Ach du meine Güte, wenn mich der Hunger packt und ich etwas wirklich Herzhaftes brauche, denke ich sofort an die gute alte Hausmannskost. Es gibt doch nichts Besseres, als wenn es duftet und man weiß: Gleich gibt’s Essen, das wärmt von innen, oder? Genau deshalb liebe ich meine Version von Frikadellen in Paprikarahm so sehr! Das ist der Inbegriff von Seelentröster, und das Beste daran? Es steht blitzschnell auf dem Tisch.
Viele Rezepte sind kompliziert, aber diese hier sind so unkompliziert, dass ich sie oft spontan am Mittwochabend zubereite. Es ist ein Gericht, das mich an meine Kindheit erinnert, als meine Tante sonntags immer etwas Besonderes gekocht hat, das aber trotzdem bodenständig war. Ehrlich gesagt, es ist einfach die perfekte Kombination aus saftigen Hackbällchen und dieser samtigen, leicht süßlichen Paprikasoße, die einfach alles zusammenhält. Vertrauen Sie mir, wenn ich sage: Dieses Rezept wird Ihr neues Wochenend-Geheimnis!
Warum dieses Rezept für Frikadellen in Paprikarahm ein Klassiker ist
Wissen Sie, was den Unterschied zwischen einem schnellen Abendessen und etwas wirklich Befriedigendem ausmacht? Es ist das Gefühl, dass man etwas Gutes und Ehrliches gekocht hat. Unsere Frikadellen in Paprikarahm sind genau das! Es ist keine Haute Cuisine, aber es ist Essen, das glücklich macht, das man liebt, wenn es draußen kalt ist, und das man einfach immer wieder braucht.
Dieses Rezept lebt von den Kontrasten. Die Frikadellen sind außen schön angebraten, innen saftig und würzig. Und dann kommt die eigentliche Sternstunde: die Soße! Die cremige Textur der Sahne, die Süße der Paprika – das ist diese klassische deutsche Hausmannskost, die so perfektioniert wurde, weil sie einfach funktioniert. Es ist eine harmonische Mischung, die man schon beim ersten Bissen kennt und liebt.
Ich habe neulich für Freunde gekocht und die hatten fast Tränen in den Augen. Ist das übertrieben? Vielleicht, aber diese Soße hat einfach etwas Wiedererkennbares, etwas Warmes, das sofort an Zuhause erinnert. Wenn Sie etwas suchen, das die Familie begeistert, ohne dass Sie den ganzen Nachmittag in der Küche stehen, dann sind Sie hier goldrichtig. Hier gibt es keine komplizierten Schritte, nur puren Genuss. Schauen Sie mal, wie einfach es ist, wenn man die richtigen Grundlagen kennt, auch wenn man mal etwas ganz anderes zubereitet, wie zum Beispiel meine leckeren Kohlrouladen in Rahmsauce.

Schnelle Zubereitung: Perfekt für den Feierabend
Das Schöne an diesem Gericht ist, dass es uns nicht lange festhält. Wir reden hier von insgesamt nur etwa 45 Minuten von Anfang bis Ende! Das ist meine persönliche Grenze für ein gutes unter der Woche Gericht. Sie braten die Bällchen an, schwitzen kurz die Paprika an, rühren die Soße an und lassen alles zusammen nur 10 Minuten ziehen. Fertig ist die Laube! Die Kombination aus herzhaftem Fleisch und dieser leicht sämigen, würzigen Rahmkomponente ist einfach unschlagbar, wenn es schnell gehen muss und trotzdem satt machen soll.
Die Zutaten für Ihre Frikadellen in Paprikarahm
Bevor wir uns ans Schnetzeln machen, müssen wir uns die Zutaten anschauen. Das Tolle an diesen Frikadellen in Paprikarahm ist, sie sind super simpel. Wir reden hier nicht von einer riesigen Einkaufsliste für 17 verschiedene Gewürze, sondern von Dingen, die man meistens eh zu Hause hat. Man braucht nur ein paar frische Komponenten, um diesen klassischen Geschmack hinzubekommen.
Für vier Portionen brauchen wir die Basis: 500 Gramm gemischtes Hackfleisch. Dann die Würze für die Frikadelle – eine Zwiebel, die Sie wirklich, wirklich fein hacken müssen, sonst hat man später große Stücke im Biss. Ein Ei hält alles schön zusammen und zwei Esslöffel Semmelbrösel, die sind die Feuchtigkeitsbinder. Salz und Pfeffer, aber da bin ich immer großzügig, das würzt ja später nicht die Soße, sondern nur das Fleisch.
