Hallo meine Lieben! Wenn es draußen nieselt und man einfach nur dieses tiefe, wohlige Gefühl sucht, gibt es für mich nichts Besseres als richtig gute Hausmannskost. Und da, meine Freunde, kommt der König der Sonntage ins Spiel: Mein Rezept für den perfekten Hackbraten mit Rahmsauce. Das ist für mich nicht irgendein Gericht, das ist Kindheitserinnerung pur! Ich habe unzählige Male zugesehen, wie meine Oma den Braten geformt und die Sauce gerührt hat, bis sie die perfekte Konsistenz hatte. Vertraut mir: Dieses Rezept nimmt euch den Stress. Wir reden von einem Hackbraten, der saftig bleibt – kein trockenes Ding, nein, nein! – und einer cremigen Rahmsauce, die einfach nur Löffelweise gegessen werden möchte. Es ist deutscher Küchenklassiker in seiner besten, einfachsten Form. Ihr werdet sehen, wie schnell man mit ein paar simplen Tricks dieses Gericht auf den Tisch zaubert, das die ganze Familie lieben wird.
Warum dieser Hackbraten mit Rahmsauce in Ihre Küche gehört
Ich weiß, ihr habt alle einen vollen Terminkalender. Deshalb liebe ich dieses Rezept so sehr! Die Vorbereitung ist wirklich ein Klacks, und trotzdem schmeckt es nach Stunden in der Küche. Es liefert diesen tiefen, herzhaften Geschmack, für den wir die deutsche Küche so lieben. Und das Wichtigste: Die Sauce! Oh, diese Sauce!
- Schnell am Start: Mit nur 20 Minuten Vorbereitungszeit seid ihr schneller mit Mischen fertig, als ihr denkt. Perfekt für einen stressigen Wochentag, der sich wie Sonntag anfühlen soll.
- Weniger ist mehr: Keine 20 exotischen Zutaten nötig. Wir setzen auf bewährte Klassiker: gute Brühe, frische Zwiebeln und natürlich die Sahne.
- Der Geschmack von Zuhause: Dieser Hackbraten mit Rahmsauce erinnert mich immer an die Küche meiner Kindheit. Er ist einfach herzhaft gut und macht glücklich.
Klassisch, aber unkompliziert
Wir reden hier nicht von kompliziertem Schichten oder stundenlangem Marinieren. Wir kneten, formen, braten kurz an und dann lässt er sich im Topf mit Schuss Brühe ganz alleine fertig garen. Es ist so wunderbar bodenständig. Wenn’s mal schnell gehen muss, ist das hier mein absoluter Joker, weil ich weiß: Egal, passiert gar nichts, es wird sensationell schmecken.
Perfekte Textur: Saftiger Hackbraten mit cremiger Rahmsauce
Das Geheimnis dieses Gerichts ist die Harmonie! Erstens: Der Hackbraten wird innen saftig, weil wir ihn kurz anbraten und dann im Flüssigkeitsbad ziehen lassen. Zweitens: Wir nehmen diesen fantastischen Bratensatz – das ist pure Geschmacksbombe! – und verwandeln ihn in diese samtige Rahmsauce. Diese Kombination aus dem würzigen Fleisch und der cremigen Umarmung der Sauce, die ihr vielleicht schon von meinen Frikadellen mit Rahmgemüse und Bratensauce kennt, ist einfach unschlagbar.

Die Zutaten für Ihren Hackbraten mit Rahmsauce
Okay, kommen wir zum wichtigsten Teil, bevor wir loslegen: Ihr braucht eine gute Grundlage! Beim Hackbraten ist es wichtig, dass die Mischung stimmt, damit er nicht auseinanderfällt, aber auch, dass die Sauce am Ende diesen tiefen Bratengeschmack mitnimmt, den wir so lieben. Ich habe die Mengen so abgestimmt, dass es perfekt für vier hungrige Mäuler reicht. Und denkt dran: Das ist die Basis für unseren wunderbaren Hackbraten mit Kartoffelpüree, falls ihr da noch Ideen braucht!
