Ach, ich kenne das so gut! Man will eigentlich etwas richtig Leckeres und Herzhaftes essen, aber es muss schnell gehen. Kein Appetit auf komplizierte Kochsessions unter der Woche? Ich hab da die Lösung für euch, die nicht nur mega schnell geht, sondern auch so unglaublich befriedigend ist: mein geniales Rezept für das Falafel-Pita mit Joghurtsauce. Vergesst diese matschigen, traurigen Fertig-Falafel! Das Geheimnis liegt wirklich in der Textur der Bällchen selbst – sie müssen außen kross und innen wunderbar würzig sein. Mit ein paar einfachen Tricks, die ich euch zeige, bekommt ihr das jedes Mal perfekt hin, ganz ohne tagelanges Einweichen. Wenn ihr sowieso schon im mediterranen Fieber seid, schaut euch auch mein tolles Rezept für die Mediterrane Buddha Bowl mit Feta und Kichererbsen an. Holt schon mal den Food-Prozessor raus, wir machen heute Abend Nahost-Streetfood, und zwar richtig gut!
Warum dieses Falafel-Pita mit Joghurtsauce ein Muss ist (E-E-A-T)
Hört mal zu, Leute, dieses Gericht ist nicht nur irgendein schnelles Abendessen. Es ist das ultimative, wenn es schnell gehen muss, aber trotzdem nach etwas Besonderem schmecken soll. Kein langes Warten, kein kompliziertes Planen. Ich verspreche euch, ihr werdet dieses Falafel-Pita mit Joghurtsauce lieben, weil es genau die Lücke füllt, die viele vegetarische Gerichte offenlassen: Es ist schnell, aber eben nicht langweilig!
Ich habe hier ein paar Gründe gesammelt, warum dieses Rezept direkt in eure Favoritenliste wandert. Schaut selbst!
- Superschnell auf dem Tisch: Ernsthaft, die gesamte Aktion von der Vorbereitung bis zum ersten Bissen dauert ungefähr 35 Minuten. Perfekt für jeden Wochentag, wenn der Magen knurrt.
- Die Frische-Garantie: Die Falafel sind voller frischer Petersilie und Koriander. Das gibt einen Geschmacksschub, den ihr mit Tiefkühlkost einfach nicht erreicht.
- Endlich mal vollwertig vegetarisch: Ihr bekommt hier eine fantastische Proteinquelle dank der Kichererbsen und werdet lange satt sein. Wer braucht da noch Fleisch?
- Die perfekte Balance: Die würzige, leicht knusprige Falafel trifft auf die kühle, zitronige Joghurtsauce. Ein Traumteam, ehrlich!
Und hier kommt mein kleiner Expertentrick, der mir viel Zeit spart: Ich nehme immer Kichererbsen aus der Dose. Ich weiß, manche schwören auf die getrockneten, aber mal ehrlich, wer hat unter der Woche Zeit, die über Nacht einzuweichen? Wenn ihr sie gut abspült und abtropfen lasst, könnt ihr die ganze Arbeit überspringen, und das Ergebnis ist trotzdem fantastisch. Wenn ihr eine tolle Alternative für den Ofen sucht, dann schaut euch mal mein mediterranen Gemüseauflauf mit Feta an!

Zutaten für das perfekte Falafel-Pita mit Joghurtsauce
So, jetzt kommen wir zum Herzstück des Ganzen: den Zutaten! Das Schöne an diesem Falafel-Pita mit Joghurtsauce ist, dass wir fast alles im Vorratsschrank oder auf dem Markt finden. Ihr braucht keine exotischen Spezialitäten, aber ein paar frische Kräuter machen hier wirklich den Unterschied. Vertraut mir da einfach. Ich habe die Liste mal ganz übersichtlich in drei Teile zerlegt, damit ihr beim Einkaufen den besten Überblick habt. Und denkt dran: Wir nehmen die schnelle Variante mit Dosenkichererbsen!