Für die Soße wird es dann schön bunt. Ich nehme am liebsten eine rote und eine gelbe Paprika, damit die Farbe richtig leuchtet. Die schneiden wir in feine Streifen – nicht zu dick! Dazu brauchen wir Gemüsebrühe (etwa 200 ml), die gleiche Menge an Sahne für den „Rahm“, ein Löffel Tomatenmark, der die Tiefe bringt, und natürlich das Wichtigste: einen Teelöffel edelsüßes Paprikapulver. Das ist unser Herzstück!
Wichtige Hinweise zu den Bestandteilen
Ich muss Ihnen kurz was zum Hackfleisch sagen. Ich schwöre ja auf gemischtes Hackfleisch – also Schwein und Rind gemischt. Das gibt diesen perfekten Fettgehalt, damit die Frikadellen schön saftig werden und in der Pfanne nicht sofort trocken sind. Wenn Sie nur reines Rind nehmen, werden sie schnell etwas fester, das ist Geschmackssache, aber ich mag die Saftigkeit vom Schwein.
Und dann dieses Paprikapulver! Wir wollen hier keine Schärfe, wir wollen Farbe und diese milde Süße der Paprika. Darum habe ich im Rezept edelsüß vermerkt. Wenn Sie experimentierfreudig sind und es etwas pikanter mögen, nehmen Sie nur die Hälfte edelsüß und mischen einen halben Teelöffel scharfes Paprikapulver dazu. Mein Tipp: Kaufen Sie Paprikapulver immer frisch, denn altes Pulver schmeckt irgendwie muffig und das wäre viel zu schade für diese wunderbaren Frikadellen in Paprikarahm.
Schritt-für-Schritt-Anleitung: So gelingen die Frikadellen in Paprikarahm
Jetzt wird’s praktisch! Keine Sorge, das ist wirklich kinderleicht. Sie brauchen keine Angst vor dem Gericht zu haben, nur weil es so elegant klingt. Wir machen das ganz entspannt, Schritt für Schritt, so wie ich es auch mache, wenn ich nach einem langen Tag nur noch schnell etwas Leckeres auf den Tisch bringen will. Die wichtigsten Zeitfenster sind das Anbraten und die kurze Ziehzeit am Ende – das hält alles unter 45 Minuten!
Frikadellen formen und anbraten
Der erste Schritt ist die Hackfleischmasse. Geben Sie das Hackfleisch, die ganz fein gewürfelte Zwiebel, das Ei und die Semmelbrösel in eine Schüssel. Jetzt kommt der Moment, wo ich immer sage: Hände waschen und ran an den Teig! Sie müssen das Ganze wirklich gut vermischen, aber bitte nicht zu lange kneten, sonst werden die Bällchen später hart. Nur bis alles gerade eben verbunden ist. Salz und Pfeffer nicht vergessen, hier darf es geschmacklich ruhig etwas kräftiger sein.
Formen Sie jetzt kleine, gleichmäßige Frikadellen. Meine sind meistens etwa so groß wie ein Golfball, damit sie in der Soße gut Platz haben und nicht auseinanderfallen. Erhitzen Sie das Öl in einer guten Pfanne. Ich nehme immer eine große Pfanne, damit die Frikadellen nicht nur dünsten, sondern auch wirklich braten können. Braten Sie sie von allen Seiten schön goldbraun an. Wir müssen sie nicht durchgaren lassen, es geht nur darum, eine tolle Kruste zu bekommen. Wenn sie diese schöne Farbe haben, nehmen Sie sie einfach mit einer Schaumkelle heraus und legen sie auf einen Teller beiseite. Das sieht schon halb fertig aus und riecht fantastisch!

Zubereitung der cremigen Paprikarahmsoße
Jetzt nutzen wir die Pfanne, in der das leckere Bratfett zurückgeblieben ist – das ist reines Aroma! Geben Sie die geschnittenen roten und gelben Paprikastreifen hinein und rösten die kurz an, bis sie ein bisschen Farbe bekommen und weicher werden. Aber Achtung, sie sollen noch Biss haben!
