit ich am nächsten Tag noch was habe, und dann gibt es dazu gerne mal etwas ganz anderes. Klassischerweise gehört natürlich ein Stück dunkelgraubraunes Brot dazu – saftig und herzhaft, perfekt, um die letzten Soßenreste aufzutunken. Ich bin da total schlicht und sage: Brot ist Pflicht!

Wenn ihr mal etwas Ausgefalleneres wollt, was das Gericht, aber nicht nach deftigem Gulasch, sondern eher nach einem herzhaften Beilagen-Ergänzer schmecken lässt, dann habe ich eine Idee für euch: Probiert mal selbstgemachte Kartoffelpuffer dazu. Die sind zwar ein bisschen Arbeit, aber die Kombination aus dem cremigen Gulasch und dem knusprigen Puffer ist einfach genial. Ich habe mein Lieblingsrezept für Kartoffelpuffer euch hier verlinkt, falls ihr Lust auf einen Gegenpart zum weichen Gulasch habt!

Häufige Fragen zum Wiener Erdäpfelgulasch

Ich kenne das ja von mir selbst, wenn ich ein neues einfaches Rezept ausprobiere: Da kommen immer hundert Fragen auf, bevor man überhaupt den Herd anmacht! Besonders bei Klassikern wie unserem Erdäpfelgulasch gibt es ein paar Punkte, die man wissen sollte, damit es am Ende auch wirklich so schmeckt, wie es soll. Hier habe ich die häufigsten Fragen gesammelt, die sich rund um die Zubereitung dieses wunderbaren Wiener Erdäpfelgulaschs auftauchen. Wir reden hier von den Basics, die euer Gericht einfach sicherer machen.

Welche Kartoffelsorte eignet sich am besten für das Wiener Erdäpfelgulasch?

Das ist die wichtigste Frage überhaupt, und meine Antwort ist immer die gleiche: Nehmt festkochende Kartoffeln! Ich weiß, manche schwören auf vorwiegend festkochend, aber beim Gulasch, wo ihr ja wollt, dass die Kartoffeln lange köcheln und die Aromen tief aufsaugen, aber gleichzeitig nicht zu Mus zerfallen, sind die festkochenden die Stars. Die behalten ihre Struktur, werden aber innen diese wunderbar weiche, fast mehlige Textur bekommen, die man haben will. Wenn ihr da mehliges Zeug nehmt, habt ihr am Ende eher einen Kartoffelbrei mit Paprikasoße, und das soll ja unser herrliches Wiener Erdäpfelgulasch nicht sein.

Kann ich das Wiener Erdäpfelgulasch vegan zubereiten?

Absolut! Das Schöne an diesem Rezept ist ja, dass es durch die Zwiebeln und die Kartoffeln von Haus aus schon sehr wenig Fleisch braucht – oder eben gar keines. Da wir in diesem Rezept Öl statt Butter verwenden, entfällt der Milchprodukt-Part schon mal. Der einzige Punkt ist die Flüssigkeit: Wenn ihr die Rindsuppe weglassen wollt, nehmt einfach genauso viel Wasser und verdoppelt vielleicht die Menge an Gemüsebrühpulver oder Würfel, um diesen tiefen Geschmack zu imitieren. Dann ist euer Erdäpfelgulasch wunderbar vegan. Wenn ihr dann noch etwas Knuspriges dazu wollt, könnt ihr euch ja mal meine Kartoffelpuffer genauer anschauen – die gehen ja auch super ohne tierische Produkte!

Aufbewahrung und Haltbarkeit des Erdäpfelgulasch

Wisst ihr, Gulasch ist eines dieser Gerichte, die am zweiten Tag oft noch besser schmecken als am ersten. Ich koche es deshalb gerne für zwei Tage vor, weil die Gewürze über Nacht richtig schön durchziehen und das Ganze noch runder macht. Wenn etwas übrig bleibt, ist das kein Problem, es richtig aufzubewahren ist ganz einfach.

Lasst das Gulasch immer zuerst komplett auf Zimmertemperatur abkühlen, bevor ihr es in den Kühlschrank stellt. Das ist wichtig, damit es nicht unnötig lange in der warmen Zone steht und fad wird oder kippt. Füllt es dann in einen gut verschlossenen Behälter. Im Kühlschrank hält sich das Erdäpfelgulasch locker drei, manchmal sogar vier Tage, wenn ihr es wirklich gut bedeckt. Wenn ihr es wieder aufwärmen wollt, macht das am besten langsam im Topf bei kleiner Hitze. Und keine Angst, wenn es beim Aufwärmen etwas fester geworden ist – einfach einen Schuss Wasser oder Brühe dazugeben, kurz umrühren, und es wird wieder perfekt sämig. Wenn ihr mal überlegt, was ihr statt Gulasch kochen könntet, probiert mal meinen Eintopf mit Linsen und Würstchen – ist auch super für die Resteverwertung!

