Oh, meine Lieben, heute verrate ich euch ein Rezept, das mir jedes Mal ein Lächeln ins Gesicht zaubert und das wahrscheinlich auch bei euch für süße Glücksmomente sorgen wird: unsere geliebten Himbeer-Cheesecake-Bars! Stellt euch vor, ein knuspriger Keksboden, darauf eine himmlisch cremige Frischkäseschicht und obendrauf diese herrliche Himbeernote, die perfekt die Süße ausbalanciert. Das ist einfach unschlagbar! Ich erinnere mich noch genau, wie ich meine allerersten Himbeer-Cheesecake-Bars gemacht habe. Es war an einem lauen Sommerabend, und ich wollte schnell etwas Leckeres zaubern, das gut aussieht und schmeckt, aber nicht den ganzen Nachmittag in der Küche bindet. Und schwupps – dieses Rezept war geboren und hat sich sofort in unsere Familienfavoritenliste katapultiert. Sie sind einfach, sie sind unwiderstehlich und sie sind perfekt für jede Gelegenheit, ob spontaner Besuch oder einfach nur für eine kleine Auszeit am Nachmittag.
Warum Sie unsere Himbeer-Cheesecake-Bars lieben werden
Es gibt tausend Gründe, aber hier sind die wichtigsten, warum diese kleinen Köstlichkeiten Ihr Herz im Sturm erobern werden:
- Super einfach & schnell: Wirklich, die Zubereitung geht ratzfatz. Kein stundenlanges Rühren, kein Hexenwerk. Perfekt, wenn es mal schnell gehen muss!
- Geschmacks-Explosion pur: Die cremige, leicht süße Frischkäsemasse harmoniert einfach traumhaft mit der säuerlich-fruchtigen Himbeernote. Jedes Mal ein Genuss!
- Vielseitig einsetzbar: Ob zum Kaffeeklatsch, für Kindergeburtstage, als kleines Mitbringsel oder einfach nur für euch selbst – sie passen immer!
- Sehen zum Anbeißen aus: Mit dem marmorierten Himbeermuster sehen sie richtig edel aus, dabei sind sie so unkompliziert. Ein echter Hingucker!

Die Zutaten für perfekte Himbeer-Cheesecake-Bars
Damit eure Himbeer-Cheesecake-Bars nachher auch wirklich traumhaft schmecken, braucht ihr ein paar einfache, aber gute Zutaten. Hier ist dieliste, von der ich mich immer leiten lasse:
- 200g Butterkekse: Am besten die klassischen, die man fast überall findet. Wenn ihr die zerbröselt, bildet das die perfekte Grundlage für den Boden.
- 100g Butter, geschmolzen: Das bindet die Keksbrösel schön zusammen und macht den Boden schön fest. Nehmt einfach eure Lieblingsbutter.
- 500g Frischkäse, zimmerwarm: Das ist ganz wichtig! Wenn der Frischkäse Zimmertemperatur hat, lässt er sich viel cremiger aufschlagen und es gibt keine Klümpchen. Nehmt bitte keinen Light-Frischkäse, das macht geschmacklich einen Unterschied.
- 100g Zucker: Für die Süße der Frischkäseschicht. Ihr könnt hier auch ein bisschen mehr oder weniger nehmen, je nachdem, wie süß ihr es mögt.
- 2 Eier: Größere, zimmerwarme Eier sind hier ideal, damit sich alles gut verbindet.
- 1 Teelöffel Vanilleextrakt: Das gibt der Frischkäsemasse so eine feine, runde Note. Nehmt am besten echten Extrakt, kein Aroma, wenn es geht!
- 200g Himbeermarmelade: Das ist euer fruchtiges Highlight! Eine gute Qualität macht hier viel aus. Wenn sie nicht so süß ist, ist das sogar prima, so kommt die Süße vom Frischkäse besser durch. Ungesüßte Marmelade mit etwas Zucker nochmal aufkochen ist auch eine Option.
