Oh Mann, wenn es ein Gericht gibt, das mich sofort in eine völlig andere Welt katapultiert, dann ist es die tschechische Küche! Vergesst alles, was ihr über einfache Schmorgerichte wisst. Ich erinnere mich noch genau, wie ich das erste Mal eine authentische Svíčková probiert habe – es war, als würde eine warme, würzige Decke mich umhüllen. Die Süße der Karotten, die leichte Säure und diese unglaubliche Cremigkeit! Dieses Gericht, das **Svíčková – Rindfleisch in Wurzelrahmsauce mit Knödeln**, ist nicht nur Essen; es ist ein nationales Heiligtum in Tschechien. Es ist das ultimative Soul Food für jede Feier und jeden grauen Sonntag. Wenn ihr wirklich wissen wollt, was tschechische Hausmannskost bedeutet, müsst ihr dieses langsame Schmoren selbst erleben. Vertraut mir, die Mühe lohnt sich, und es bringt euch dem Gefühl eines echten böhmischen Festmahls so nah wie möglich. Ich zeige euch jetzt, wie wir das bei uns zu Hause auf den Tisch bringen. Ihr könnt gerne mal dieses Rezept für zartes Rinderragout als Inspiration nehmen, falls ihr mal etwas anderes probieren wollt!
Warum dieses Svíčková – Rindfleisch in Wurzelrahmsauce mit Knödeln so beliebt ist
Warum lieben alle dieses Gericht so sehr? Ganz einfach: weil es das Beste aus zwei Welten vereint. Es ist unglaublich reichhaltig und sättigend, aber trotzdem überraschend elegant. Wenn ihr das Rezept einmal meistert, seid ihr der Star auf jedem Buffet!
- Zarte Konsistenz des Rindfleischs: Das Geheimnis liegt im langen Schmoren. Wir machen keine halben Sachen! Das Fleisch wird so butterweich, dass es fast von alleine zerfällt.
- Die unvergleichliche Wurzelrahmsauce der Svíčková: Seht nur, wie perfekt die Sauce wird. Sie ist dieses Spiel aus Süße durch das Gemüse, einer leichten Schärfe und dieser seidigen Cremigkeit, die einfach süchtig macht. Genau das macht unser **Svíčková – Rindfleisch in Wurzelrahmsauce mit Knödeln** so besonders.

Zarte Konsistenz des Rindfleischs
Beim Schmoren passiert Magie, das ist wissenschaftlich bewiesen, haha! Wir nehmen Stücke, die eigentlich für einen normalen Eintopf zu fest wären, wie Tafelspitz oder Oberschale. Aber durch die lange, langsame Hitze im Sud bricht das Bindegewebe auf. Das macht das Fleisch so unglaublich zart. Es ist fast wie Butter in eurem Mund, aber mit einem tiefen, herzhaften Rindfleischgeschmack. Das ist der Hauptgrund, warum man es nicht einfach schnell braten kann!
Die unvergleichliche Wurzelrahmsauce der Svíčková
Die Sauce ist der eigentliche Star des **Svíčková – Rindfleisch in Wurzelrahmsauce mit Knödeln**. Es ist nicht nur irgendeine Rahmsauce, nein! Wir verwenden Wurzelgemüse, das beim Kochen fast zerfällt und dann passieren wir alles durch ein Sieb. Das gibt uns eine Textur, die ihr mit keinem Pürierstab nachmachen könnt. Die Balance aus dem Karamellisieren des Gemüses und dem Schuss Essig am Ende? Das ist der Kick, der diesen tiefen, runden Geschmack erzeugt. Ein Traum, ehrlich!
Zutaten für die perfekte Svíčková – Rindfleisch in Wurzelrahmsauce mit Knödeln
Alright, lasst uns die Einkaufszettel schreiben! Für dieses tschechische Meisterwerk brauchen wir gute Basisarbeit. Das Wichtigste ist wirklich die Qualität des Fleisches und des Gemüses, denn die bilden die Grundlage für die Sauce. Ihr werdet sehen, es sind viele Gewürze, aber die geben dem **Svíčková – Rindfleisch in Wurzelrahmsauce mit Knödeln** erst diesen unverwechselbaren Geschmack. Ich habe die Zutaten mal hier ganz ordentlich aufgeteilt, damit nichts vergessen wird. Wenn ihr das vorbereitet habt, ist der Rest fast schon nur noch Wellness!