Für den Hackbraten
Hier geht’s um die Struktur und den Geschmack des Fleisches. Das Geheimnis liegt in den Bindemitteln: Die Semmelbrösel saugen die Milch auf und halten alles schön saftig. Kein trockenes Zeug hier, versprochen!
- 800 g gemischtes Hackfleisch (Ich nehme gerne halb Rind, halb Schwein, das gibt den besten Biss!)
- 1 Zwiebel, wirklich ganz fein gehackt – wir wollen keine großen Stücke, die beim Braten herausfallen!
- 2 frische Eier, die halten das Ganze zusammen.
- 50 g Semmelbrösel (damit es nicht matschig wird, müsst ihr sie erst in der Milch einweichen, siehe Anleitung später!).
- 100 ml Milch (zart und wichtig für die Bindung).
- 1 ordentliche Prise Salz und ½ TL Pfeffer.
- 1 EL Senf – das gibt Tiefe, vertraut mir da einfach!
- 1 EL Öl, nur zum Anbraten in der Pfanne.
Für die aromatische Rahmsauce
Die Sauce ist das Sahnehäubchen, und hier nutzen wir den Bratenrückstand! Das gibt einen viel intensiveren Geschmack, als wenn man einfach nur Sahne in einen Topf kippt. Das ist der Unterschied zwischen okay und himmlisch.
- Etwa die Hälfte der entstandenen Bratensäfte aus der Pfanne (wir gießen später noch Brühe dazu).
- 500 ml kräftige Rinderbrühe (am besten selbstgemacht, aber eine gute gekaufte geht auch).
- 200 ml echte Sahne (keine Kochsahne, wir wollen den vollen Geschmack für diesen Hackbraten mit Rahmsauce!).
- 1 TL Speisestärke, die wir mit wenig kaltem Wasser anrühren, um die Sauce am Ende perfekt zu binden.
Schritt-für-Schritt-Anleitung zum perfekten Hackbraten mit Rahmsauce
So, jetzt wird’s praktisch! Wir verwandeln diese Zutaten in ein Meisterwerk. Es gibt ein paar Momente, da müsst ihr echt kurz aufpassen – vor allem beim Kneten und beim Umgang mit dem Bratensatz. Aber mit dieser Anleitung wird euer Hackbraten mit Rahmsauce garantiert ein Hit. Denkt dran, die ganze Kochzeit beträgt etwa 45 Minuten, aber die meiste Zeit davon arbeitet der Braten von alleine!
Vorbereitung der Hackfleischmasse
Hier trennt sich die Spreu vom Weizen, meine Lieben! Wir wollen keine zähe Masse, sondern einen luftigen, gut gebundenen Laib. Zuerst nehmt ihr die Semmelbrösel und gebt sie in eine kleine Schüssel, dann gießt ihr die 100 ml Milch darüber. Lasst das kurz ziehen, damit die Brösel schön weich werden. Das ist wichtig, sonst habt ihr später harte Punkte im Braten.
In einer großen Schüssel vermischt ihr nun das Hackfleisch mit der eingeweichten Brösel-Milch-Mischung, den Eiern, der gehackten Zwiebel, Salz, Pfeffer und dem Senf. Und jetzt kommt der wichtigste Teil: Kneten! Wirklich gut durchkneten, aber nicht ewig. Etwa drei bis vier Minuten mit den Händen, bis alles gleichmäßig verteilt ist und die Masse gut zusammenhält. Wenn ihr frische Kräuter wie Petersilie mögt – das war Omas Tipp, das gibt einen tollen Frischekick! – dann jetzt schön unterheben. Wenn ihr mögt, könnt ihr für eine ähnliche Soßentextur auch mal meine Anleitung für Frikadellen mit Rahmgemüse und Bratensauce anschauen!
Braten und Garen des Hackbratens
Jetzt formen wir den Laib. Macht ihn nicht zu dick, sonst braucht er ewig, um durchzugaren. Er sollte schön länglich sein, sodass er gut in eure Pfanne passt. Erhitzt das Öl in einer großen, ofenfesten Pfanne auf mittelhoher bis hoher Stufe und bratet den Braten wirklich von allen, wirklich allen Seiten scharf an! Das ist wichtig, damit wir diesen tollen Bratengeschmack bekommen, den wir später für die Sauce brauchen. Das dauert vielleicht insgesamt 5 bis 7 Minuten.