Das ist mein Profi-Trick für die Tiefe des Geschmacks: Geben Sie das Tomatenmark dazu und auch das Paprikapulver. Lassen Sie beides kurz mitrösten, vielleicht 30 Sekunden. Das intensiviert den Geschmack unglaublich! Wenn Sie das überspringen, schmeckt die Soße einfach flacher. Wenn das kurz blubbert, löschen Sie das Ganze mit der Gemüsebrühe ab. Kratzen Sie dabei den ganzen Bratensatz vom Boden – das ist Sauce für die Seele!
Lassen Sie das Ganze kurz einkochen, damit der Brühen-Geschmack konzentrierter wird. Dann kommt die Sahne dazu. Rühren Sie alles gut um und lassen Sie die Soße einmal aufkochen. Jetzt schmecken Sie mit Salz und Pfeffer ab. Ich probiere hier immer wieder, weil die Brühe schon salzig sein kann und die Sahne das Salz etwas mildert.
Fertigstellen der Frikadellen in Paprikarahm
Die Soße ist fast perfekt, aber sie braucht noch die Stars des Abends! Legen Sie die vorgebratenen Frikadellen in Paprikarahm vorsichtig zurück in die köchelnde Soße. Sie sollen darin schön baden und die Aromen aufsaugen können.
Jetzt kommt der wichtigste Teil der Ziehzeit: Reduzieren Sie die Hitze auf mittlere Stufe. Lassen Sie alles zugedeckt etwa 10 Minuten sanft köcheln. Dadurch werden die Frikadellen innen gar, ohne dass die Soße zu stark reduziert oder die Bällchen auseinanderfallen. Wenn Sie möchten, können Sie diese 10 Minuten auch nutzen, um schnell den Reis oder das Püree zu kochen, falls Sie das nicht schon vorbereitet haben. Wenn Sie danach probieren, werden Sie merken: Das war die beste Entscheidung für heute Abend. Ein tolles Gericht, das man auch super mit anderen Frikadellen-Varianten nachkochen kann!
Tipps vom Profi für perfekte Frikadellen in Paprikarahm
Okay, Sie haben die Grundlagen, die Frikadellen sind gebräunt, die Soße köchelt – aber ich gebe Ihnen noch ein paar meiner besten Tricks mit auf den Weg, damit Ihre Frikadellen in Paprikarahm wirklich himmlisch werden und nicht nur „gut“ schmecken. Wer einmal diesen Trick angewendet hat, der kommt nie wieder zurück zur Standardmethode, versprochen!
Mein größter Tipp hat mit der Würze der eigentlichen Frikadellen zu tun. Ich habe früher immer nur Salz und Pfeffer genommen, aber seit ich ein bisschen Muskatnuss dazugebe, sind sie viel aromatischer. Ja, Muskatnuss! Es ist ein bisschen unerwartet, aber es passt ganz wunderbar zu Schweinefleisch und der Süße der Paprika. Nur eine winzige Prise reicht, das ist mein kleines Geheimnis im Hackfleisch.
Außerdem, wenn Ihnen die Soße etwas zu blass ist, ist das kein Grund zur Sorge. Mein Schwiegervater hat mir mal gesagt: „Die Farbe der Soße muss schon Appetit machen!“ Wenn der edelsüße Paprikageschmack passt, aber die Optik fehlt, nehmen Sie einen winzigen Klecks mehr Tomatenmark und rösten Sie den ganz am Ende, bevor Sie die Sahne dazugeben, noch einmal kurz an. Das gibt eine wunderschöne, tiefrote Farbe, die satt und reichhaltig aussieht – genau das, was wir bei Frikadellen in Paprikarahm wollen.

Und weil wir ja wissen, dass es beim Hackfleisch um die Textur geht: Wenn Sie das Gefühl haben, die Masse ist zu weich, geben Sie nicht sofort mehr Semmelbrösel dazu. Das macht die Frikadelle im Nachhinein oft trocken. Geben Sie stattdessen, bevor Sie die Bällchen formen, die Masse für gut zehn Minuten in den Kühlschrank. Das Fett wird wieder fester, und Sie können viel besser arbeiten. Das ist die Geduldsprobe, die sich immer lohnt. Wenn Sie mal Lust auf Fleischbällchen mit einem mediterranen Twist haben, dann schauen Sie sich mal meine Hackbällchen Toskana an – die haben auch ein paar spannende Extras!
Was passt am besten zu Frikadellen in Paprikarahm?