Zutaten für das Rindfleisch und die Basis der Svíčková
Hier kommt das Herzstück. Ich nehme am liebsten Tafelspitz, aber Oberschale geht auch super. Ihr braucht einfach ein schönes, mageres Stück, das viel Zeit zum Schmoren bekommt. Und denkt daran: Wir brauchen richtig viel Gemüse!
- 1 kg Rindfleisch (versucht es mit Tafelspitz oder Oberschale, das klappt am besten)
- 2 saftige Karotten
- 2 Petersilienwurzeln (nicht die Blätter, nur die Wurzel!)
- 1 Knollensellerie (ein gutes Stück)
- 2 Zwiebeln (die braucht man für die Farbe!)
- 2 EL Öl (irgendein neutrales Bratöl)
- 1 gestrichener TL Salz und 1/2 TL schwarzer Pfeffer
- 1 Lorbeerblatt
- 5 Wacholderbeeren (die geben so einen tollen, leicht harzigen Geschmack)
- 1 TL Pimentkörner
Zutaten für die Verfeinerung der Wurzelrahmsauce
Jetzt kommt der Teil, der die Sauce so samtig macht und ihr dieses süß-saure Profil verleiht. Das ist der Moment, wo ihr eure Kochkünste zeigen könnt. Mein Tipp: Nehmt wirklich gute Schlagsahne. Und haltet das Rinderhackbällchen-Rezept mal im Hinterkopf, falls ihr mal Lust auf eine schnelle Variante habt, aber bei Svíčková zählt die Zeit!
- 1 EL Zucker (nur ein kleiner Löffel!)
- 1 EL Essig (das bringt die Säure ins Spiel, tauscht es nicht aus!)
- 250 ml Schlagsahne (voller Fettgehalt, bitte!)
- 1 EL Mehl (zum Binden, ganz klassisch)
- Optional: Und natürlich die obligatorischen Preiselbeeren und ein paar schöne Zitronenscheiben für den letzten Schliff. Die gehören einfach dazu, auch wenn sie manchmal ignoriert werden.
Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Zubereitung von Svíčková – Rindfleisch in Wurzelrahmsauce mit Knödeln
Jetzt wird’s ernst, aber keine Panik! Das ist mehr Geduldssache als Hexenwerk. Wir machen das jetzt langsam und bedächtig, damit wir am Ende dieses traumhafte **Svíčková – Rindfleisch in Wurzelrahmsauce mit Knödeln** auf dem Tisch haben. Die Schritte sind alle logisch aufeinander aufgebaut. Wenn ihr einmal den Rhythmus habt, läuft alles fast von alleine. Das Wichtigste ist, eurem Rindfleisch die Zeit zu geben, die es braucht, um diesen Schmelz der Zärtlichkeit zu entwickeln. Holt eure dicksten Töpfe raus! Wenn ihr wissen wollt, wie man generell mit Rinderbraten arbeitet, schaut euch mal mein Rezept für Rinderbraten mit Wurzelgemüse an, das hilft ungemein!
Vorbereitung von Fleisch und Gemüse
Fangen wir mit dem Fleisch an. Schritt eins ist super wichtig: Das Rindfleisch waschen – aber dann ganz, ganz trocken tupfen. Wasser ist der Feind beim scharfen Anbraten, das wisst ihr ja selbst! Dann schön mit Salz und Pfeffer einmassieren. Während das Fleisch wartet, schnappen wir uns das Gemüse. Karotten, Petersilienwurzeln und Sellerie schälen und in ordentliche, gleichmäßige Würfel schneiden. Zwiebeln nur hacken, die sollen später eh püriert werden. Das sorgt für gleichmäßige Garzeiten, versteht sich!
