Ach, ich kenn das Gefühl! Manchmal sehnt man sich einfach nach diesem einen Gericht, das nach Zuhause schmeckt. Vergesst diesen ganzen modernen Kram mit Mayo und viel zu viel Schnickschnack. Ich hab das Rezept, das ihr wirklich braucht: mein absolutes Geheimnis für den besten Kartoffelsalat wie von Oma. Kein Gezucker, kein Firlefanz, nur purer Geschmack! Meine Oma hat mir diesen norddeutschen Klassiker beigebracht, und das Entscheidende ist wirklich die Technik: Wir arbeiten mit warmer Gemüse- oder Fleischbrühe, damit die Kartoffelscheiben diese würzige Flüssigkeit aufsaugen, bevor überhaupt ein Tropfen Essig oder Öl reinkommt. Das macht ihn so unglaublich saftig und würzig. Wenn ihr einmal diesen einfachen, aber meisterhaften Trick probiert habt, wollt ihr nie wieder anders!
Warum dieser Kartoffelsalat wie von Oma unverzichtbar ist
Wisst ihr, was ich an dem Rezept meiner Oma so liebe? Es ist ehrlich. Wir reden hier nicht von diesem dicken, kalten Salat mit Mayonnaise, den manche Leute fälschlicherweise für den echten Deutschen halten. Nein, dieser Kartoffelsalat wie von Oma ist leicht, herzhaft und hat diesen wunderbaren, leicht säuerlichen Biss. Er ist der Inbegriff einer pfälzischen oder hessischen Beilage – einfach perfekt für jede Grillparty oder den Sonntagsbraten.
Ich erinnere mich, wie dieser Salat bei jedem Familienfest auf dem Tisch stand. Er war immer der Erste, der leer war! Es geht darum, dass die Aromen wirklich in die Kartoffeln einziehen können. Diese Einfachheit ist seine Stärke. Die Kartoffeln nehmen alles auf, aber sie zerfallen nicht in Matsch. Das ist das Kunststück, das wir hier meistern werden.

Die Besonderheit der Brühe beim Kartoffelsalat wie von Oma
Die warme Brühe, das ist der Schlüssel, Punkt. Wenn ihr die Dressing-Flüssigkeit kalt hinzufügt, zieht sie nur oberflächlich ein oder perlt sogar ab. Aber die Wärme hilft den Kartoffeln regelrecht, die Flüssigkeit zu ‚trinken‘. Deshalb ist er so herzhaft harmonisch. Das ist das Geheimnis, das den echten Kartoffelsalat wie von Oma von den schnellen Varianten unterscheidet!
Zutaten für den perfekten Kartoffelsalat wie von Oma
So, jetzt wird’s praktisch, und ich verspreche euch, die Einkaufsliste ist kurz. Wir brauchen keine zehn verschiedenen Gewürze, um einen großartigen Kartoffelsalat wie von Oma zu zaubern. Das Schöne daran ist, dass ihr wahrscheinlich die meisten Sachen schon im Haus habt. Wir benötigen 1 Kilo festkochende Kartoffeln – das ist nicht verhandelbar, sonst wird’s Brei! Dazu kommt nur eine einzige Zwiebel, die wir hauchdünn schneiden. Für das Dressing nehmen wir Weißweinessig, ganz normales Sonnenblumenöl, knackigen mittelscharfen Senf und natürlich Salz und Pfeffer. Und das Beste: ca. 200 ml warme Fleischbrühe. Ich weiß, ich weiß, aber vertraut mir da erst mal, ich erkläre gleich mehr dazu!
Wichtige Hinweise zu den Zutaten
Das A und O sind wirklich die Kartoffeln. Nehmt unbedingt festkochende Sorten, sonst haben wir am Ende nur noch Kartoffelmus statt Salat. Wenn ihr auf Fleisch verzichten müsst oder wollt, kein Problem! Tauscht die Fleischbrühe einfach gegen eine kräftige Gemüsebrühe aus. Mein Tipp: Macht sie vorher richtig heiß, damit sie gut von den Kartoffeln aufgenommen werden kann. Ansonsten gilt: Frische Petersilie am Ende – die macht den Unterschied zwischen ‚okay‘ und ‚Grandios‘.
Schritt-für-Schritt-Anleitung: So gelingt der Kartoffelsalat wie von Oma
Jetzt wird es ernst, aber keine Sorge, das ist wirklich kein Hexenwerk. Der ganze Trick beim Kartoffelsalat wie von Oma liegt in der Reihenfolge und der Temperatur. Ich habe euch die Schritte genau aufgeschrieben, wie ich es immer mache, damit euer Salat perfekt saftig wird und die Kartoffeln nicht zerfallen. Es ist wichtig, dass ihr flott arbeitet, sobald die Kartoffeln aus dem Topf kommen!
Kartoffeln vorbereiten und die Basis schaffen
Zuerst kochen wir die Kartoffeln, und zwar mit Schale in gut gesalzenem Wasser, bis sie gar sind – testet das ruhig mit einem kleinen Messer. Sobald sie fertig sind, nehmt ihr sie raus und lasst sie nur kurz abkühlen, sodass ihr sie noch heiß anfassen könnt. Jetzt kommt der wichtigste Teil: Sofort schälen! Während die Kartoffeln noch richtig warm sind, schneidet ihr sie in Scheiben, die sollten ungefähr 3 Millimeter dick sein. Legt diese warmen Scheiben direkt in eure größte Rührschüssel. So können sie die spätere Flüssigkeit viel besser aufnehmen.

