Ach du liebe Zeit, wenn es etwas gibt, das für mich echtes deutsches Soulfood ist, dann ist es das: Zwiebelrostbraten mit Bratkartoffeln. Ich meine, wer kann schon widerstehen, wenn perfekt gebratenes Rindfleisch auf diesem unglaublich würzigen, dunklen Bratensaft liegt und dann diese riesigen, knusprigen Zwiebelringe oben drauf thront? Es ist nicht nur ein Hauptgericht, es ist ein Statement! Viele denken, das sei kompliziert, aber glauben Sie mir: Mit den richtigen Kniffen kriegt das jeder hin. Seit meiner Kindheit ist dieser Zwiebelrostbraten mit Bratkartoffeln ein fester Bestandteil meiner Küche, immer dann, wenn ich mich belohnen muss. Hier zeige ich euch, wie die Zwiebeln maximal kross werden und das Steak schön saftig bleibt – versprochen!
Warum dieses Zwiebelrostbraten mit Bratkartoffeln Rezept überzeugt (EEAT)
Warum also sollte man gerade MEIN Rezept für den Zwiebelrostbraten mit Bratkartoffeln ausprobieren? Ganz einfach: Ich mache keine Kompromisse bei den Grundlagen. Es geht um die Technik, nicht nur um die Zutatenliste. Ich hab viel zu oft erlebt, wie der Braten zäh wird oder die Bratkartoffeln matschig enden. Das ist hier Geschichte!
Ich setze auf feste, altgekochte Kartoffeln und das richtige Fett – Butterschmalz muss sein, das gibt diesen Nussgeschmack, den man einfach liebt. Außerdem achte ich streng darauf, dass die Pfanne heiß genug ist, damit das Fleisch wirklich schön braun wird und nicht nur vor sich hin dampft. Wenn ihr diese Basics beachtet, habt ihr schon gewonnen. Und wer besonders knusprige Bratkartoffeln will, sollte sich meine ganzen Tipps dazu unbedingt anschauen, falls ihr tiefer in die Materie einsteigen wollt.
- Fleischtemperatur: Das Steak muss vor dem Braten wirklich Raumtemperatur haben. Das ist nicht verhandelbar!
- Zwiebel-Mehl-Trick: Eine leichte Mehlstaubschicht auf den Zwiebelringen sorgt dafür, dass sie außen unglaublich kross werden, ohne bitter.
- Pfannenmanagement: Für den besten Zwiebelrostbraten mit Bratkartoffeln braucht man oft zwei Pfannen gleichzeitig, sonst wird das nichts mit dem perfekten Ergebnis.
Die Zutaten für den perfekten Zwiebelrostbraten mit Bratkartoffeln
So, jetzt wird’s konkret! Wenn du den besten Zwiebelrostbraten mit Bratkartoffeln machen willst, musst du bei den Zutaten anfangen. Keine Sparflamme, bitte! Ich hab das alles mal für euch nach Komponenten sortiert. Es sind keine riesigen Mengen, aber die Qualität muss stimmen, damit das Gericht so traumhaft wird, wie es sein soll. Schaut mal auf eure Einkaufszettel – brauchen wir das alles?
Für das Rindfleisch und die Zwiebeln
Hier sparen wir nicht am Fleisch. Rumpsteak ist mein Favorit, das hat genug Geschmack und die richtige Marmorierung. Aber auch Hüftsteak geht, wenn ihr wirklich nur das Beste für euren Zwiebelrostbraten mit Bratkartoffeln wollt:
- 4 Scheiben Rumpsteak, wirklich gut zugeschnitten (ca. 180 Gramm pro Stück kriegen wir hin).
- 4 ordentliche, große Zwiebeln – die müssen richtig dick belegt werden!
- 2 Esslöffel feines Mehl, nur damit die Zwiebeln diesen tollen Crunch bekommen.
- Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer – seid da nicht schüchtern.
- 2 Esslöffel mittelscharfer Senf. Ja, Senf auf das Steak, glaubt mir, das hält die Säfte drin!