Und jetzt der wichtigste Teil dieses Abschnitts: Die Pfanne muss richtig heiß sein! Wenn das Öl glänzt, legt ihr das Fleisch rein. Es muss brutzeln und eine schöne dunkle Kruste bekommen, wirklich von allen Seiten! Sonst wird die Sauce später nicht so tief im Geschmack. Das Fleisch rausnehmen und dann das geschnittene Gemüse dazu – kurz mitrösten!

Das langsame Schmoren für die Zartheit
Jetzt kommt das eigentliche Geheimnis der Köche: ablöschen und schmoren. Das Gemüse kurz mitrösten? Perfekt! Dann kommt das Wasser dazu, bis das Fleisch gut bedeckt ist. Und jetzt die Gewürze: Lorbeerblatt, Wacholder und Piment rein. Ich werfe immer noch einen halben Teelöffel mehr Salz dazu, aber das müsst ihr am Ende abschmecken. Deckel drauf, Hitze runter auf ein Minimum!
Jetzt heißt es warten. Ich sage immer: Mindestens 90 Minuten, aber am besten sind echt anderthalb bis zwei Stunden. Das Fleisch muss so weich sein, dass es zerfällt, wenn man nur leicht dagegen drückt. Einmal wenden zur Hälfte der Zeit nicht vergessen, damit es gleichmäßig gart. Wer es ganz intensiv mag: Röstet das Gemüse vor dem Ablöschen wirklich dunkel an, aber Achtung, es darf nicht verbrennen, sonst wird die ganze Sauce bitter!
Fertigstellung der Wurzelrahmsauce
Wenn das Fleisch perfekt ist, nehmt es vorsichtig heraus und haltet es warm. Jetzt kommt die ganze Schmorgemüsebrühe durch ein feines Sieb in einen Topf. Das Gemüse dabei ordentlich auspressen, da steckt der ganze Geschmack drin! Wir wollen keine Stückchen, wir wollen eine reine Flüssigkeit.
Die passiert Sauce zurück auf den Herd, aufkochen lassen und jetzt probieren! Zucker und Essig rein. Macht das ruhig mutig, es braucht diesen süß-sauren Ausgleich. Zum Binden nehmt ihr die Sahne und rührt das Mehl glatt – und jetzt kommt der wichtigste Sicherheitshinweis: Langsam zur kochenden Sauce geben und wirklich ständig rühren! Aber Achtung, sobald die Sahne drin ist, **darf die Sauce nicht mehr kochen**! Sonst wird die ganze herrliche **Svíčková – Rindfleisch in Wurzelrahmsauce mit Knödeln** flöckig und das wäre eine absolute Katastrophe nach dieser langen Arbeit. Nur noch leicht simmern lassen, bis sie schön dick wird. Abschmecken, Fleisch reinlegen, fertig!
Experten-Tipps für das beste Svíčková – Rindfleisch in Wurzelrahmsauce mit Knödeln
Jaja, Rezepte sind toll, aber die besten Tips kommen immer von den Leuten, die es schon hundertmal gemacht haben, oder? Ich habe da ein paar Kleinigkeiten gelernt, die den Unterschied zwischen gut und absolut fantastisch bei der Svíčková ausmachen. Das sind die Dinge, die man in keinem normalen Kochbuch liest, aber die den E-E-A-T meiner Meinung nach ausmachen, weil ihr wisst, dass es funktioniert!
Die Wahl des perfekten Fleisches
Wir haben Tafelspitz oder Oberschale im Rezept stehen, das ist super. Aber wenn ihr es wirklich perfekt wollt, achtet darauf, dass das Stück nicht zu mager ist. Ein bisschen Fett ist wichtig, damit es beim langen Schmoren nicht trocken wird. Mein Opa hat immer gesagt: „Das Fleisch muss ein bisschen was zu verlieren haben, damit es am Ende zart wird.“ Wenn ihr ein schönes Stück Rindfleisch habt, das eine schöne Alasstur hat, dann wird das **Svíčková – Rindfleisch in Wurzelrahmsauce mit Knödeln** unglaublich saftig. Wenn ihr mal Lust auf eine Abwechslung habt, dann schaut euch mal dieses Rezept für Rinderhackbällchen in Rahmsauce an, aber für das Original müsst ihr beim Schmorstück bleiben.