Schritt-für-Schritt-Anleitung für Himbeer-Cheesecake-Bars
So, und jetzt packen wir’s an! Diese Himbeer-Cheesecake-Bars sind wirklich keine Raketenwissenschaft, versprochen. Aber damit sie perfekt werden, gehen wir das Schritt für Schritt durch. Schnappt euch eure Utensilien und los geht’s:
1. Der Boden muss vorbereitet sein: Nehmt eure Butterkekse und zerbröselt sie. Ich mag es am liebsten, wenn noch ein paar kleinere Krümel dran sind, das gibt dem Boden etwas Biss. Am einfachsten geht das in einem Gefrierbeutel mit einem Nudelholz oder einem Carlo-von-Münchhausen-schweren Kochtopf. Dann schmelzt ihr die Butter – ganz sanft in der Mikrowelle oder im Topf – und mischt sie ordentlich unter die Keksbrösel. Jetzt nehmt ihr eure quadratische Backform (so um die 20×20 cm sind super, ich benutze gerne eine, die ich mit Backpapier ausgelegt habe, das erleichtert das Rausnehmen nachher ungemein!). Drückt die Keks-Butter-Mischung schön fest und gleichmäßig auf den Boden. Nutzt dafür am besten den Boden eines Glases oder den Fingerhut eures Lieblingstässchens. Diesen Boden könnt ihr euch bei dem Gedanken an ähnliche Leckereien wie unsere Brownie Cheesecake Bars schon mal vormerken. Das muss kurz ruhen und kann im Kühlschrank auf seinen großen Auftritt warten.
2. Die cremige Füllung zaubern: Jetzt kommt der Teil, der den Cheesecake so besonders macht. Nehmt den zimmerwarmen Frischkäse (wirklich, das ist wichtig, sonst wird’s nix mit der Cremigkeit!) und schlagt ihn mit dem Zucker in einer Schüssel auf. Ihr wollt eine richtig schöne, glatte Masse, fast wie Seide! Dann rührt ihr die beiden Eier einzeln unter. Nicht zu wild! Nur so lange schlagen, bis jedes Ei gut eingearbeitet ist, sonst wird die Masse zu flüssig. Zum Schluss kommt noch der Vanilleextrakt dazu – das rundet den Geschmack perfekt ab. Rührt das nochmal kurz unter.
3. Alles kommt zusammen: Holt euren vorbereiteten Keksboden aus dem Kühlschrank. Gießt nun vorsichtig die Frischkäsecreme darauf und verteilt sie gleichmäßig. Passt auf, dass ihr den Boden nicht wieder durcheinander bringt. Benutzt dafür am besten einen Spatel oder die Rückseite eines Löffels. Hier kommt der spaßige Teil: Nehmt eure Himbeermarmelade und gebt löffelweise Kleckse auf die Frischkäsemasse. Ihr könnt einfach kleine Tupfen verteilen, das sieht schon toll aus. Wenn ihr Lust habt und es ein bisschen wilder mögt, nehmt ihr einen Zahnstocher oder ein kleines Holzstäbchen und zieht vorsichtig Muster durch die Marmeladenkleckse und die Frischkäsemasse. Sieht immer gut aus, ehrlich! Es erinnert mich ein bisschen an die schönen Muster, die man auch bei solchen Köstlichkeiten hinzaubern kann.

4. Ab in den Ofen zum Backen: Heizt euren Backofen schon mal gut vor auf 175°C Ober-/Unterhitze. Schiebt die Form dann für etwa 30-35 Minuten hinein. Woran erkennt ihr, dass die Himbeer-Cheesecake-Bars fertig sind? Die Ränder sollten schön fest aussehen, aber die Mitte darf noch ganz leicht wackelig sein, wenn ihr die Form sanft bewegt. Das ist perfekt, denn sie stocken beim Abkühlen noch nach. Wenn ihr ganz sicher gehen wollt, könnt ihr auch mal einen Zahnstocher in die Mitte stecken – wenn nur ein paar feuchte Krümel dran sind, ist es gut. Wenn noch flüssiger Teig dran haftet, braucht er noch ein paar Minuten.
5. Die wichtigste Phase: Das Abkühlen! Das ist vielleicht die schwerste Übung, weil man am liebsten sofort reinbeißen würde. Aber wartet wirklich, bis die Bars komplett ausgekühlt sind. Erst lasst ihr sie in der Form auf Raumtemperatur abkühlen, das dauert bestimmt eine Stunde. Dann ab damit in den Kühlschrank für mindestens zwei Stunden, besser noch länger. Nur so werden sie richtig schnittfest und cremig. Wenn sie gut durchgekühlt sind, könnt ihr sie mithilfe des Backpapiers ganz einfach aus der Form heben und dann in eure gewünschten Stücke schneiden. Lasst es euch schmecken!