Für die Bratkartoffeln
Die Kartoffeln sind die zweite Hälfte des Glücks. Wichtig ist: Festkochend! Wenn ihr mehliges Zeug nehmt, gibt’s nur Matsch. Wir brauchen Biss!
- 500 Gramm Kartoffeln, am besten vom Vortag gekocht und leicht abgekühlt.
- 2 Esslöffel Butterschmalz. Das ist das Geheimnis des Geschmacks, das Öl ist nur Mithilfe.
- 2 Esslöffel Pflanzenöl, damit das Schmalz nicht bei zu viel Hitze verbrennt.
Für die Bratensauce
Wir machen keine komplizierte Soße, unser Fokus liegt auf dem Fleisch und den Zwiebeln. Aber ein bisschen Bratensaft muss sein, um das Ganze abzurunden. Das ist ganz simple Resteverwertung, die super schmeckt:
- 100 ml kräftige Rinderbrühe. Nehmt die gute, wenn ihr habt!
- 1 Esslöffel frische Petersilie, fein gehackt zum Schluss als Farb- und Frischekick.
Schritt-für-Schritt-Anleitung: Zwiebelrostbraten mit Bratkartoffeln zubereiten
Da haben wir jetzt die Zutaten, toll! Jetzt kommt der Teil, wo wir Butter in Fett und Hitze in Geschmack verwandeln. Ich schwöre auf das Zwei-Pfannen-System für diesen Zwiebelrostbraten mit Bratkartoffeln, damit nichts kalt wird oder übergart, während wir auf etwas warten. Wir starten mit den Vorbereitungen (ca. 20 Minuten Vorlaufzeit, wenn die Kartoffeln schon vom Vortag sind – sonst müsst ihr die Kochentkochzeit draufrechnen).
Nehmt euch Zeit für jeden Schritt. Wenn ihr hetzt, leiden die Zwiebeln oder das Fleisch. Und denkt dran, wenn ihr mehr über die richtige Technik für zartestes Fleisch wissen wollt, schaut euch unbedingt diese Tricks zum Zartbraten an, das hilft ungemein!
Vorbereitung der Zwiebeln und Kartoffeln
Zuerst die Zwiebeln! Die schäle und schneide ich in richtig dünne Ringe. Das ist wichtig, damit sie schnell gleichmäßig durchgaren und kross werden. Sobald alles geschnitten ist, kommt der große Trick: Die Ringe in eine Schüssel, leicht (wirklich nur ganz leicht!) mit dem Mehl bestäuben und vorsichtig vermischen. Das Mehl ist der Kleber für die Knusprigkeit.
Die Kartoffeln sollten wie gesagt schon gekocht sein. Wenn sie abgekühlt sind, schneide ich sie in etwa drei Millimeter dicke Scheiben. Dickere Scheiben werden außen nicht knusprig genug, zu dünne zerfallen mir beim Wenden. Das ist die perfekte Dicke für unsere Bratkartoffeln!
Knusprige Bratkartoffeln herstellen
Jetzt wird’s laut! In meiner zweiten Pfanne lasse ich das Pflanzenöl und einen guten Stich Butterschmalz heiß werden. Ich warte, bis das Fett richtig schimmert – aber Achtung, es darf nicht rauchen, sonst wird es bitter. Die Kartoffelscheiben kommen rein, und jetzt heißt es: Finger weg! Lasst sie erstmal 5 Minuten in Ruhe braten, damit sich unten eine schöne Kruste bilden kann. Erst wenn sie goldbraun sind, wende ich sie vorsichtig. Erst ganz am Ende, wenn sie fast fertig sind, salze und pfeffere ich sie. Wenn ihr früher salzt, ziehen die Kartoffeln Wasser und werden weich. Wenn sie fertig sind, kommen sie auf einen Teller und wandern kurz in den leicht warmen Ofen, damit sie nicht auskühlen, während wir das Fleisch machen.