Nährwertangaben für 1 Portion Wiener Erdäpfelgulasch

Weil immer wieder gefragt wird, hier eine kurze Anmerkung zu den Werten: Diese Angaben sind Schätzungen und beziehen sich *nur* auf die Hauptzutaten, die ich im Rezept verwendet habe (also ohne Extrawürste oder Brotbeilage). Die genauen Werte können stark variieren, je nachdem, wie viel Öl ihr letztendlich verwendet oder ob ihr eine sehr wässrige Brühe nehmt. Denkt daran, Kartoffeln und Zwiebeln sind Naturprodukte, da sind die Angaben nur grobe Richtwerte, die euch eine Vorstellung geben sollen. Wenn ihr sehr genau wissen wollt, was drin ist, müsst ihr eure exakten Mengen abwiegen und in ein Ernährungsprogramm eingeben. Aber mal ehrlich: Wer zählt Kalorien, wenn er so ein gemütliches Erdäpfelgulasch isst?

Hinterlassen Sie uns Ihr Feedback zum Wiener Erdäpfelgulasch

So, das war jetzt mein ganz persönliches Rezept für das beste Wiener Erdäpfelgulasch, das ich kenne. Ich hoffe wirklich, ihr habt Freude beim Kochen und es schmeckt euch genauso gut wie uns! Wenn ihr es ausprobiert habt, würde ich mich riesig über eure Rückmeldungen freuen. Lasst mir einen Kommentar da unten und erzählt mir, was ihr anders gemacht habt oder ob ihr vielleicht einen neuen Gewürz-Trick entdeckt habt! Hat es euch geschmeckt? Wie habt ihr es serviert? Wenn ihr eure Kreationen auf Instagram oder Facebook teilt, markiert mich doch gerne, das ist für mich immer eine riesige Freude zu sehen, wie eure Teller aussehen!

Wenn ihr das nächste Mal etwas ganz anderes Kochen wollt, aber trotzdem Lust auf was Deftiges habt, schaut euch unbedingt mein Rezept für Gulasch mit Nudeln oder Spätzle an – das ist zwar ein anderes Gulasch, aber genauso gemütlich!

Aufbewahrung und Haltbarkeit des Erdäpfelgulasch

Wisst ihr, Gulasch ist eines dieser Gerichte, die am zweiten Tag oft noch besser schmecken als am ersten. Ich koche es deshalb gerne für zwei Tage vor, weil die Gewürze über Nacht richtig schön durchziehen und das Ganze noch runder macht. Wenn etwas übrig bleibt, ist das kein Problem, es richtig aufzubewahren ist ganz einfach.

Lasst das Gulasch immer zuerst komplett auf Zimmertemperatur abkühlen, bevor ihr es in den Kühlschrank stellt. Das ist wichtig, damit es nicht unnötig lange in der warmen Zone steht und fad wird oder kippt. Füllt es dann in einen gut verschlossenen Behälter. Im Kühlschrank hält sich das Erdäpfelgulasch locker drei, manchmal sogar vier Tage, wenn ihr es wirklich gut bedeckt. Wenn ihr es wieder aufwärmen wollt, macht das am besten langsam im Topf bei kleiner Hitze. Und keine Angst, wenn es beim Aufwärmen etwas fester geworden ist – einfach einen Schuss Wasser oder Brühe dazugeben, kurz umrühren, und es wird wieder perfekt sämig. Wenn ihr mal überlegt, was ihr statt Gulasch kochen könntet, probiert mal meinen Eintopf mit Linsen und Würstchen – ist auch super für die Resteverwertung!

Nährwertangaben für 1 Portion Wiener Erdäpfelgulasch

Ich weiß, viele von euch wollen es ganz genau wissen, gerade wenn man auf die Linie achtet oder vielleicht Allergien hat. Deshalb schauen wir uns hier kurz die Nährwerte für unser herrliches Wiener Erdäpfelgulasch an. Aber Achtung, das ist ein wichtiger Punkt, den ich euch mit auf den Weg geben muss, weil es bei Gulasch so einfach zu Verwirrungen kommt.

Die Zahlen, die ihr hier seht, sind immer nur Schätzwerte, meine Lieben. Wirklich! Das hängt stark davon ab, wie viel Öl ihr dazu nehmt, wie süß eure Zwiebeln waren oder wie viel Salz ihr am Ende noch nachwürzt. Besonders die Menge an Kartoffeln schwankt ja immer, weil die einen lieber mehr Soße wollen und die anderen richtige Kartoffelbomben! Diese Werte basieren auf der Menge für 4 Portionen, wie im Rezept angegeben, aber seht es als Anhaltspunkt und nicht als in Stein gemeißelte Wissenschaft.