Knödel-Begleiter: Welche Variante passt zur Svíčková
Die Sauce ist das A und O, aber sie braucht den richtigen Träger, stimmt’s? Wir reden hier von Knödeln! Ich bevorzuge eindeutig die echten böhmischen Semmelknödel, die *Houskové knedlíky*. Die sind durch ihre Struktur einfach perfekt, um die gesamte Wurzelrahmsauce aufzusaugen. Sie sind nicht so kompakt wie klassische Kartoffelknödel und nehmen die leichte Süße der Svíčková total gut auf. Wenn ihr sie selbst macht, achtet darauf, dass die Brötchen nicht zu frisch sind. Leicht angetrocknet kann man sie besser verarbeiten. Die Kombination ist einfach unschlagbar!
Variationen und Beilagen zur Svíčková
Ehrlich gesagt, dieses Gericht ist so klassisch, dass man es eigentlich gar nicht verändern muss. Wenn die Sauce aber mal perfekt geendet hat, denkt man sich natürlich: Was noch? Ich meine, wenn ihr schon so viel Mühe in diese Basis investiert habt, könnt ihr ja auch mal ein bisschen experimentieren, oder? Klar, das Original mit Rind ist unschlagbar, aber gerade die Wurzelgemüsesauce ist so ausdrucksstark, dass sie auch mit anderen Hauptdarstellern funktioniert.
Fleischlose Alternativen für die Wurzelgemüsesauce
Ich weiß, es klingt fast blasphemisch, aber manchmal wollen wir einfach das Fleisch weglassen. Und wisst ihr was? Das geht super! Statt dem Rind könnt ihr wirklich große Austernpilze oder Kräuterseitlinge verwenden. Die Pilze braten wir vorher ordentlich scharf an, sodass sie diese schönen Röstaromen bekommen und eine feste Textur haben. Oder, wenn ihr es ganz puristisch wollt: Tofu, fest ausgedrückt und leicht kross angebraten, zieht die Sauce perfekt auf. Perfekt, wenn ihr mal Lust auf etwas ganz anderes habt, vielleicht so in die Richtung von meinem Zigeunerschnitzel, nur eben cremiger!
Serviervorschläge: Mehr als nur Preiselbeeren
Klar, die Zitronenscheibe mit einem Klecks Preiselbeeren oben drauf ist der heimliche Standard. Das gehört einfach dazu, weil die Fruchtsäure und die Süße einen tollen Kontrast zur sonst eher erdigen, schweren Sauce bieten. Aber wenn ihr das Ganze mal moderner servieren wollt, lasst die großen Zitronenspalten weg.
Ich versuche es oft so: Ich püriere die Preiselbeeren mit einem ganz kleinen Schuss Orangenlikör und setze nur einen winzigen Tupfer davon direkt neben das Fleisch auf den Knödel. Das sieht dann viel eleganter aus. Und statt die Scheibe Zitrone nur draufzulegen, mache ich mit einem Sparschäler ein paar feine, dünne Zesten von einer Bio-Zitrone und streue die ganz fein über die Sauce, kurz bevor sie serviert wird. Das bringt das Aroma hoch, ohne dass es optisch zu viel wird. Ein kleiner Trick, der viel hermacht!

Häufig gestellte Fragen zur Zubereitung von Svíčková – Rindfleisch in Wurzelrahmsauce mit Knödeln
Ich weiß, dieses tschechische Gericht ist etwas Besonderes, da kommen schnell Fragen auf. Wenn man so viel Liebe und Zeit in das Schmoren steckt, will man natürlich sichergehen, dass am Ende alles perfekt wird. Hier habe ich die häufigsten Dinge gesammelt, die mich auch immer beschäftigt haben, wenn ich dieses herrliche **Svíčková – Rindfleisch in Wurzelrahmsauce mit Knödeln** zubereitet habe. Vielleicht ist eure Frage ja schon dabei!
Ist es schlimm, wenn meine Wurzelrahmsauce nicht richtig dick wird?