Das perfekte Steak braten
Bevor wir die Steaks anfassen, müssen sie mindestens 30 Minuten bei Raumtemperatur gelegen haben. Kaltes Fleisch in heiße Pfanne = Zäh! Die erste Pfanne erhitzt nun das restliche Butterschmalz. Die Rumpsteaks trockentupfen (ganz wichtig, keine Feuchtigkeit!) und ordentlich mit Salz und Pfeffer würzen. In die heiße Pfanne damit! Für Medium brate ich sie exakt 2,5 Minuten pro Seite an. Keine Angst, die Hitze muss hoch sein. Wenn sie fertig sind, sofort rausnehmen und kurz auf einem Teller ruhen lassen.
Und jetzt kommt mein heimlicher Tipp für den Zwiebelrostbraten: Sofort, wenn die Steaks raus sind, bestreiche ich die Oberseite jedes Steaks mit einer hauchdünnen Schicht Senf. Das ist Balsam für die Seele und macht das Fleisch saftig!

Fertigstellung und Anrichten des Zwiebelrostbraten mit Bratkartoffeln
Zurück zur Steakpfanne: Die Hitze etwas reduzieren. Die Rinderbrühe rein und mit einem Holzlöffel alles vom Boden kratzen – das sind die besten Röstaromen! Lass das Ganze kurz aufkochen, bis die Brühe leicht reduziert ist. Das ist unsere blitzschnelle Bratensauce. Währenddessen sind die Zwiebeln dran: In der zweiten Pfanne (oder in der gleichen, wenn ihr die Kartoffeln zwischengelagert habt) brate ich die bemehlten Zwiebelringe goldbraun, bis sie fast karamellisieren. Sofort rausnehmen, damit sie kross bleiben!
Jetzt wird angerichtet, damit der Zwiebelrostbraten mit Bratkartoffeln noch heiß ist: Steak auf den Teller, etwas von der Brühenreduktion drüber träufeln und dann eine riesige Portion der krossen Zwiebeln oben drauf. Dazu die warmen, knusprigen Bratkartoffeln und etwas frische Petersilie drüber – fertig ist der österreichisch-schwäbische Traum!

Tipps für den perfekten Zwiebelrostbraten mit Bratkartoffeln
Also, ich habe euch das Grundgerüst gegeben, aber jetzt kommen die Geheimnisse, die diesen Zwiebelrostbraten mit Bratkartoffeln von „gut“ zu „Oh mein Gott, noch mal!“ erheben. Glaubt mir, diese kleinen Dinge machen den Unterschied zwischen einem schnellen Abendessen und einem echten Festmahl.
Beim Fleisch ist es wie beim Sport: Man braucht die richtige Grundlage. Ich nehme am liebsten Rumpsteak vom Metzger meines Vertrauens. Wenn das Fleisch Zimmertemperatur hat, reagiert es viel besser auf die Hitze und wird innen butterzart. Das ist wirklich ein Muss!
Für die Bratkartoffeln gilt: Die Pfanne muss brennen! Wenn ihr die Kartoffeln reinwerft und es zischt nicht sofort ordentlich, wird das nichts mit der Kruste. Lasst sie liegen, auch wenn es wehtut, sie nicht zu bewegen. Und falls ihr noch mehr Inspiration für knusprige Kartoffeln braucht, dann schaut euch unbedingt diese 8 Kniffe für Bratkartoffeln an, die ich mir über die Jahre angeeignet habe.
Und die Zwiebeln? Sie müssen fast schon aussehen, als wären sie fast zu dunkel geworden, bevor ihr sie aus der Pfanne nehmt. Dieses tiefe Goldbraun ist der Geschmacksträger für unseren ganzen Zwiebelrostbraten mit Bratkartoffeln. Es ist die Mühe wert!
Variationen für Ihren Zwiebelrostbraten mit Bratkartoffeln
Ich liebe ja das Original, aber manchmal braucht die Küche einfach ein bisschen Abwechslung. Der Zwiebelrostbraten mit Bratkartoffeln ist so ein vielseitiges Gericht, da kann man wirklich mit ein paar kleinen Änderungen Großes bewirken. Ihr müsst nicht alles umwerfen, aber probiert mal diese Ideen, wenn euch das Grundrezept schon ans Herz gewachsen ist.