Wenn er rundherum schön braun ist, nehmt ihr den Braten vorsichtig wieder heraus und haltet ihn unter Alufolie warm. Seht ihr, wie viel Geschmack in der Pfanne hängt, das ist unser Schatz! Lasst ihn kurz stehen, damit sich die Flüssigkeit nicht zu sehr verteilt.

Jetzt kommt die Brühe dazu. Gießt die 500 ml Rinderbrühe in die heiße Pfanne. Das zischt kurz, aber das ist gut! Kurz aufkochen lassen und dann den Hackbraten wieder vorsichtig zurücklegen. Deckel drauf und jetzt darf er bei mittlerer Hitze etwa 40 Minuten schmoren. Nicht den Deckel ständig anheben, er braucht die Hitze!
Zubereitung der cremigen Rahmsauce
Wenn die 40 Minuten um sind, nehmt ihr den Braten vorsichtig wieder heraus und haltet ihn unter Alufolie warm. Seht ihr, wie viel Geschmack in der Pfanne hängt, das ist unser Schatz! Lasst ihn kurz stehen, damit sich die Flüssigkeit nicht zu sehr verteilt.
Jetzt kommt die Sahne dazu. Gießt die 200 ml Sahne direkt in den Bratensatz. Kurz aufkochen lassen und gut verrühren. Wenn die Sauce dann leicht köchelt, nehmt ihr die Speisestärke, rührt sie mit zwei Esslöffeln kaltem Wasser an – ganz wichtig, das Wasser muss kalt sein, sonst klumpt es! Gebt das langsam unter Rühren in die Sauce, bis sie die gewünschte Dicke erreicht hat. Ich mag es, wenn sie schön am Löffelrücken haftet. Dann schmeckt ihr sie kräftig mit Salz und Pfeffer ab. Fertig ist die beste Rahmsauce für euren Hackbraten mit Rahmsauce! Den Braten dann einfach damit übergießen und genießen.

Expertentipps für Ihren Hackbraten mit Rahmsauce
Wir haben den Braten in den Kasten bekommen und die Sauce köchelt vor sich hin – super! Aber ich will euch noch ein paar meiner ganz persönlichen Kniffe verraten, die ich über die Jahre gelernt habe. Wenn ihr diese kleinen Dinge beachtet, wird euer Hackbraten mit Rahmsauce jedes Mal perfekt, garantiert. Es geht nicht nur ums Rezept, es geht darum, das Gefühl dafür zu entwickeln, wann das Fleisch einfach gut ist.
Bindung und Saftigkeit des Hackbratens
Die größte Angst beim Hackbraten ist immer, dass er auseinanderfällt oder – noch schlimmer – trocken wird wie Schuhsohle. Das passiert euch hier nicht, wenn ihr eine Regel beachtet: Kneten, aber nicht übertreiben!
Ihr müsst die Masse wirklich gut durchkneten, damit sich die Proteine vom Fleisch und das Ei gut verbinden können, aber sobald es sich anfühlt, als würde die Masse leicht klebrig und homogen werden, hört auf. Ich hatte mal eine Phase, da habe ich viel zu lange geknetet, weil ich dachte, mehr Kneten = mehr Bindung. Falsch gedacht! Dann wird der Braten am Ende zäh und gummiartig. Lieber ein bisschen schneller aufhören und lieber noch einen Esslöffel der Milch-Brötchen-Mischung hinzufügen, bevor ihr minutenlang weiterknetet.
Und wegen der Saftigkeit: Wenn ihr wirklich auf Nummer sicher gehen wollt, könnt ihr den lauwarmen Braten gegen Ende der Garzeit mit einem spritzigen Schuss Bier oder Weißwein übergießen, bevor ihr ihn wieder zudeckt. Das gibt einen tollen Geschmack und sorgt für Dämpfe im Topf. Das Rezept ist die Basis, für die besten Kartoffelbeilagen dazu empfehle ich euch übrigens mein Kartoffelpüree!