Das ist eine wunderbare Frage, denn diese Frikadellen in Paprikarahm sind so reichhaltig und saftig, dass sie eine wirklich gute Beilage brauchen, die die wunderbare Soße aufsagen kann. Ich meine, es wäre eine Sünde, diesen cremigen Paprikajubel auf den Tellerrand laufen zu lassen, oder? Deswegen muss die Beilage ein bisschen was aushalten können!
Klassisch und immer richtig sind natürlich Kartoffelprodukte. Ich persönlich schwöre ja auf einen richtig schön luftigen Kartoffelstampf. Der muss cremig sein, fast schon wie ein Püree, damit er diese wunderbare Soße perfekt aufsaugt. Wenn Sie möchten, dass es etwas Besonderes wird, dann machen Sie unbedingt Kartoffelbrei mit Röstzwiebeln. Die Röstzwiebeln geben einen leichten Crunch und diesen nussigen Geschmack, der einen tollen Kontrast zur süßlichen Paprika in den Frikadellen in Paprikarahm bildet. Ein Traum!
Aber mal ehrlich, manchmal hat man einfach keine Lust auf Kartoffeln. Deshalb habe ich immer eine zweite Option parat, die genauso gut funktioniert: Reis. Einfacher, kurz gekochter Langkornreis ist perfekt. Er ist neutral genug, um die Soße glänzen zu lassen, aber er sättigt trotzdem wunderbar. Achten Sie nur darauf, dass Sie den Reis nicht zu trocken kochen, er sollte locker sein, damit er die Soße aufnehmen kann.
Und wenn es ganz schnell gehen muss? Dann greife ich gerne mal zu Bandnudeln. Das ist vielleicht nicht die traditionelle deutsche Beilage, aber sehen Sie es mal so: Die Nudeln werden richtig schön mit der cremigen Soße ummantelt. Wenn Sie die Nudeln in der Soße vermischen, fühlen sich die Frikadellen in Paprikarahm fast schon wie ein Ragout an. Probieren Sie es aus! Hauptsache, es ist genug Soße da, um alles richtig schön glänzen zu lassen.

Haltbarkeit und Aufbewahrung der Frikadellen in Paprikarahm
Obwohl dieses Gericht so unwiderstehlich ist, dass es meistens am selben Abend komplett weggeputzt wird, passiert es mir ab und zu, dass ich Reste übrig habe. Und da sind wir wieder beim Thema: Wie lange halten sich die Frikadellen in Paprikarahm, und wie kriege ich sie am nächsten Tag wieder perfekt aufgewärmt?
Das Wichtigste zuerst: Lagern Sie diese Köstlichkeit immer gut gekühlt im Kühlschrank. Füllungen mit Fleisch und Sahne sind da leider etwas heikel. Füllen Sie die Reste in einen sauberen, luftdichten Behälter um. So bleiben die Frikadellen schön saftig und die Soße trennt sich nicht unnötig. Ich sage immer, sie halten sich super für zwei bis maximal drei Tage. Wenn Sie es länger aufbewahren wollen, müssen Sie einfrieren, aber das ist bei diesem Gericht fast schon schade, weil es so schnell geht, es frisch zuzubereiten!
Wenn es dann ans Aufwärmen geht, empfehle ich ganz klar den Weg über den Herd. Nehmen Sie die Frikadellen in Paprikarahm etwa eine halbe Stunde vor dem Essen aus dem Kühlschrank, damit sie nicht eiskalt in den Topf kommen. Erhitzen Sie alles langsam bei mittlerer Hitze in einem Topf. Rühren Sie dabei immer wieder vorsichtig um, damit die Sahnesoße nicht anbrennt und die Frikadellen nicht zerfallen.
Manchmal passiert es, dass die Sahnesoße beim Aufwärmen etwas eindickt oder sich leicht trennt – das ist normal, gerade bei Rahmsoßen. Wenn das passiert, brauchen Sie nur einen kleinen Schuss frische Milch oder Brühe hinzufügen. Rühren Sie das unter, bis die Konsistenz wieder diese herrliche, samtige Textur hat, die wir so lieben. Die Mikrowelle geht natürlich auch, wenn es ganz flott gehen muss, aber dort ist die Gefahr größer, dass die Ränder der Frikadellen hart werden, während die Mitte noch kalt ist. Geben Sie lieber der sanften Hitze im Topf eine Chance, damit Ihre restlichen Frikadellen in Paprikarahm wieder fast so schmecken wie frisch gekocht!