Die größte Veränderung kommt oft vom Fleisch. Wenn ihr mal kein Rumpsteak bekommt oder einfach etwas anderes möchtet: Probiert mal dünne Scheiben aus der Hüft oder sogar ein gut abgehangenes Entrecôte. Das wird natürlich etwas zarter und eleganter, aber der Geschmack ist trotzdem fantastisch. Wenn ihr danach sucht, wie man das Steak noch sanfter bekommt, schaut euch mal meine Tipps zum Thema Steak mit Zwiebelrahm an – da steckt viel Wissen drin über Fleischzartheit!
Die Soße aufpeppen
Unsere Basis-Jus ist simpel und lecker, klar. Aber habt ihr schon mal versucht, etwas mehr Tiefe reinzubringen? Nachdem ihr die Brühe zum Ablöschen verwendet habt, könnt ihr einen Schuss trockenen Rotwein dazugeben und das kurz einkochen lassen, bevor ihr die Brühe verwendet. Das macht die Soße dunkler und vielschichtiger. Oder ihr macht eine schnelle Pilz-Zwiebel-Soße, wenn ihr gerade frische Champignons im Haus habt.
Lasst einfach die Hälfte der gebratenen Zwiebeln in der Soßenpfanne und fügt ein paar gebratene Pilzscheiben hinzu. Das gibt eine tolle Textur und macht aus dem klassischen Zwiebelrostbraten mit Bratkartoffeln ein kleines Festschmaus-Upgrade. Aber Achtung: Wenn ihr das macht, braucht ihr vielleicht etwas weniger Salz für die Soße, da die Pilze selbst schon viel Geschmack mitbringen.
Kartoffel-Twists, die überraschen
Bei den Bratkartoffeln ist die Versuchung groß, einfach Speck reinzuwerfen, aber das ist dann ja eher ein anderes Gericht. Wenn ihr trotzdem etwas mehr Würze neben Salz und Pfeffer wollt, versucht es mal mit einem Hauch Majoran oder Kümmel. Aber bitte nur wirklich sparsam! Diese Gewürze passen super zu den Kartoffeln, aber sie dürfen die Zwiebeln nicht übertönen.
Oder ihr könnt die Kartoffelscheiben vor dem Braten ganz kurz in etwas lauwarmes Wasser mit einem Esslöffel Essig legen. Das klingt verrückt, aber das macht die Ränder beim Braten unglaublich knusprig, fast wie bei Chipskartoffeln. So wird euer **Zwiebelrostbraten mit Bratkartoffeln** jedes Mal aufs Neue aufregend!
Was passt gut zum Zwiebelrostbraten mit Bratkartoffeln?
Wenn der Zwiebelrostbraten mit Bratkartoffeln auf dem Tisch steht, dann ist das schon ein mächtiges Gericht. Es ist deftig, es ist herzhaft, und es ist sättigend – das weiß ich aus langer Erfahrung! Deshalb ist die beste Ergänzung immer etwas, das diese Schwere ausgleicht und für eine kleine Frische sorgt. Wir wollen ja nicht nach dem Essen in ein tiefes Suppenkoma fallen, oder?
Ich persönlich finde, dass das beste Gegenstück zu diesem Klassiker immer ein einfacher, aber perfekt angemachter Salat ist. Etwas Knackiges, etwas Säuerliches, das schneidet wunderbar durch das Fett vom Schmalz und den dunklen Soßengeschmack. Ich mache fast immer einen einfachen grünen Salat. Wenn ihr wissen wollt, wie ich meinen simpel zubereite, schaut euch mal mein Rezept für den frischen Tomaten-Gurken-Salat an, das funktioniert auch super als Begleitung!