Für die Falafelmasse
Das ist die Basis, das A und O. Wenn die Falafel selbst gut gewürzt sind, dann wird der ganze Pita spitze. Ich gebe immer etwas mehr Koriander und Kreuzkümmel rein, weil ich den erdigen Geschmack liebe.
- 400 g Kichererbsen – Achtung, bitte gut abtropfen lassen! Das ist wichtig, sonst wird die Masse zu feucht.
- 1 kleine Zwiebel, fein gehackt – keine riesige, sonst dominiert sie den Geschmack.
- 2 Knoblauchzehen, ebenfalls gehackt, damit der Geschmack schön durchzieht.
- Ein halber Bund frische Petersilie, grob gehackt.
- Ein halber Bund frischer Koriander – falls ihr Koriander hasst, könnt ihr das Verhältnis zu Petersilie ändern, aber probiert es erst mal so!
- 1 gestrichener Teelöffel Kreuzkümmel (Cumin). Das ist der typische Geschmack!
- Ein halber Teelöffel Korianderpulver (ergänzt die frischen Blätter).
- Eine winzige Prise Cayennepfeffer – nur für den Kick, keine Angst, es wird nicht scharf!
- Salz und Pfeffer, das ist ja klar.
- 2 Esslöffel Mehl – das ist unser Bindemittel, damit die Patties halten.
- Pflanzenöl, damit wir schön goldbraun braten können später.
Für die frische Joghurtsauce
Diese Sauce ist der kühlende Gegenpol zur würzigen Falafel. Weil wir hier mit frischen Zutaten arbeiten, wird die Sauce cremig, aber trotzdem leicht. Perfekt!
- 150 g Naturjoghurt – ich nehme am liebsten den 3,5% Fettanteil, der ist schön sämig.
- 1 Esslöffel frischer Zitronensaft. Ihr schmeckt den Unterschied sofort, wenn ihr keine Flaschenware nehmt.
- 1 Esslöffel gutes Olivenöl.
- Abschmecken mit Salz und Pfeffer nach Gefühl.
Zum Belegen und Servieren
Das Drumherum macht den Pita erst zum kompletten Erlebnis. Hier könnt ihr natürlich eure Lieblingsgemüse verwenden, aber diese Klassiker sind unschlagbar.
- 4 Pita-Brote – am besten kurz in der Pfanne oder im Toaster erwärmen, damit sie weich werden.
- Frische Salatblätter (z.B. Römersalat oder Kopfsalat).
- Ein paar knackige Tomatenscheiben oder sogar gewürfelte Gurken.
Ihr seht, das ist wirklich überschaubar. Wenn ihr wissen wollt, wie man Kichererbsen noch anders verwenden kann, schaut euch mal mein Rezept für gebackenen Feta mit Kichererbsen an – auch ein Super-schnelles Ding!
Schritt-für-Schritt-Anleitung zum besten Falafel-Pita mit Joghurtsauce
So, jetzt wird gezaubert! Wie versprochen, ist das hier keine Raketenwissenschaft, aber ein bisschen Gefühl für die Konsistenz braucht ihr schon. Ich habe die Zubereitung in vier einfache Blöcke aufgeteilt, damit alles reibungslos läuft. Wenn ihr die Schritte in dieser Reihenfolge macht, steht euer perfektes Falafel-Pita mit Joghurtsauce blitzschnell auf dem Tisch. Und keine Sorge, wenn ihr euch beim ersten Mal etwas unsicher fühlt, Übung macht den Meister beim Formen!
Die Falafel vorbereiten und formen
Das Wichtigste zuerst: Wir brauchen eine luftige, aber feste Masse. Nehmt euren Food-Prozessor, das ist hier der beste Freund. Wer das Ganze von Hand machen muss, wird zwar ein gutes Workout bekommen, aber die Konsistenz ist schwerer hinzukriegen.
- Gebt die abgetropften Kichererbsen, die gehackte Zwiebel, den Knoblauch und die frischen Kräuter (Petersilie und Koriander) in den Prozessor.