Häufig gestellte Fragen (FAQ) zu diesem Gericht
Ich weiß ja, manchmal stellen sich beim Kochen spontan Fragen, gerade wenn man ein klassisches Rezept wie unsere Frikadellen in Paprikarahm das erste Mal macht. Ich habe die häufigsten Dinge, die mir meine Freunde oder Familie immer wieder fragen, hier einmal zusammengefasst. Das erspart uns das Nachfragen beim nächsten Kochabend!
Kann ich auch Putenhackfleisch verwenden?
Absolut! Sie können natürlich auch Putenhackfleisch oder reines Geflügelhack verwenden, wenn Sie das möchten. Denken Sie aber bitte daran, dass Geflügelhackfleisch von Natur aus magerer ist. Wenn Sie nur Putenhack verwenden, werden die Frikadellen eventuell minimal trockener, weil ihnen das Fett vom Schwein fehlt, das sie so schön saftig macht.
Mein Tipp wäre hier: Wenn Sie auf mageres Fleisch umsteigen, fügen Sie entweder einen kleinen Löffel Öl direkt zur Hackmasse hinzu oder verwenden Sie einen noch feineren Semmelbrösel-Mix, der die Feuchtigkeit besser hält. Die Kochzeit bleibt ungefähr gleich, aber achten Sie darauf, dass die Bällchen beim Braten nicht zu schnell bräunen, da dunkles Fleisch schneller trocken wird. Wenn Sie lieber etwas Scharfes mögen, vielleicht mit etwas mehr Pepp, dann schauen Sie sich mal mein Rezept für Zigeunerschnitzel mit pikanter Paprikasauce an – da ist die Schärfe schon drin von Anfang an!
Wie mache ich die Paprikarahmsoße dicker oder dünner?
Die Konsistenz der Soße ist gerade bei Saucengerichten entscheidend, oder? Wenn Ihre Paprikarahmsoße zu dünn ist oder Ihnen nach dem Aufkochen noch nicht dick genug erscheint, habe ich zwei einfache Lösungen.
- Zum Andicken: Lösen Sie einen halben Teelöffel Speisestärke (oder Maisstärke, das geht auch) in einem Esslöffel kaltem Wasser auf – das nennt man eine Stärke-Kaltwässerung. Das geben Sie dann unter ständigem Rühren in die kochende Soße. Vorsicht, nur ganz wenig auf einmal, denn Stärke bindet sehr stark!
- Zum Verdünnen: Wenn die Soße zu dick ist – vielleicht weil sie zu lange eingekocht ist oder die Sahne zu stark reduziert wurde – dann geben Sie einfach einen kleinen Schuss mehr heiße Gemüsebrühe oder etwas frische Sahne hinzu. Rühren Sie das gut durch, bis die Textur für Sie perfekt ist. Sie wollen ja, dass die Soße noch schön über die Frikadellen läuft und nicht als dicker Klecks auf dem Teller liegt!
Nährwertangaben (Geschätzt)
So, und jetzt mal Butter bei die Fische – oder besser gesagt, Nährwert bei die Frikadelle! Ich muss ehrlich sagen, dieses Gericht ist Hausmannskost, und während es uns unglaublich glücklich macht und satt, ist es natürlich nicht das leichteste Gericht auf der Welt. Denken Sie bitte immer daran, dass diese Zahlen hier nur Schätzungen sind!
Die genauen Werte hängen ja davon ab, wie fettreich Ihr Hackfleisch war und wie dick Sie die Sahne aufgetragen haben. Wenn Sie es ganz exakt wissen wollen, müssten Sie alles abwiegen. Aber als grobe Richtlinie, damit Sie wissen, woran Sie sind, finden Sie hier eine Übersicht für eine Portion:
- Kalorien: Etwa 450 kcal – Das ist für ein herzhaftes Hauptgericht absolut im Rahmen!
- Fett gesamt: Rund 28 g. Hier zeigt sich, dass die Sahne und das Bratfett ihren Teil beitragen.
- Protein: Mit circa 32 g bekommen Sie eine ordentliche Portion Eiweiß, was ja auch wichtig ist, damit man lange satt bleibt.
- Kohlenhydrate: Ungefähr 15 g (wenn Sie Reis oder Kartoffeln als Beilage nehmen, kommt natürlich noch etwas dazu).