Meine liebsten Begleiter für den Zwiebelrostbraten
Es muss nicht immer kompliziert sein. Oft reicht eine kleine Beilage, um das Geschmackserlebnis abzurunden. Hier sind meine Top-Empfehlungen, damit euer **Zwiebelrostbraten mit Bratkartoffeln** perfekt wird:
- Saurer Gurkensalat: Die Säure der Essiggurken ist der Hammer gegen die Fettigkeit des Bratens. Ich nehme meist fertige Gewürzgurken und vermische sie ganz schnell mit etwas Essig, Zucker und Dill.
- Grüner Blattsalat mit Vinaigrette: Einfache Kopfsalate oder Eichblattsalate, dazu eine helle Vinaigrette auf Basis von Weißweinessig und Senf. Das Ganze muss richtig zitronig sein!
- Gedünsteter Speckbohnen oder Prinzessbohnen: Wenn es doch etwas mehr Gemüse sein soll, geht das wunderbar. Aber bitte die Bohnen nur kurz blanchieren und dann nur mit etwas Butter und Salz servieren, bloß nicht schwer würzen.
Wenn ihr das Fleisch schon mit einer leichten Senfschicht bestrichen habt, dann passen auch ein paar frische Radieschen auf den Tisch. Die haben diese tolle Schärfe!
Getränkeempfehlungen
Was trinkt man zu diesem deftigen Gericht? Klare Sache: Ein gutes, dunkles Bier! Ein kräftiges Märzen oder ein dunkles Lager passt perfekt zur Würze des Bratens und den karamellisierten Zwiebeln. Das schließt den Kreis zur deutschen Küche.
Wenn es Wein sein soll, dann würde ich zu einem kräftigen, eher rustikalen Rotwein tendieren, etwas Herzhaftes, keine filigranen Gewächse. Ein Dornfelder oder ein kräftiger Spätburgunder vom Fass, wenn ihr habt, bringt die Röstaromen super zur Geltung. Aber ehrlich gesagt, zum Zwiebelrostbraten mit Bratkartoffeln gehört für mich einfach ein frisch gezapftes Bier. Prost!
Häufig gestellte Fragen zum Zwiebelrostbraten mit Bratkartoffeln
Ach, ich kenne all diese Unsicherheiten! Wenn man diesen Klassiker zubereitet, stößt man immer wieder auf die gleichen Fragen. Ich hab euch hier mal die wichtigsten Punkte zusammengefasst, damit euer nächster **Zwiebelrostbraten mit Bratkartoffeln** garantiert gelingt. Es sind wirklich nur Kleinigkeiten, die den großen Unterschied machen.
Welches Fleisch eignet sich am besten für Zwiebelrostbraten?
Das ist vielleicht die wichtigste Frage überhaupt! Für einen richtig guten Zwiebelrostbraten brauchen wir Fleisch, das gut marmoriert ist, also Fettäderchen durchzogen hat, damit es beim Braten nicht trocken wird. Mein Favorit ist das gute Rumpsteak; das hat Biss und diesen tollen, herzhaften Geschmack. Aber wenn ihr es etwas feiner mögt, geht auch ein schönes magereres Stück aus der Hüfte, solange es frisch ist. Hauptsache, es ist nicht zu dünn geschnitten, damit ihr es saftig bekommt. Bitte niemals gefrorenes Fleisch verwenden, das gibt garantiert Stress beim Braten!
Wie bekomme ich die Zwiebeln richtig knusprig?
Das ist mein Lieblings-Hack, das wissen viele nicht! Ihr müsst die Zwiebelringe wirklich, wirklich dünn schneiden, fast wie Papier, und ihnen dann diesen ganz leichten Mehlmantel verpassen. Das Mehl saugt das überschüssige Wasser auf und sorgt dafür, dass die Zwiebel beim Braten nicht gedämpft wird, sondern richtig kross wird! Ganz wichtig ist dabei die Temperaturkontrolle: Das Fett muss heiß sein, aber nicht so heiß, dass das Mehl sofort verbrennt. Mittlere bis leicht höhere Hitze und viel Geduld, dann kriegt ihr diese goldenen Ringe, die beim Essen zerbrechen!
Kann ich den Zwiebelrostbraten mit Bratkartoffeln vorbereiten?