- Jetzt den Puls-Knopf betätigen! Ihr wollt alles grob zerkleinern. Achtung, wirklich nur pulsieren, nicht pürieren! Wenn ihr eine cremige Paste macht, kriegt ihr später Matschbällchen, und das wollen wir echt vermeiden. Es sollte noch etwas Struktur haben.
- Fügt alle Gewürze, Salz und Pfeffer hinzu und pulst noch mal kurz, nur um alles zu verteilen. Danach das Mehl schnell untermischen, einfach bis es gerade eben verbunden ist.
Mein Tipp für Perfektionisten: Wenn ihr merkt, die Masse klebt euch zu sehr an den Fingern, stellt sie für etwa 30 Minuten in den Kühlschrank. Das Festkühlen macht das Formen viel einfacher. Danach nehmt ihr einfach einen Esslöffel voll Masse und formt daraus kleine Bällchen oder flache Patties. Egal, was ihr wählt, versucht, sie relativ gleich groß zu machen, damit sie gleichmäßig braten.

Falafel braten oder backen
Jetzt geht’s ans Knusprigwerden! Ich brate meine Falafel am liebsten in der Pfanne, weil das einfach diesen herrlichen Straßenküchen-Geschmack gibt. Aber ich weiß, dass manche von euch lieber Öl sparen möchten, und das ist auch völlig okay.
Braten in der Pfanne: Erhitzt das Pflanzenöl in einer Pfanne bei mittlerer Hitze. Ja, mittlere Hitze ist wichtig! Wenn es zu heiß ist, verbrennen sie außen, bevor sie innen warm sind. Legt die Falafel vorsichtig ins heiße Öl und lasst sie pro Seite wirklich etwa 3 bis 4 Minuten braten, bis sie tiefgoldbraun und knusprig sind. Auf Küchenpapier abtropfen lassen, das saugt das überschüssige Öl auf.
Wenn es schneller und leichter sein soll (Backen): Wenn ihr weniger Fett möchtet, nehmt diese Methode! Verteilt die Patties auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech und backt sie bei 200 Grad Ober-/Unterhitze für ungefähr 20 Minuten. Wendet sie einmal in der Hälfte der Zeit, damit sie rundum schön Farbe kriegen. Sie werden nicht ganz so knusprig wie in der Pfanne, aber super lecker und viel leichter!
Wenn ihr mal Lust auf etwas ganz anderes aus der Pfanne habt, schaut euch mal mein Rezept für schnelle Gyros-Pita aus der Pfanne an!
Joghurtsauce zubereiten und Pita erwärmen
Während die Falafel brutzeln oder im Ofen sind, machen wir schnell die Sauce. Das ist wirklich in zwei Minuten erledigt, aber so frisch!
Nehmt den Naturjoghurt in einer kleinen Schüssel. Rührt den Zitronensaft und das Olivenöl dazu. Das ist schon fast alles! Jetzt müsst ihr nur noch abschmecken. Gebt Salz und Pfeffer hinzu, bis ihr das Gefühl habt, dass die Sauce perfekt eurem Geschmack entspricht. Sie soll schön zitronig und leicht sein.
Parallel dazu solltet ihr eure Pita-Brote erwärmen. Entweder kurz in der Pfanne ohne Fett anrösten, bis sie leicht braun werden und sich aufblähen, oder für 30 Sekunden in die Mikrowelle legen – Hauptsache, sie sind schön weich und warm.
Das Falafel-Pita mit Joghurtsauce fertigstellen
Der schönste Teil: Zusammenfügen! Ihr habt die knusprigen Falafel, die cremige Sauce und die warmen Pitas. Jetzt wird es zeit für das große Finale.
Schneidet die Pita vorsichtig oben auf, sodass eine Tasche entsteht. Schiebt erst eine Schicht Salat hinein – das bildet einen Puffer, damit das Brot nicht sofort durchweicht. Dann ein paar tolle, goldbraune Falafel hineinlegen. Gebt Tomatenscheiben dazu. Und jetzt kommt mein Moment: Nehmt einen großen Löffel der selbstgemachten Joghurtsauce und beträufelt alles großzügig. Ihr könnt auch noch mehr frische Kräuter drüberstreuen, wenn ihr wollt. Und dann: Sofort genießen, solange die Falafel noch warm sind!