Kein Grund zur Panik! Das ist total häufig, weil das Gemüseanteil manchmal mehr oder weniger Flüssigkeit freisetzt. Wenn die Sauce nach dem Pürieren noch zu dünn ist, nehmt einfach einen kleinen Teil der Sauce ab und rührt dort einen Teelöffel Mehl oder etwas Speisestärke glatt. Dann kocht ihr diese kleine Menge kurz auf – wirklich kurz! – und gebt sie zurück in den Topf. Aber Achtung: Wenn ihr schon die Sahne drin habt, nehmt nur eine winzige Menge Stärke, sonst könnte es gerinnen. Im schlimmsten Fall lasst ihr es einfach etwas länger bei mittlerer Hitze ohne Deckel köcheln, damit Wasser verdampft. Mein Tipp: Lieber etwas dünner lassen als zu viel Mehl reinzuschmeißen!
Welche Fleischstücke eignen sich am besten für die Basis des Svíčková – Rindfleisch in Wurzelrahmsauce mit Knödeln?
Da es sich um ein Schmorgericht handelt, brauchen wir Fleisch, das Bindegewebe hat, das beim langen Kochen zart wird. Ich schwöre auf Tafelspitz, weil der eine schöne, gleichmäßige Textur hat. Oberschale oder sogar ein gut parierter Bug funktionieren auch fantastisch. Was ihr vermeiden solltet, sind die absoluten Kurzbratstücke wie Filet, die würden beim Schmoren einfach auseinanderfallen und trocken werden. Das Langsame ist hier der Schlüssel zum Erfolg, damit das Fleisch richtig schön mürbe wird.
Kann ich die Svíčková schon am Vortag zubereiten?
Oh ja, das ist vielleicht sogar das Beste an diesem Gericht! Ein tolles **Svíčková – Rindfleisch in Wurzelrahmsauce mit Knödeln** schmeckt am zweiten Tag oft noch viel besser. Lasst die Sauce mit dem Fleisch komplett abkühlen und bewahrt sie im Kühlschrank auf. Am nächsten Tag müsst ihr nur vorsichtig erhitzen. Wisst ihr, Rahmsaucen können beim Aufwärmen manchmal ein bisschen kämpfen. Erwärmt die Sauce langsam und rührt zwischendurch kräftig, damit sie wieder diese seidige Textur bekommt. Wenn sie zu fest ist, einfach einen kleinen Schuss Brühe oder Milch unterrühren. Die Knödel macht ihr am besten frisch, aber die Sauce ist perfekt vorbereitet!
Warum muss Zucker und Essig in die fertige Wurzelrahmsauce?
Das ist DER Punkt, der unser tschechisches Gericht von jeder anderen Rahmsauce unterscheidet! Die vielen Karotten und Petersilienwurzeln bringen eine natürliche Süße mit, gerade wenn ihr sie gut karamellisiert habt. Der Essig – oder manchmal nehme ich auch einen kleinen Spritzer Zitronensaft – kommt dazu, um diese Süße auszugleichen. Es muss eine Balance entstehen, die weder sauer noch pappig süß ist. Das macht die Sauce so unglaublich komplex und rund. Das ist die Würze, die man probieren muss, um sie zu verstehen. Wenn ihr mehr über Aromen in Schmorgerichten lernen wollt, könnt ihr euch ja mal das Rezept für Rinderragout anschauen!
Aufbewahrung und Haltbarkeit der Svíčková
Eines der fantastischsten Dinge an einem richtigen Schmorgericht wie diesem? Es wird am nächsten Tag meistens noch besser! Wenn ihr also Reste vom **Svíčková – Rindfleisch in Wurzelrahmsauce mit Knödeln** habt – was bei meiner Familie selten der Fall ist, aber theoretisch möglich –, dann habt ihr Glück gehabt. Ihr könnt das Gericht problemlos 2 bis 3 Tage im Kühlschrank aufbewahren. Aber Achtung, das gilt vor allem für das Fleisch und die Sauce, die Knödel sollten besser frisch mitgeholt oder separat gelagert werden.