Absolut könnt ihr vorbereiten, das spart Mittwochs in der Küche viel Zeit! Was ihr super vorkochen könnt, sind die Kartoffeln. Am besten kocht ihr sie einen Tag vorher, lasst sie kalt werden und schneidet sie dann in Ruhe für die Bratkartoffeln. Das macht sie viel stabiler beim Braten. Auch die Zwiebeln kann man schneiden und bis zu einem Tag vorher im Kühlschrank aufbewahren. Aber das Fleisch? Das muss wirklich direkt vor dem Braten aus dem Kühlschrank kommen und auf Raumtemperatur gebracht werden. Und die Soße mache ich immer erst ganz zum Schluss, weil die einfach am besten schmeckt, wenn sie heiß aus der Pfanne kommt!
Lagerung und Haltbarkeit des Bratkartoffel-Klassikers
So, und was machen wir mit den Resten? Weil dieser Zwiebelrostbraten mit Bratkartoffeln einfach zu gut schmeckt, um ihn nicht aufzuheben, dachte ich mir, ich erkläre euch kurz meine Strategie. Die Reste halten sich, wenn ihr sie luftdicht verpackt, gut zwei Tage im Kühlschrank. Hauptverdaechtiger bei der Lagerung sind immer die Bratkartoffeln.
Wenn ihr sie wieder aufwärmen wollt, nehmt euch Zeit: Bitte nicht in der Mikrowelle, da werden die Kartoffeln matschig und das Steak hart. Bratet die Reste lieber in einer Pfanne mit einem kleinen Stück frischem Butterschmalz bei mittlerer Hitze vorsichtig durch. Dann werden die Kartoffeln wieder fast so knusprig wie frisch. So schmeckt es fast wie neu!

Nährwertangaben für Zwiebelrostbraten mit Bratkartoffeln (Schätzung)
So, und jetzt kommen wir zu einem Punkt, wo ich euch ganz ehrlich sein muss: Diese ganze Gesundheits- und Kalorienrechnerei, das ist einfach nicht meine Welt, wenn ich so ein königliches Gericht wie den Zwiebelrostbraten mit Bratkartoffeln koche. Das ist doch Soulfood, das muss man ohne schlechtes Gewissen genießen!
Die genauen Kalorienwerte hängen ja eh davon ab, wie viel Butterschmalz ihr für die Kartoffeln verwendet und wie fettreich euer Rumpsteak war. Ich kann euch zwar eine grobe Schätzung geben, aber bitte seht diese Zahlen hier nur als Richtwert, nicht als Gesetz! Das ist keine Diätkost hier, das ist deutsche Hausmannskost vom Feinsten. Wenn ihr so was richtig deftiges kocht, dann soll das auch so schmecken, ohne dass man sich ständig Sorgen machen muss, ob die gesättigten Fettsäuren stimmen!
Deshalb halte ich es kurz: Ich habe die offiziellen Angaben aus der Rezeptbeschreibung genommen, aber ich sage ganz klar: Betrachten Sie diese Werte bitte nicht als wissenschaftlich fundierte Analyse, denn bei so viel Liebe zum Detail in der Küche kann man nicht alles Gramm genau messen. Hauptsache, es schmeckt!
Hinterlassen Sie Ihr Feedback zum Zwiebelrostbraten mit Bratkartoffeln
So, jetzt seid ihr dran! Ich hab euch alles über meinen liebsten Zwiebelrostbraten mit Bratkartoffeln verraten – von der Technik beim Zwiebelschneiden bis zum perfekten Senf-Trick auf dem Steak. Aber ehrlich gesagt, das wichtigste an einem guten Rezept ist doch, wenn ihr es nachmacht und es euch schmeckt!
Ich bin deshalb wahnsinnig neugierig, wie euer Ergebnis beim deutschen Klassiker aussieht. Habt ihr die Kartoffeln knusprig bekommen? War euer Rumpsteak zart? Und habt ihr vielleicht noch einen eigenen kleinen Kniff für den perfekten **Zwiebelrostbraten mit Bratkartoffeln** gefunden, der mir vielleicht noch fehlt? Ich lerne ja nie aus!