Die Geheimnisse einer perfekten Rahmsauce
Die Sauce ist ehrlich gesagt mein Lieblingsteil. Ich liebe es, wie der Bratensatz, dieses dunkle Zeug am Pfannenboden, in cremige Perfektion verwandelt wird. Der größte Fehler hier ist Ungeduld beim Binden.
Wenn ihr die Speisestärke nehmt – und das ist so viel einfacher und schneller als eine Mehlschwitze, oder? – dann müsst ihr sie UNBEDINGT kalt anrühren. Wenn ihr die trockene Stärke direkt in die heiße Sahne schmeißt, bekommt ihr kleine, harte Stärkeklümpchen, und die gehen nicht mehr raus. Das ist mir am Anfang einmal passiert und ich dachte, ich müsste die ganze Sauce wegschütten! Also: Ein paar Löffel kalten Sud nehmen, Stärke einrühren, glatt machen, dann in die köchelnde Sauce geben. Sobald es einmal aufgekocht hat, ist sie fest und glänzend.
Und noch ein Tipp zur Intensivierung: Wenn ihr merkt, dass die Brühe nicht genug Geschmack hatte, könnt ihr am Ende einen kleinen Schuss (wirklich nur einen Teelöffel!) guten Balsamico-Essig zur Sauce geben, kurz bevor ihr die Stärke einrührt. Das ist ein alter Kochtrick, der die Röst-Aromen des Bratensatzes noch mal richtig hervorhebt, ohne dass die Sauce sauer schmeckt. Klingt verrückt, aber probiert es mal aus!
Variationen rund um den Hackbraten mit Rahmsauce
Der klassische Hackbraten mit Rahmsauce ist ja fantastisch, keine Frage. Aber auch die besten Rezepte müssen manchmal einen kleinen frischen Wind bekommen, oder? Ich liebe es, wenn ich das Grundgerüst beibehalte, aber ein bisschen experimentiere. Das macht das Kochen lebendig, findet ihr nicht auch? Ihr könnt diesen Braten wirklich in tausend Richtungen lenken, ohne dass er seinen gemütlichen Charakter verliert. Manchmal denke ich mir: Heute probiere ich mal, wie er mit etwas mehr Würze schmeckt, und schon ist es fast ein neues Gericht!
Andere Fleischsorten oder Gewürze
Wenn ihr mal Lust auf etwas anderes habt als das Standard gemischte Hackfleisch, probiert mal, das Schweinefleisch ganz wegzulassen und nur reines Rinderhackfleisch zu nehmen. Das gibt dem Braten einen viel intensiveren, würzigeren Geschmack. Oder ihr macht es umgekehrt und nehmt Kalbfleisch dazu – das wird so butterzart, da kommt ihr aus dem Schwärmen nicht mehr heraus!
Was die Gewürze angeht: Omas Rezept war sehr puristisch, aber ich liebe es, wenn ich etwas mehr würze. Ein halber Teelöffel frisch geriebene Muskatnuss passt unglaublich gut zur Kombination aus Fleisch und Sahne. Auch ein bisschen getrockneter Majoran, den ihr direkt zur Fleischmasse gebt, verleiht eine rustikale, fast schon deftige Note, die super zu Kartoffeln passt. Wenn ihr magenfreundlichere Frikadellen mögt, schaut euch mal meine Rinderhackbällchen in Tomatenrahm an – das ist eine ganz andere Richtung, aber auch unglaublich lecker!
Alternativen zur klassischen Rahmsauce
Die Brühe-Sahne-Kombination ist mein Favorit, aber manchmal muss die Sauce etwas mehr „Biss“ haben. Wenn ihr zum Beispiel einen halben Becher Champignons in Scheiben geschnitten habt, bratet ihr die einfach nach dem Anbraten des Hackbratens in der Pfanne gut an, bevor ihr die Brühe draufgießt. Das gibt der Sauce eine tolle erdige Note und macht sie optisch spannender.