Tipps für die Zubereitung Ihrer Himbeer-Cheesecake-Bars
Damit eure Himbeer-Cheesecake-Bars wirklich jedem schmecken und jedes Mal gelingen, habe ich hier noch ein paar kleine Tipps, die sich bei mir wirklich bewährt haben. Es sind die kleinen Dinge, die den Unterschied machen!
Zimmertemperatur ist König: Ich kann es nicht oft genug sagen – holt den Frischkäse und die Eier rechtzeitig aus dem Kühlschrank. Wenn alles Zimmertemperatur hat, verbinden sich die Zutaten viel besser und ihr bekommt diese wunderbar glatte, cremige Konsistenz ohne Klümpchen. Das ist wirklich das A und O für gute Cheesecake-Bars, fast so wichtig wie bei anderen fruchtigen Kuchen, die auf diese Cremigkeit setzen, wie zum Beispiel unser Traumkuchen mit weißer Schokolade und Himbeeren.
Nicht zu lange backen: Seid mutig, wenn die Mitte der Bars beim Rausholen noch ganz leicht wackelt. Das ist genau richtig so! Sie garen beim Abkühlen noch nach und werden perfekt schnittfest. Wenn ihr sie zu lange backt, werden sie schnell trocken und verlieren ihre zarte Textur.
Geduld beim Abkühlen: Ich weiß, es ist die Hölle, aber das vollständige Abkühlen ist entscheidend. Erst in der Form auf Raumtemperatur, dann ab in den Kühlschrank. Das sorgt dafür, dass die Bars fest werden und sich sauber schneiden lassen, ohne zu zerbröseln. Glaubt mir, das Warten lohnt sich – besonders, wenn ihr an weitere Leckereien wie den Traumkuchen denkt, wo auch die Kühlzeit für die Textur wichtig ist.
Himbeermuster – lasst eurer Kreativität freien Lauf: Seid nicht schüchtern mit dem Marmorieren! Man kann nie zu viel Marmelade haben, oder? Die kleinen Wirbel mit dem Zahnstocher sind nicht nur hübsch, sie geben bei jedem Bissen auch eine tolle Fruchtigkeit. Probiert ruhig mal wilde Muster aus!
Häufig gestellte Fragen zu Himbeer-Cheesecake-Bars
Kann ich statt Himbeermarmelade auch andere Marmeladensorten verwenden?
Aber natürlich! Das Tolle an diesen Bars ist ja ihre Vielseitigkeit. Erdbeer-, Blaubeer-, Kirsch- oder sogar Aprikosenmarmelade funktionieren wunderbar. Wählt einfach eure Lieblingsfrucht. Auch eine Kombination aus verschiedenen Marmeladen für ein ganz besonderes Muster ist eine tolle Idee. Probiert ruhig mal aus, was euch am besten schmeckt!
Warum wackelt die Mitte der Bars noch, obwohl die Ränder fest sind?
Das ist genau richtig so und ein Zeichen dafür, dass die Bars perfekt sind! Cheesecake (und dazu gehören diese Bars) muss immer noch leicht wackelig sein, wenn man sie aus dem Ofen nimmt. Die Hitze im Inneren sorgt dafür, dass die Masse nach dem Abkühlen fest wird und diese wunderbar cremige Konsistenz bekommt. Wenn ihr sie komplett durchbackt, bis die Mitte steinhart ist, werden sie später trocken und gummiartig.
Wie lange halten sich die Himbeer-Cheesecake-Bars?
Gut gekühlt im Kühlschrank halten sie sich locker 3-4 Tage. Am besten bewahrt ihr sie entweder in einer luftdichten Dose auf, oder ihr wickelt die einzelnen Stücke gut in Frischhaltefolie ein. Sie schmecken wirklich noch am zweiten oder dritten Tag fantastisch, oft sogar noch besser, da die Aromen dann noch intensiver sind.
Kann ich den Keksboden auch ohne Butter machen?
Theoretisch ja, aber die Butter ist wichtig, damit der Boden schön zusammenhält und eine gute Konsistenz bekommt. Ohne Butter wird der Boden wahrscheinlich sehr krümelig bleiben und auseinanderfallen, vor allem beim Schneiden. Ihr könntet höchstens versuchen, eine vegane Margarine oder Kokosöl zu verwenden, aber mit Butter ist es am einfachsten und gelingsichersten.