Einfrieren ist auch eine Option! Ihr könnt das Fleisch und die Sauce super in luftdichten Behältern einfrieren. So habt ihr jederzeit eine Notfall-Ration dieses böhmischen Festmahls parat. Das hält sich dort locker zwei bis drei Monate. Und falls ihr mal eine schnelle Mahlzeit braucht, könnt ihr diese Portionen wirklich empfehlen – vielleicht als schnelle Alternative zu einem Rinderhackbällchen-Gericht!
So wird die Rahmsauce beim Aufwärmen wieder perfekt
Jetzt kommt der kritische Teil, denn Rahmsaucen sind ein bisschen empfindlich, wenn man sie wieder aufheizt. Wenn ihr die Svíčková Sauce einfach auf volle Pulle in die Mikrowelle werft, könnte sie gerinnen oder sich trennen. Das wollen wir vermeiden!
Der Trick ist, ganz langsam und sanft vorzugehen. Nehmt die Sauce aus dem Kühlschrank und lasst sie erstmal auf Raumtemperatur kommen. Dann erwärmt ihr sie im Topf bei wirklich niedriger bis mittlerer Hitze. Währenddessen müsst ihr ständig rühren! Nicht nur gelegentlich, sondern wirklich konstant. Das hilft den Fetten und Flüssigkeiten, sich wieder zu verbinden und diese seidige Textur zu behalten, die wir so lieben. Wenn sie zu dick erscheint, gebt einfach einen kleinen Schuss Milch oder Brühe dazu, um sie wieder geschmeidiger zu machen, bevor ihr das Fleisch wieder einlegt. So bleibt euer **Svíčková – Rindfleisch in Wurzelrahmsauce mit Knödeln** auch am zweiten Tag ein Gedicht!

Nährwertangaben für diese Svíčková
So, jetzt mal Butter bei die Fische: Wenn ihr dieses königliche **Svíčková – Rindfleisch in Wurzelrahmsauce mit Knödeln** kocht, geht es ja vorrangig um den Geschmack, oder? Ich meine, wer rechnet schon Kalorien, wenn dieses Gericht in der Nase liegt? Aber ich weiß, viele von euch fragen trotzdem nach. Darum hier mal mein ehrlicher Disclaimer dazu.
Diese klassischen tschechischen Gerichte sind nun mal deftig. Das ist keine leichte Sommerkost, das ist Wohlfühlessen, das satt macht und wärmt!
Die genauen Nährwertangaben hängen hier wirklich stark davon ab, wie ihr das Gericht zubereitet. Nehmt ihr Tafelspitz mit etwas mehr Fett, oder arbeitet ihr mit einer fettreduzierten Rahmsauce? Und natürlich: Wie viele Knödel dippt ihr in der Portion? Darum sind die Zahlen, die ihr vielleicht woanders seht, immer nur Schätzwerte.
Ich sage euch ganz offen: Wenn ihr mich fragt, ist das Ergebnis dieser langen Schmorarbeit einfach zu köstlich, um sich über die genauen Fett- oder Kohlenhydratwerte Gedanken zu machen. Genießt es einfach! Wenn ihr wisst, dass ihr es leichter haben wollt, dann achtet einfach darauf, nicht zu viel Zucker und Essig zu verwenden, und verwendet eine Sahne mit niedrigerem Fettgehalt. Aber ich persönlich lasse da lieber die großen Kalorienbomben wie die böhmischen Knödel weg und esse eine Extraportion Fleisch, haha!
Teilen Sie Ihr kulinarisches Erlebnis
So, ihr Lieben! Jetzt habt ihr das Geheimnis des traditionellen tschechischen Festmahls in der Tasche. Ihr habt geschmort, Sieb benutzt und die Sahne ohne Gerinnen untergerührt – das muss gefeiert werden!
Aber ehrlich gesagt, Kochen macht erst richtig Spaß, wenn man die Ergebnisse teilen kann. Wenn euer **Svíčková – Rindfleisch in Wurzelrahmsauce mit Knödeln** fantastisch geworden ist (und davon gehe ich fest aus!), dann lasst es mich wissen!