Tipps für das Gelingen Ihres Falafel-Pita mit Joghurtsauce
Ich glaube ja, dass jedes Rezept ein paar kleine Geheimnisse hat, die den Unterschied zwischen „ganz okay“ und „Wow, das muss ich sofort wieder machen!“ ausmachen. Bei diesen Falafel sind es vor allem zwei Dinge: Wie fein ihr sie mixt und wie ihr mit dem Braten umgeht, wenn ihr mal keine Zeit oder Lust auf Öl habt. Wenn ihr diese beiden Punkte beachtet, dann kriegt ihr das perfekte Falafel-Pita mit Joghurtsauce hin, das eure Freunde fragen lässt, wo ihr das gelernt habt.
Die richtige Konsistenz der Falafelmasse
Dieser Punkt ist so wichtig, den musste ich extra hervorheben. Es ist der größte Fehler, den Leute machen, wenn sie Falafel selber machen: Sie schmeißen alles in den Food-Prozessor und lassen ihn laufen, bis es fast wie Hummus aussieht. Bloß nicht! Wir wollen keine glatte Paste, wir wollen eine lockere Textur.
Warum? Wenn die Masse zu fein püriert wird, verbindet sich das Stärke-Mehl zu stark und beim Braten kann die Feuchtigkeit nicht entweichen. Das Ergebnis ist eine dichte, manchmal gummiartige Kugel. Ihr müsst aufhören, sobald ihr seht, dass alles grob durchmischt ist und ihr noch kleine Stücke von Kichererbse, Zwiebel und Kräuter erkennt. Das sorgt dafür, dass die Falafel beim Frittieren oder Backen diesen tollen Biss bekommen. Es soll eher aussehen wie grober Toastkrümel-Mix und nicht wie Babynahrung!
Öl sparen: Falafel im Ofen
Manchmal hat man einfach keine Lust auf das ganze Öl und die anschließende Putzerei. Und das ist völlig verständlich! Wenn ihr Öl sparen wollt, könnt ihr eure Falafel wunderbar im Ofen backen. Das ist eine super Alternative, und die Patties werden trotzdem schön fest, vor allem, wenn ihr sie vorher gekühlt habt.
Legt die geformten Falafel dafür auf ein mit Backpapier belegtes Blech. Ich sage immer, 200 Grad Ober-/Unterhitze sind ideal dafür. Dann lasst ihr sie etwa 20 Minuten backen. Wer ganz penibel ist und eine schöne runde Bräunung möchte, der dreht sie nach ungefähr 10 Minuten einmal um. Das ist zwar nicht ganz so knusprig wie in der tiefen Pfanne, aber die Würze bleibt fantastisch erhalten und ihr habt eine leichte, aber trotzdem sättigende Mahlzeit!
Variationen für Ihr Falafel-Pita mit Joghurtsauce
Ich finde es ja das Schönste daran, wenn man ein Grundrezept hat und es dann immer wieder neu erfinden kann. Dieses Falafel-Pita mit Joghurtsauce ist so ein fantastisches Template. Man kann es wirklich an jeden Tag anpassen, abhängig davon, worauf man gerade Lust hat oder was der Kühlschrank hergibt. Seid mutig, das Rezept verzeiht euch jeden kleinen Schnitzer!
Anderes Gemüse und Toppings
Die klassischen Tomaten sind super, keine Frage, aber warum nicht mal etwas mehr Biss und Farbe reinbringen? Ich experimentiere daheim total gerne rum.
- Ihr könntet dünn geschnittenen, leicht marinierten Rotkohl verwenden. Der gibt eine tolle Farbe und einen schönen Crunch, der sich toll gegen die weiche Falafel anlehnt.
- Eingelegte Gurken oder sogar eingelegte Chilischoten (wenn ihr es vertragt!) sind ein Muss, finde ich. Die Säure der Eingelegten gleicht die Erdigkeit der Kichererbsen perfekt aus.