Man sieht, die Leistungsträger sind hier eindeutig Eiweiß und Fett, was diese Frikadellen in Paprikarahm so sättigend macht. Aber keine Sorge, es ist ein ausgewogenes Gericht, besonders wenn Sie darauf achten, eine leichte Gemüsebeilage dabei zu haben, um die Ballaststoffe zu erhöhen. Genießen Sie es einfach, und wenn Sie mal eine leichtere Variante wollen, schauen Sie sich mal meine Frikadellen im Sandwich an – die sind zwar anders, aber auch sehr lecker!
Hinterlassen Sie uns Ihr Feedback
So, meine Lieben, jetzt seid ihr dran! Ich habe euch so viel über die perfekten Frikadellen in Paprikarahm erzählt, meine Geheimtipps verraten und euch gezeigt, wie fix das Gericht auf dem Tisch steht. Aber jetzt würde ich unglaublich gerne hören, wie es bei euch geklappt hat!
Habt ihr das Rezept ausprobiert? War die Soße genauso cremig, wie ihr es euch vorgestellt habt? Ich freue mich riesig über jede Bewertung oder jeden Stern, den ihr dem Gericht gebt. Das motiviert mich unheimlich, immer wieder neue alte Klassiker für euch aufzuwärmen.
Und ganz wichtig: Erzählt mir doch in den Kommentaren, zu welcher Beilage ihr gegriffen habt! Waren es klassische Kartoffeln, oder habt ihr etwas ganz Ungewöhnliches gewählt? Ich bin immer neugierig, wie ihr meine Ideen in eurem eigenen Küchenalltag umsetzt. Ihr wisst ja, ich liebe es, wenn man sich gegenseitig inspiriert. Vielleicht hat ja jemand eine Kombination gefunden, die noch besser ist als mein Kartoffelpüree-Favorit! Wer noch eine tolle Idee für Fleischbällchen sucht, die man auch super kalt essen kann, sollte sich mal mein Rezept für das Frikadellen Sandwich anschauen!
Schreibt es mir unten rein – ich lese jeden einzelnen Kommentar und freue mich schon darauf, eure Erfolgsgeschichten zu lesen!
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Frikadellen in Paprikarahm
- Total Time: 45 min
- Yield: 4 servings 1x
- Diet: Low Fat
Description
Ein einfaches Rezept für Hackfleischfrikadellen in einer cremigen Paprikasoße.
Ingredients
- 500 g gemischtes Hackfleisch
- 1 Zwiebel, fein gehackt
- 1 Ei
- 2 EL Semmelbrösel
- Salz und Pfeffer nach Geschmack
- 1 EL Öl zum Braten
- 1 rote Paprika, in Streifen geschnitten
- 1 gelbe Paprika, in Streifen geschnitten
- 200 ml Gemüsebrühe
- 200 ml Sahne
- 1 EL Tomatenmark
- 1 TL Paprikapulver, edelsüß
Instructions
- Mischen Sie das Hackfleisch mit der gehackten Zwiebel, dem Ei, den Semmelbröseln, Salz und Pfeffer.
- Formen Sie aus der Masse kleine Frikadellen.
- Erhitzen Sie das Öl in einer Pfanne und braten Sie die Frikadellen von allen Seiten goldbraun an. Nehmen Sie die Frikadellen aus der Pfanne und stellen Sie sie beiseite.
- Geben Sie die Paprikastreifen in dieselbe Pfanne und braten Sie sie kurz an.
- Rühren Sie das Tomatenmark und das Paprikapulver ein und rösten Sie es kurz an.
- Gießen Sie die Gemüsebrühe hinzu und lassen Sie die Flüssigkeit etwas einkochen.
- Fügen Sie die Sahne hinzu und lassen Sie die Soße aufkochen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
- Legen Sie die Frikadellen zurück in die Soße und lassen Sie alles bei mittlerer Hitze etwa 10 Minuten ziehen, bis die Frikadellen gar sind.
Notes
- Servieren Sie das Gericht mit Reis oder Kartoffelpüree.
- Für eine intensivere Farbe können Sie etwas scharfes Paprikapulver verwenden.
- Prep Time: 15 min
- Cook Time: 30 min
- Category: Main Course
- Method: Pan-Frying
- Cuisine: German
Nutrition
- Serving Size: 1 portion
- Calories: 450
- Sugar: 8
- Sodium: 650
- Fat: 28
- Saturated Fat: 15
- Unsaturated Fat: 13
- Trans Fat: 1
- Carbohydrates: 15
- Fiber: 3
- Protein: 32
- Cholesterol: 110
Keywords: Frikadellen, Paprikarahmsoße, Hackfleisch, Paprika, Hauptgericht, Rahmsoße