Aufbewahrung und Wiedererwärmung
Nachdem ihr diese himmlischen Himbeer-Cheesecake-Bars gebacken habt, stellt sich natürlich die Frage, wie man sie am besten aufbewahrt. Gott sei Dank sind sie recht robust! Am besten hebt ihr sie gut gekühlt im Kühlschrank auf. In einer luftdichten Dose oder gut in Folie verpackt halten sie sich locker 3 bis 4 Tage und werden mit jedem Tag oft noch ein kleines bisschen besser, weil die Aromen richtig durchziehen. Wiedererwärmen ist bei diesen Bars eigentlich gar nicht nötig, sie schmecken doch am allerbesten gekühlt!

Nährwertangaben für Himbeer-Cheesecake-Bars (Schätzung)
So, und weil wir ja alle ein bisschen aufpassen wollen, was wir so essen – oder zumindest neugierig sind – hier mal eine grobe Schätzung, was in einem dieser kleinen Meisterwerke steckt. Denkt dran, das sind nur Richtwerte, denn je nachdem, welche Kekse, wie viel Butter oder welche Marmelade ihr verwendet, kann das natürlich variieren. Aber ungefähr könnt ihr mit folgenden Werten pro Stück rechnen, ähnlich wie bei anderen leckeren Käsekuchentorten oder Kürbiskuchen-Varianten:
- Kalorien: ca. 250 kcal
- Zucker: ca. 20g
- Fett: ca. 15g (davon ca. 9g gesättigte Fettsäuren)
- Kohlenhydrate: ca. 25g
- Eiweiß: ca. 4g
Ist doch gar nicht so wild, oder? Vor allem, wenn man bedenkt, wie gut sie schmecken!
Teilen Sie Ihre Kreation!
Habt ihr diese köstlichen Himbeer-Cheesecake-Bars auch schon ausprobiert? Lasst mir doch gerne einen Kommentar da und erzählt mir, wie sie euch geschmeckt haben! Wenn ihr auf Social Media unterwegs seid, teilt gerne eure Fotos – ich liebe es, eure Kreationen zu sehen (vergesst nicht, mich zu markieren!). Hier findet ihr noch mehr Ideen aus der Welt der Desserts!
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Himbeer-Cheesecake-Bars
- Total Time: 55 min
- Yield: 16 Stücke 1x
- Diet: Vegetarian
Description
Einfache und leckere Himbeer-Cheesecake-Bars, perfekt für jeden Anlass.
Ingredients
- 200g Butterkekse
- 100g Butter, geschmolzen
- 500g Frischkäse, zimmerwarm
- 100g Zucker
- 2 Eier
- 1 Teelöffel Vanilleextrakt
- 200g Himbeermarmelade
Instructions
- Zerbröseln Sie die Butterkekse und mischen Sie sie mit der geschmolzenen Butter. Drücken Sie die Mischung fest in eine mit Backpapier ausgelegte quadratische Backform (ca. 20×20 cm).
- Schlagen Sie den Frischkäse mit dem Zucker cremig.
- Rühren Sie die Eier einzeln ein, gefolgt vom Vanilleextrakt.
- Gießen Sie die Frischkäsemasse auf den Keksboden.
- Verteilen Sie die Himbeermarmelade löffelweise auf der Frischkäsemasse. Ziehen Sie mit einem Zahnstocher Muster.
- Backen Sie die Bars bei 175°C Ober-/Unterhitze für ca. 30-35 Minuten, bis die Ränder fest sind und die Mitte leicht wackelt.
- Lassen Sie die Bars vollständig abkühlen, bevor Sie sie in Stücke schneiden.
Notes
- Für eine intensivere Himbeernote können Sie frische Himbeeren unter die Marmelade mischen.
- Die Bars schmecken am besten gut gekühlt.
- Prep Time: 20 min
- Cook Time: 35 min
- Category: Dessert
- Method: Backen
- Cuisine: Deutsch
Nutrition
- Serving Size: 1 Bar
- Calories: 250
- Sugar: 20g
- Sodium: 100mg
- Fat: 15g
- Saturated Fat: 9g
- Unsaturated Fat: 6g
- Trans Fat: 0g
- Carbohydrates: 25g
- Fiber: 1g
- Protein: 4g
- Cholesterol: 50mg
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