- Zwiebeln. Viele nehmen rohe Zwiebelringe, aber ich mariniere rote Zwiebeln kurz in Essig und Wasser. Das nimmt die Schärfe, lässt aber den tollen Zwiebelgeschmack da.
- Dazu passt übrigens mein Rezept für den türkischen Coban Salat fantastisch – schnippelt einfach eine kleine Portion davon mit rein, das bringt eine unglaubliche Frische!
Scharfe Joghurtsauce-Variante
Die Standard-Joghurtsauce ist kühlend und mild, was fantastisch ist. Aber seien wir ehrlich, manchmal will man einfach ein bisschen mehr Feuerwerk im Mund, oder? Das lässt sich bei der Sauce kinderleicht einbauen, ohne dass man die ganze Mischung komplett umwerfen muss.
Der einfachste Weg, die Schärfe hochzudrehen, ist die Zugabe von Harissa oder Chili. Nehmt einfach einen halben Teelöffel scharfe Harissapaste und rührt sie gründlich in die fertige Joghurtmischung ein. Startet lieber mit wenig und probiert zwischendurch, damit ihr die Sauce nicht versehentlich ungenießbar macht!
Eine andere coole Sache ist etwas getrockneter Chili-Flocken, die ihr kurz in dem Olivenöl anröstet, bevor ihr es in den Joghurt gebt. Das gibt einen etwas anderen, rauchigeren Touch statt der reinen Fruchtigkeit des Harissa. Aber Achtung: Das Öl wird dann richtig scharf, also seid da vorsichtig beim Mischen!
Häufig gestellte Fragen zum Falafel-Pita mit Joghurtsauce
Ah, die Fragen kommen immer, wenn man fast fertig mit dem Kochen ist, oder? Das ist gut! Es bedeutet, ihr habt euch wirklich mit dem Rezept beschäftigt und wollt sicherstellen, dass alles perfekt wird. Ich habe hier die häufigsten Dinge gesammelt, die mir auch immer wieder unter den Nägeln brennen, wenn ich etwas Neues ausprobiere. Besonders beim Thema Kichererbse und der einfachen Zubereitung für das Falafel-Pita mit Joghurtsauce gibt es ein paar Standardfragen.
Kann ich die Falafelmasse vorbereiten und einfrieren?
Ja, unbedingt! Das ist mein Tipp für die Wochenvorbereitung. Die rohe Falafelmasse lässt sich super einfrieren. Ich forme die Bällchen oder Patties erst und lege sie dann auf ein kleines Blech mit Backpapier. Das Blech kommt komplett in den Gefrierschrank, bis die Falafel steinhart sind. Danach könnt ihr sie einfach in einen Gefrierbeutel umfüllen. So kleben sie nicht aneinander und ihr habt jederzeit eine Portion für ein schnelles Abendessen parat. Wenn ihr sie später verwenden wollt, lasst ihr sie kurz antauen und bratet oder backt sie dann wie gewohnt!
Sind die Falafel wirklich vegetarisch?
Absolut! Ich habe dieses Rezept bewusst so gestaltet, dass es komplett vegetarisch ist und dabei so viel Freude macht. Das Herzstück sind wirklich die Kichererbsen. Wir verwenden keine tierischen Produkte in der Falafel-Masse, nur Gemüse, Kräuter und Gewürze. Also ja, ihr könnt sie ganz ohne schlechtes Gewissen genießen, und sie sind viel sättigender als viele andere vegetarische Gerichte! Wenn ihr wissen wollt, welche Beilage perfekt dazu passt, schaut euch mal meinen tollen Artikel zum türkischen Coban Salat an!
Wie lange hält sich die Joghurtsauce?
Die Sauce ist eigentlich super pflegeleicht, weil sie hauptsächlich aus Joghurt besteht. Wenn ihr sie luftdicht verpackt im Kühlschrank lagert, hält sie sich bei mir locker drei bis vier Tage. Sie wird zwar nicht besser, aber sie hält sich. Der Zitronensaft hilft da auch ein bisschen beim Konservieren. Wenn ihr merkt, dass sie etwas zu fest geworden ist, gebt einfach einen winzigen Schuss Wasser oder Milch dazu und rührt sie kräftig durch, bevor ihr sie über die Falafel gebt.