Für eine etwas elegantere Version könnt ihr nach dem Ablöschen mit Brühe einen ordentlichen Schuss trockenen Weißwein (etwa 100 ml) dazugeben und diesen fast komplett einkochen lassen, bevor ihr die Sahne hinzufügt. Der Wein nimmt dem Gericht etwas von der Schwere und sorgt für eine tolle Säurebalance. Das ist perfekt, wenn ihr den Hackbraten mit Rahmsauce für Gäste macht und es etwas gehobener sein soll, aber trotzdem schnell gehen muss!

Was passt am besten zum Hackbraten mit Rahmsauce?
Der beste Hackbraten mit Rahmsauce schreit förmlich nach einer passenden Begleitung, die die cremige Sauce wunderbar aufsaugen kann. Manchmal denke ich, die Beilage ist fast genauso wichtig wie der Braten selbst! Wir brauchen etwas, das die herzhaften Aromen des Fleisches ergänzt, ohne mit der reichen Rahmsauce zu konkurrieren. Ich halte es da meistens sehr traditionell, weil das einfach am besten funktioniert. Wenn ihr Beilagen sucht, die diesen Bratensaft ehren, seid ihr hier genau richtig.
Klassische deutsche Beilagen
Wenn ich in Erinnerungen schwelge, sehe ich immer die gleichen drei Begleiter neben dem Hackbraten stehen. Die sind einfach zeitlos und passen perfekt zu unserer sämigen Sauce. Ihr könnt nichts falsch machen, wenn ihr euch für einen dieser Klassiker entscheidet!
- Kartoffelpüree: Nicht nur irgendein Püree, sondern ein richtig cremiges! Mein Tipp: Ein ordentliches Stück Butter rein und einen Schuss warme Milch, das macht es fluffig. So kann man dann die restliche Rahmsauce vom Teller kratzen. Für das perfekte Püree, das die Sauce liebt, schaut euch mal mein Rezept für Möhren-Kartoffel-Stampf an – die Karotten geben eine leichte Süße, die super zum deftigen Hackbraten passt.
- Spätzle: Selbstgemacht oder gut gekauft, das ist egal. Die kleinen Nudeln fangen die Sauce wunderbar ein.
- Salzkartoffeln: Manchmal muss es einfach sein. Einfach kochen, etwas Butter drüber und fertig. Geht immer!
Gemüseempfehlungen
Da die Sauce schon reichhaltig ist, mag ich es beim Gemüse gerne etwas knackiger, um einen schönen Kontrast zu schaffen. Oder eben etwas, das die Sauce mit seinem eigenen Saft wunderbar aufnimmt.
Ganz oben auf meiner Liste stehen glasierte Karotten. Die brauchen nur kurz in Butter und vielleicht einer Prise Zucker angedünstet zu werden. Die leichte Süße bildet einen tollen Gegenpart zur herzhaften Rahmsauce. Alternativ liebe ich grüne Bohnen mit Speckkruste. Der salzige, rauchige Geschmack des Specks passt hervorragend zum Schweineanteil im Hackfleisch und dem cremigen Geschmack.
Wenn es schnell gehen muss, geht auch einfach nur kurz gedünsteter Brokkoli oder Blumenkohl, vielleicht mit einem Hauch Muskatnuss drin gewürzt. Hauptsache, es hat noch einen kleinen Biss!
Haltbarkeit und Aufbewahrung des Hackbratens mit Rahmsauce
Oh je, dieses Gericht ist meistens so lecker, dass es kaum Reste gibt, oder? Aber falls ihr wirklich mal zu viel gemacht habt – was ich ehrlich gesagt kaum glauben kann bei diesem Hackbraten mit Rahmsauce! – dann ist es wichtig zu wissen, wie man die Reste am besten lagert. Wir wollen ja, dass es beim nächsten Mal genauso gut schmeckt wie frisch aus dem Topf. Und glaubt mir, am zweiten Tag schmeckt er oft sogar noch intensiver!
Reste richtig lagern
Das Wichtigste zuerst: Trennt die Sahnesauce vom Fleisch, wenn ihr sie nicht sofort essen wollt. Warum? Die Rahmsauce ist relativ flüssig und kann bei der Lagerung mit der Zeit etwas auseinanderfallen oder eine Haut bilden, besonders wenn sie viel Sahne enthält. Außerdem könnt ihr bei der Sauce viel besser kontrollieren, wie viel ihr beim Wiederaufwärmen braucht.