Lasst mir unten unbedingt einen Kommentar da. Bewertet das Rezept, teilt eure Fotos, oder erzählt mir einfach, wann es bei euch auf den Tisch kam. Das gibt mir Motivation, die nächste Familienklassiker-Runde für euch aufzubereiten. Ich freue mich riesig auf eure Erfahrungen mit diesem Gericht!
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Zwiebelrostbraten mit Bratkartoffeln
- Total Time: 55 min
- Yield: 4 Portionen 1x
- Diet: Vegetarian
Description
Ein klassisches deutsches Gericht mit gebratenem Rindfleisch, karamellisierten Zwiebeln und knusprigen Bratkartoffeln.
Ingredients
- 4 Scheiben Rumpsteak (ca. 180g pro Stück)
- 4 große Zwiebeln
- 500g Kartoffeln (festkochend)
- 2 EL Mehl
- Salz
- Pfeffer
- 2 EL Senf (mittelscharf)
- 2 EL Butterschmalz
- 2 EL Pflanzenöl
- 100 ml Rinderbrühe
- 1 EL frische Petersilie (gehackt)
Instructions
- Schälen Sie die Zwiebeln und schneiden Sie sie in dünne Ringe. Bestäuben Sie die Zwiebelringe leicht mit Mehl.
- Erhitzen Sie in einer großen Pfanne 1 EL Butterschmalz und braten Sie die Zwiebelringe bei mittlerer Hitze goldbraun und knusprig. Nehmen Sie die Zwiebeln heraus und stellen Sie sie beiseite.
- Waschen und kochen Sie die Kartoffeln, bis sie gar, aber noch bissfest sind. Lassen Sie sie abkühlen und schneiden Sie sie in etwa 3 mm dicke Scheiben.
- Erhitzen Sie in einer zweiten Pfanne das Pflanzenöl und 1 EL Butterschmalz. Braten Sie die Kartoffelscheiben bei mittlerer bis hoher Hitze goldbraun und knusprig. Salzen und pfeffern Sie die Kartoffeln. Halten Sie sie warm.
- Tupfen Sie die Rumpsteaks trocken und würzen Sie sie mit Salz und Pfeffer.
- Braten Sie die Steaks in der ersten Pfanne (falls nötig, etwas Fett hinzufügen) je nach Dicke und gewünschtem Gargrad (ca. 2-3 Minuten pro Seite für medium). Nehmen Sie die Steaks heraus und halten Sie sie warm.
- Gießen Sie die Rinderbrühe in die Pfanne und kratzen Sie die Bratrückstände vom Boden. Lassen Sie die Soße kurz aufkochen.
- Bestreichen Sie jedes Steak dünn mit Senf. Legen Sie die Steaks auf Teller und übergießen Sie sie mit der reduzierten Soße.
- Belegen Sie die Steaks großzügig mit den gebratenen Zwiebelringen.
- Servieren Sie den Zwiebelrostbraten sofort mit den Bratkartoffeln und bestreuen Sie alles mit frischer Petersilie.
Notes
- Verwenden Sie festkochende Kartoffeln für die besten Bratkartoffeln.
- Die Zwiebeln nicht zu dunkel braten, da sie sonst bitter werden.
- Die Steaks vor dem Braten auf Raumtemperatur bringen.
- Prep Time: 20 min
- Cook Time: 35 min
- Category: Hauptgericht
- Method: Braten
- Cuisine: Deutsch
Nutrition
- Serving Size: 1 Portion
- Calories: 650
- Sugar: 5
- Sodium: 450
- Fat: 40
- Saturated Fat: 18
- Unsaturated Fat: 22
- Trans Fat: 0.5
- Carbohydrates: 35
- Fiber: 4
- Protein: 40
- Cholesterol: 120
Keywords: Zwiebelrostbraten, Bratkartoffeln, Rindfleisch, deutsches Essen, Hauptgericht