Lagerung und Aufwärmen des Falafel-Pita mit Joghurtsauce
So, und jetzt kommt die Realität nach dem großen Genuss: Was mache ich mit den Resten? Wenn ihr es schafft, nicht alles auf einmal aufzuessen (was ich euch nicht verdenke!), müsst ihr die Komponenten getrennt aufbewahren. Das gilt ganz besonders, weil wir hier ein paar verschiedene Texturen haben. Wir wollen ja nicht, dass die Falafel matschig werden, während die Sauce perfekt gekühlt bleibt. Wenn ihr diese einfachen Regeln für die Lagerung des selbstgemachten Falafel-Pita mit Joghurtsauce beachtet, schmeckt es auch am nächsten Tag noch top!
Aufbewahrung der fertigen Falafel
Bitte, bitte trennt die Komponenten! Wenn ihr die fertigen, gebratenen Falafel zusammen mit den Salatblättern und der Sauce in den Kühlschrank packt, wisst ihr ja, was passiert: Die Falafel saugen die ganze Feuchtigkeit auf und werden matschig. Das ist ein absolutes No-Go für mich.
Bewahrt die fertig gebratenen Falafel in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank auf. So sind sie maximal zwei Tage frisch und knusprig. Die Joghurtsauce kommt in ein separates, dicht verschlossenes Gefäß. Die Pita-Brote? Die bewahrt ihr am besten bei Raumtemperatur auf, denn im Kühlschrank werden sie hart. Wenn ihr sie am nächsten Tag essen wollt, einfach kurz aufwärmen!
Richtiges Aufwärmen
Wenn ihr die Falafel am nächsten Tag wieder genießen wollt, müsst ihr aufpassen, dass sie ihre Textur zurückbekommen. Die Mikrowelle ist da euer größter Feind, weil sie alles erhitzt, aber gleichzeitig weich macht. Das macht die Falafel leider gummiartig und das wollen wir auf keinen Fall!
Pfanne ist optimal: Nehmt eine Pfanne (am besten ohne zusätzliches Öl, wenn sie gut gebraten waren) und erhitzt die Falafel bei mittlerer Hitze kurz von allen Seiten. Das dauert nur ein paar Minuten, aber ihr kriegt die Knusprigkeit gut zurück. Wenn ihr eine große Charge habt, ist der Ofen besser. Legt sie bei 170 Grad Umluft auf ein Blech und lasst sie 5 bis 8 Minuten knusprig werden. Sie werden dadurch wieder wunderbar warm, würzig und haben diesen tollen Biss, den sie frisch hatten. Dann nur noch die Sauce und die frischen Salate dazugeben, und es schmeckt fast wie frisch gemacht!

Nährwertangaben (Geschätzte Werte)
Manchmal, wenn ich so koche, denke ich mir gar nicht über Kalorien oder Nährwerte nach. Es muss einfach schmecken und satt machen! Aber ich weiß, dass viele von euch das im Blick behalten wollen, gerade weil wir hier Kichererbsen und Joghurt verwenden. Ich habe das Rezept natürlich mal grob durchrechnen lassen, aber ich muss euch gleich vorwarnen: Das sind hier reine Schätzungen.
Vergesst nicht, dass die genauen Werte stark davon abhängen, welche Marke ihr beim Pita-Brot wählt oder wie viel Öl ihr wirklich zum Braten verwendet. Wenn ihr backt, spart ihr natürlich Fett ein. Denkt einfach daran: Die Zahlen sind ein guter Anhaltspunkt, aber nicht in Stein gemeißelt. Was zählt, ist: Dieses Falafel-Pita mit Joghurtsauce ist eine richtig leckere, vollwertige Mahlzeit!