Packt den Hackbraten fest in Frischhaltefolie oder gebt ihn in einen luftdichten Behälter. Im Kühlschrank hält er sich locker drei bis vier Tage, wenn ihr ihn gut abgedeckt habt. Ich mache das meistens so, dass der Braten in einen Behälter kommt und die restliche Rahmsauce in einem separaten, kleineren, verschlossenen Glas. Das hält beide Komponenten frisch und verhindert, dass der Braten die Aromen des Kühlschranks aufnimmt.
Wiedererwärmen ohne Qualitätsverlust
Wenn der Hunger kommt, wollen wir keine trockene Masse haben! Beim Aufwärmen müsst ihr vorsichtig sein, besonders weil wir eine cremige Sauce haben. Wenn ihr den Hackbraten wieder erwärmen wollt, gebt ihn am besten in eine Pfanne mit einem kleinen Schuss Flüssigkeit – das kann wieder etwas Brühe oder sogar ein kleiner Schluck Wasser sein. Dann stellt ihr die Hitze auf niedrig bis mittel. Lasst ihn langsam warm werden und deckt ihn dabei ab, damit der Dampf ihn saftig hält und er nicht austrocknet.
Für die Sauce ist es ähnlich: Gebt sie in einen kleinen Topf, lasst sie langsam erhitzen und rührt sie ständig um. Wenn sie euch zu dick geworden ist oder ihr das Gefühl habt, sie wird durch die Stärke etwas zäh, gebt einfach einen kleinen Schluck Milch oder Wasser hinzu, bis sie wieder diese wunderbare, fließende Konsistenz für unseren Hackbraten mit Rahmsauce hat. Niemals auf höchster Stufe aufkochen lassen, das kann die Emulsion der Sauce zerstören!
Häufig gestellte Fragen (FAQ) zum Hackbraten
Ihr habt so gute Fragen gestellt, das ist toll! Es ist immer gut, wenn man weiß, was man macht, besonders wenn es um diesen Klassiker geht. Ich habe hier mal die häufigsten Fragen gesammelt, die mir immer wieder zu meinem Hackbraten mit Rahmsauce gestellt werden. Hoffe, das hilft euch weiter, falls ihr mal unsicher seid!
Kann ich den Hackbraten auch im Ofen zubereiten statt in der Pfanne?
Aber natürlich! Das ist eine super Alternative, besonders wenn ihr eine große Menge macht und nicht alle Pfannen habt, die groß genug sind. Ihr bratet den Braten zuerst wie beschrieben auf dem Herd von allen Seiten scharf an, damit er eine schöne Kruste bekommt und die Röstaromen entstehen. Danach kommt er bei etwa 180 Grad Umluft (oder Ober-/Unterhitze) für die restliche Zeit in den Ofen. Die gesamte Garzeit bleibt mit etwa 40 Minuten gleich, aber ihr müsst darauf achten, dass ihr trotzdem etwas Flüssigkeit – also die Brühe – in die Auflaufform gebt, damit er schön saftig bleibt. Sonst wird er schnell trocken.
Warum fällt mein Hackbraten beim Braten auseinander?
Ach, das ist das größte Ärgernis, oder? Das liegt fast immer an der Bindung. Wenn er auseinanderfällt, habt ihr wahrscheinlich zu wenig Knetarbeit geleistet oder die falschen Bindemittel benutzt. Stellt sicher, dass ihr die Eier und die eingeweichten Semmelbrösel wirklich gut eingeknetet habt. Sie müssen sich homogen mit dem Fleisch verbunden haben. Wenn ihr zu wenig eingeweichte Brösel nehmt, saugen die trockenen Brösel während des Bratens die Feuchtigkeit aus dem Fleisch und es zerbröselt. Achtet auch darauf, den Braten nach dem Formen nicht zu oft hin und her zu bewegen, bevor er seine Kruste hat! Für mehr Tipps zur Bindung könnt ihr auch mal nachsehen, was ich zu den Frikadellen gesagt habe, da sind die Prinzipien ähnlich!
Wie mache ich die Rahmsauce ohne Mehlschwitze?