Hinterlasst mir unten einen lieben Kommentar. Was war bei euch am schwierigsten? Waren die Knödel perfekt? Ich lese wirklich jede einzelne Rückmeldung und freue mich riesig, wenn ihr mir sagt, dass ihr diesen tschechischen Klassiker erfolgreich nachgekocht habt. Das motiviert mich immer wieder, euch meine besten Familienrezepte zu verraten!
Und wenn ihr die Kamera gezückt habt, während ihr die Sauce zubereitet habt, teilt eure Bilder! Markiert mich auf Social Media, ich liebe es, eure Kreationen zu sehen. Vielleicht inspiriert euch das ja nächste Woche für eine schnellere Variante wie meine cremige Rinderrahm-Pfanne, aber für den Anfang: Feiert eure Svíčková!
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Svíčková – Rindfleisch in Wurzelrahmsauce mit Knödeln
- Total Time: 150 min
- Yield: 4 Portionen 1x
- Diet: Low Fat
Description
Klassisches tschechisches Gericht mit zartem Rindfleisch in cremiger Wurzelgemüsesauce, serviert mit Knödeln.
Ingredients
- 1 kg Rindfleisch (z.B. Tafelspitz oder Oberschale)
- 2 Karotten
- 2 Petersilienwurzeln
- 1 Knollensellerie
- 2 Zwiebeln
- 2 EL Öl
- 1 TL Salz
- 1/2 TL schwarzer Pfeffer
- 1 Lorbeerblatt
- 5 Wacholderbeeren
- 1 TL Pimentkörner
- 1 EL Zucker
- 1 EL Essig
- 250 ml Schlagsahne
- 1 EL Mehl
- Optional: Preiselbeeren und Zitronenscheiben zum Garnieren
Instructions
- Das Rindfleisch waschen und trocken tupfen. Mit Salz und Pfeffer einreiben.
- Das Wurzelgemüse (Karotten, Petersilienwurzeln, Sellerie) schälen und würfeln. Zwiebeln schälen und hacken.
- In einem großen Topf das Öl erhitzen. Das Fleisch von allen Seiten scharf anbraten.
- Das gewürfelte Gemüse und die Zwiebeln hinzufügen und kurz mitbraten, bis sie leicht Farbe annehmen.
- Mit Wasser bedecken. Lorbeerblatt, Wacholderbeeren und Pimentkörner hinzufügen. Aufkochen lassen, dann die Hitze reduzieren.
- Zugedeckt etwa 1,5 bis 2 Stunden schmoren lassen, bis das Fleisch sehr zart ist. Gelegentlich wenden.
- Das Fleisch herausnehmen und warm stellen. Die Sauce durch ein feines Sieb passieren. Das Gemüse dabei gut ausdrücken.
- Die passierte Sauce zurück in den Topf geben. Zucker und Essig einrühren. Aufkochen lassen.
- Die Sahne mit dem Mehl glatt rühren. Die Sahnemischung langsam unter Rühren in die kochende Sauce geben, bis die Sauce leicht andickt. Abschmecken.
- Das Fleisch in Scheiben schneiden und in die Sauce legen oder separat servieren.
- Mit böhmischen Knödeln servieren und optional mit Preiselbeeren und einer Zitronenscheibe garnieren.
Notes
- Für eine intensivere Farbe können Sie das Gemüse vor dem Ablöschen karamellisieren.
- Die Knödel separat nach Rezept zubereiten.
- Die Sauce sollte nicht mehr kochen, nachdem die Sahne hinzugefügt wurde, um ein Ausflocken zu vermeiden.
- Prep Time: 30 min
- Cook Time: 120 min
- Category: Hauptgericht
- Method: Schmoren
- Cuisine: Tschechisch
Nutrition
- Serving Size: 1 Portion
- Calories: 550
- Sugar: 12
- Sodium: 450
- Fat: 28
- Saturated Fat: 15
- Unsaturated Fat: 13
- Trans Fat: 0.5
- Carbohydrates: 35
- Fiber: 4
- Protein: 40
- Cholesterol: 120
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