Denkt dran, dieses Erdäpfelgulasch lebt von den Kohlenhydraten der Kartoffeln und dem Geschmack der Zwiebeln. Beim nächsten Mal, wenn ihr das Wiener Erdäpfelgulasch macht, könnt ihr ja mal euren eigenen Esslöffel Öl abwiegen, dann wird es genauer! Aber für einen entspannten Abend mit dunklem Brot ist das hier eine wunderbare, sättigende Mahlzeit.

Hinterlassen Sie uns Ihr Feedback zum Wiener Erdäpfelgulasch

So, das war jetzt mein ganz persönliches Rezept für das beste Wiener Erdäpfelgulasch, das ich kenne. Ich hoffe wirklich, ihr habt Freude beim Kochen und es schmeckt euch genauso gut wie uns! Wenn ihr es ausprobiert habt, würde ich mich riesig über eure Rückmeldungen freuen. Lasst mir einen Kommentar da unten und erzählt mir, was ihr anders gemacht habt oder ob ihr vielleicht einen neuen Gewürz-Trick entdeckt habt! Hat es euch geschmeckt? Wie habt ihr es serviert? Wenn ihr eure Kreationen auf Instagram oder Facebook teilt, markiert mich doch gerne, das ist für mich immer eine riesige Freude zu sehen, wie eure Teller aussehen!

Wenn ihr das nächste Mal etwas ganz anderes Kochen wollt, aber trotzdem Lust auf was Deftiges habt, schaut euch unbedingt mein Rezept für Gulasch mit Nudeln oder Spätzle an – das ist zwar ein anderes Gulasch, aber genauso gemütlich!

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Nahaufnahme von Kartoffelstücken in einer tiefroten, würzigen Sauce des Wiener Erdäpfelgulasch in einer weißen Schüssel.

Wiener Erdäpfelgulasch


  • Author: Sina
  • Total Time: 50 min
  • Yield: 4 servings 1x
  • Diet: Vegetarian

Description

Ein traditionelles österreichisches Gulasch mit Kartoffeln.


Ingredients

Scale
  • 1 kg festkochende Kartoffeln
  • 500 g Zwiebeln
  • 2 EL Pflanzenöl
  • 2 EL Tomatenmark
  • 2 EL Paprikapulver edelsüß
  • 1 TL Majoran getrocknet
  • 1/2 TL Kümmel ganz
  • 1 Liter Rindsuppe oder Wasser
  • Salz nach Geschmack
  • Pfeffer schwarz gemahlen nach Geschmack

Instructions

  1. Schälen Sie die Kartoffeln und schneiden Sie sie in etwa 2 cm große Würfel.
  2. Schälen und würfeln Sie die Zwiebeln fein.
  3. Erhitzen Sie das Öl in einem großen Topf. Geben Sie die Zwiebeln hinzu und dünsten Sie sie bei mittlerer Hitze glasig.
  4. Fügen Sie das Paprikapulver und das Tomatenmark hinzu. Rühren Sie gut um und rösten Sie es kurz an, bis es duftet.
  5. Geben Sie die Kartoffelwürfel in den Topf und vermischen Sie alles gut mit der Zwiebel-Paprika-Mischung.
  6. Fügen Sie Majoran und Kümmel hinzu. Mit Salz und Pfeffer würzen.
  7. Gießen Sie die Rindsuppe oder das Wasser an, sodass die Kartoffeln gerade bedeckt sind.
  8. Bringen Sie das Gulasch zum Kochen, reduzieren Sie dann die Hitze und lassen Sie es zugedeckt etwa 25 bis 30 Minuten köcheln, bis die Kartoffeln weich sind. Rühren Sie gelegentlich um, damit nichts anbrennt.
  9. Schmecken Sie das Gulasch vor dem Servieren mit Salz und Pfeffer ab.

Notes

  • Servieren Sie das Gulasch mit einer Scheibe dunklem Brot.
  • Wenn Sie eine dickere Konsistenz bevorzugen, zerdrücken Sie einige Kartoffelstücke am Ende mit einem Kochlöffel am Topfboden.
  • Prep Time: 15 min
  • Cook Time: 35 min
  • Category: Hauptspeise
  • Method: Kochen
  • Cuisine: Österreichisch

Nutrition

  • Serving Size: 1 Portion
  • Calories: 450
  • Sugar: 8
  • Sodium: 450
  • Fat: 12
  • Saturated Fat: 2
  • Unsaturated Fat: 10
  • Trans Fat: 0
  • Carbohydrates: 75
  • Fiber: 8
  • Protein: 10
  • Cholesterol: 0

Keywords: Erdäpfelgulasch, Kartoffelgulasch, Wiener Küche, vegetarisch, traditionell

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