Gute Nachricht: Ihr müsst gar keine Mehlschwitze machen, wenn ihr das nicht wollt! Ich mache es lieber mit Speisestärke, weil ich finde, das gibt eine schönere, reinere Konsistenz, besonders wenn die Sauce viel Bratengeschmack aus der Pfanne hat. Das Geheimnis ist, wie ich euch schon erzählt habe, die Stärke kalt anzurühren. Messt einen kleinen Teil der kalten Flüssigkeit ab – nicht die heiße köchelnde Sauce nehmen! –, rührt die Stärke ein, bis keine Klümpchen mehr da sind, und dann gebt ihr das langsam in die köchelnde Sahne-Brühen-Mischung. Sofort glatt rühren. Fertig ist die Bindung, ganz ohne Mehl und ohne Klumpen!
Nährwertangaben für diesen Hackbraten
Ich weiß, bei einem schönen, deftigen Hackbraten mit Rahmsauce denkt man nicht zuerst an Kalorien, aber ich hab’s mal für euch zusammenrechnen lassen. Damit ihr wisst, woran ihr seid. Denkt bitte daran, das sind ungefähre Angaben, klar? Wenn ihr magereres Hackfleisch nehmt oder weniger Sahne in die Sauce kippt, ändert sich das natürlich alles. Aber das ist ein guter Richtwert für eine Portion.
- Pro Portion (ca. 1 Portion):
- Kalorien: 550 kcal
- Protein: 45 g (Macht satt, das ist wichtig!)
- Fett: 35 g (Die Rahmsauce ist da mit drin, logisch!)
- Kohlenhydrate: 15 g
- Natrium: 750 mg
Es ist ein herzhaftes Gericht, aber durch den hohen Proteinanteil ist es wirklich sättigend! Denkt dran, wenn ihr es mit viel frischem Gemüse serviert, bekommt ihr noch mehr Ballaststoffe dazu.
Hat Ihnen dieses klassische Gericht geschmeckt?
So, das war meine große Anleitung für den besten Hackbraten mit Rahmsauce, den ihr je gegessen habt. Ich hoffe ehrlich, dass ihr Spaß beim Nachkochen hattet und dass eure Küche jetzt genauso herrlich duftet wie meine! Dieses Gericht ist so ein Seelenwärmer, und ich bin so gespannt, wie er bei euch ankommt.
Jetzt seid ihr dran! Wenn ihr das Rezept ausprobiert habt, lasst mir doch einen Kommentar da und erzählt mir, mit welchen Beilagen ihr ihn serviert habt. Oder vielleicht habt ihr ja einen kleinen Trick dazugefügt, den ich noch nicht kannte? Jeder Tipp ist willkommen! Und wenn euch das ganze Konzept aus deftigem Fleisch und cremiger Sauce gefällt, dann schaut euch unbedingt meine Schweinemedaillons in Rahmsauce an, das ist eine schnelle Variante fürs Wochenende! Bis zum nächsten Mal, viel Spaß beim Genießen!
Nährwertangaben für diesen Hackbraten
Ich weiß, bei einem schönen, deftigen Hackbraten mit Rahmsauce denkt man nicht zuerst an Kalorien, aber ich hab’s mal für euch zusammenrechnen lassen. Damit ihr wisst, woran ihr seid. Denkt bitte daran, das sind ungefähre Angaben, klar? Wenn ihr magereres Hackfleisch nehmt oder weniger Sahne in die Sauce kippt, ändert sich das natürlich alles. Aber das ist ein guter Richtwert für eine Portion.
- Pro Portion (ca. 1 Portion):
- Kalorien: 550 kcal
- Protein: 45 g (Macht satt, das ist wichtig!)
- Fett: 35 g (Die Rahmsauce ist da mit drin, logisch!)
- Kohlenhydrate: 15 g
- Natrium: 750 mg
Es ist ein herzhaftes Gericht, aber durch den hohen Proteinanteil ist es wirklich sättigend! Denkt dran, wenn ihr es mit viel frischem Gemüse serviert, bekommt ihr noch mehr Ballaststoffe dazu.