Teilen Sie Ihr kulinarisches Erlebnis
So, ihr Lieben, jetzt seid ihr dran! Ich hoffe, ich konnte euch mit diesem Rezept für das schnelle Falafel-Pita mit Joghurtsauce inspirieren. Ich glaube fest daran, dass Kochen Freude machen muss, und dieses Gericht ist für mich der Beweis dafür, dass schnelle Küche nicht langweilig sein muss.
Ich würde mich riesig freuen, wenn ihr das Rezept ausprobiert! Seid mutig, tauscht das Gemüse aus, oder experimentiert mit mehr Kreuzkümmel. Wenn ihr eure eigenen Kreationen zaubert, lasst es mich unbedingt wissen.
Haut eure Fragen unten in die Kommentare. Habt ihr Tipps für mich? Ist euch die Masse zu locker geworden? Oder habt ihr vielleicht eine geheime Zutat für die Joghurtsauce, die ich unbedingt probieren MUSS? Schreibt es rein! Ich lese jede einzelne Anmerkung, weil ich eure Küchenerfahrungen sehr schätze. Und wenn euch das Rezept gefallen hat, gebt ihm gerne eine Bewertung – das hilft mir, zu sehen, welche schnellen Gerichte ihr am liebsten mögt!
Viel Spaß beim Falafel-Pita-Bestücken und lasst es euch schmecken!
Print
Falafel-Pita mit Joghurtsauce
- Total Time: 35 min
- Yield: 4 Portionen 1x
- Diet: Vegetarian
Description
Ein einfaches Rezept für Falafel im Pita-Brot mit einer frischen Joghurtsauce.
Ingredients
- 400 g Kichererbsen (aus der Dose, abgetropft)
- 1 kleine Zwiebel, gehackt
- 2 Knoblauchzehen, gehackt
- 1/2 Bund frische Petersilie
- 1/2 Bund frischer Koriander
- 1 Teelöffel Kreuzkümmel
- 1/2 Teelöffel Korianderpulver
- 1/4 Teelöffel Cayennepfeffer
- Salz und Pfeffer nach Geschmack
- 2 Esslöffel Mehl
- Pflanzenöl zum Braten
- 4 Pita-Brote
- 150 g Naturjoghurt
- 1 Esslöffel Zitronensaft
- 1 Esslöffel Olivenöl
- Salatblätter und Tomatenscheiben zum Belegen
Instructions
- Kichererbsen, Zwiebel, Knoblauch, Petersilie und Koriander in einen Food-Prozessor geben. Grob zerkleinern.
- Gewürze, Salz und Pfeffer hinzufügen und kurz pulsen, bis alles gut vermischt ist. Nicht zu fein pürieren.
- Mehl hinzufügen und unterkneten.
- Die Masse zu kleinen Bällchen oder flachen Patties formen.
- Pflanzenöl in einer Pfanne erhitzen. Falafel bei mittlerer Hitze von jeder Seite etwa 3-4 Minuten goldbraun braten. Auf Küchenpapier abtropfen lassen.
- Für die Sauce: Joghurt, Zitronensaft und Olivenöl verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
- Pita-Brote erwärmen.
- Pita aufschneiden, mit Salat, Tomaten, Falafel füllen und mit der Joghurtsauce beträufeln.
Notes
- Sie können die Falafel auch im Ofen backen, um Öl zu sparen. Backen Sie sie bei 200°C für etwa 20 Minuten.
- Die Falafelmasse vor dem Formen 30 Minuten kühlen, das erleichtert das Formen.
- Prep Time: 20 min
- Cook Time: 15 min
- Category: Hauptgericht
- Method: Braten
- Cuisine: Nahöstlich
Nutrition
- Serving Size: 1 Pita
- Calories: 450
- Sugar: 8
- Sodium: 450
- Fat: 20
- Saturated Fat: 4
- Unsaturated Fat: 16
- Trans Fat: 0
- Carbohydrates: 50
- Fiber: 10
- Protein: 18
- Cholesterol: 10
Keywords: Falafel, Pita, Joghurtsauce, Kichererbse, vegetarisch, schnelles Abendessen