Hat Ihnen dieses klassische Gericht geschmeckt?
So, das war meine ganze Herzblut-Anleitung für den besten Hackbraten mit Rahmsauce, den ihr je gefordert habt! Ich hoffe ehrlich, ihr hattet genauso viel Spaß beim Nachkochen, wie ich beim Schreiben dieser Zeilen. Dieses Gericht ist für mich einfach das Nonplusultra, wenn es um Wohlfühlessen geht, und ich freue mich riesig, wenn es auch bei euch den Tisch füllt.
Jetzt seid ihr dran, das Sagen habe ich hier nicht mehr! Ich bin so gespannt, wie euer Gericht geworden ist: Wie war die Textur des Bratens? War die Rahmsauce schön cremig? Und ganz wichtig – was gab’s dazu? Habt ihr Kartoffelpüree genommen oder etwas ganz anderes?
Lasst mir unbedingt einen Kommentar da und erzählt mir alles! Ihr könnt das Rezept auch gerne bewerten, wenn es euch geschmeckt hat. Das hilft mir unheimlich, zu wissen, was ihr sehen wollt.
Und falls ihr jetzt total auf den Geschmack gekommen seid, aber etwas Schnelleres braucht: Schaut euch unbedingt mal meine Schweinemedaillons in Rahmsauce an. Das ist die Blitz-Variante für den nächsten Abend, an dem es schnell gehen muss, aber trotzdem Luxus auf dem Teller sein soll! Bis bald und lasst es euch schmecken!
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Hackbraten mit Rahmsauce
- Total Time: 65 min
- Yield: 4 servings 1x
- Diet: Low Fat
Description
Ein einfacher Hackbraten, serviert mit einer cremigen Rahmsauce.
Ingredients
- 800 g gemischtes Hackfleisch
- 1 Zwiebel, fein gehackt
- 2 Eier
- 50 g Semmelbrösel
- 100 ml Milch
- 1 TL Salz
- 0.5 TL Pfeffer
- 1 EL Senf
- 1 EL Öl zum Anbraten
- 500 ml Rinderbrühe
- 200 ml Sahne
- 1 TL Speisestärke zum Binden
Instructions
- Mischen Sie das Hackfleisch mit der gehackten Zwiebel, Eiern, Semmelbröseln, Milch, Salz, Pfeffer und Senf. Kneten Sie die Masse gut durch.
- Formen Sie die Hackfleischmasse zu einem länglichen Laib.
- Erhitzen Sie das Öl in einer Pfanne und braten Sie den Hackbraten von allen Seiten scharf an.
- Nehmen Sie den Hackbraten aus der Pfanne und stellen Sie ihn beiseite.
- Gießen Sie die Rinderbrühe in die Pfanne und lassen Sie sie kurz aufkochen.
- Geben Sie den Hackbraten zurück in die Pfanne und braten Sie ihn bei mittlerer Hitze zugedeckt etwa 40 Minuten.
- Nehmen Sie den Hackbraten heraus und halten Sie ihn warm.
- Rühren Sie die Sahne in den Bratensatz in der Pfanne. Lassen Sie die Sauce aufkochen.
- Mischen Sie die Speisestärke mit etwas kaltem Wasser und binden Sie die Sauce. Schmecken Sie die Sauce mit Salz und Pfeffer ab.
- Servieren Sie den Hackbraten mit der Rahmsauce.
Notes
- Sie können frische Kräuter wie Petersilie zur Hackfleischmasse hinzufügen.
- Die Garzeit verlängert sich bei dickeren Braten. Prüfen Sie die Kerntemperatur.
- Prep Time: 20 min
- Cook Time: 45 min
- Category: Hauptgericht
- Method: Braten
- Cuisine: Deutsch
Nutrition
- Serving Size: 1 Portion
- Calories: 550
- Sugar: 5
- Sodium: 750
- Fat: 35
- Saturated Fat: 18
- Unsaturated Fat: 17
- Trans Fat: 1
- Carbohydrates: 15
- Fiber: 2
- Protein: 45
- Cholesterol: 180
Keywords: Hackbraten, Rahmsauce, Hackfleisch, Braten, Hauptgericht, deutsche Küche