Das Dressing und das Einziehen des Kartoffelsalats wie von Oma
Während die Kartoffeln noch warm sind, bereiten wir die Brühe vor. Erwärmt die 200 ml Fleisch- oder Gemüsebrühe einfach leicht, sie muss nicht kochen, nur warm sein. In einer zweiten kleinen Schüssel mischt ihr Essig, Öl, Senf, Salz und Pfeffer gut durch. Nun gießt ihr die warme Brühe ganz langsam über die Kartoffelscheiben und vermischt alles echt vorsichtig mit einem großen Löffel. Wirklich nur unterheben, damit die Scheiben ganz bleiben! Erst danach kommt das Essig-Öl-Gemisch dazu. Ganz fein gehackte Zwiebeln hebe ich jetzt auch unter. Jetzt kommt die Geduldsprobe: Der Kartoffelsalat wie von Oma muss jetzt mindestens 30 Minuten ziehen, damit die ganze Würze tief in die Kartoffeln einsickert. Wenn ihr mir sagt, dass ihr mehr Zeit habt, um Kartoffelgratin zu machen, dann lasst ihn ruhig eine Stunde stehen!
Tipps für den besten Kartoffelsalat wie von Oma
So, der Salat zieht schon eine Weile, aber jetzt kommen noch ein paar Feinheiten, die den Unterschied machen, damit euer Kartoffelsalat wie von Oma wirklich perfekt wird. Das Wichtigste zuerst: Die Temperatur! Dieser Salat gehört nicht in den Kühlschrank! Er schmeckt am besten, wenn er lauwarm ist oder höchstens Zimmertemperatur hat. Nur so entfaltet sich die ganze Würze aus Brühe und Essig richtig.

Zum Schluss müsst ihr unbedingt noch einmal abschmecken. Oft nimmt der Kartoffel, nachdem er die Brühe gezogen hat, viel Salz auf. Gebt ruhig noch eine Prise mehr Pfeffer dazu, wenn ihr es würzig mögt. Und bitte, nicht zu viel Petersilie auf einmal dazugeben, sonst wird das Dressing grün! Ich werfe gerne noch ein paar meiner Tipps für knusprige Röstaromen rein, falls ihr mal Lust auf perfekte Bratkartoffeln als Ergänzung habt, aber beim Salat selbst gilt: Weniger ist oft mehr!
Variationen und Beilagen zum traditionellen Kartoffelsalat wie von Oma
Okay, mein Klassiker für den Kartoffelsalat wie von Oma ist natürlich perfekt, aber ich weiß ja, ihr seid auch experimentierfreudig! Wenn ihr euch traut, könnt ihr am Ende, kurz bevor ihr ihn serviert, noch ein paar knusprige, ausgelassene Speckwürfel darunter heben. Das gibt einen tollen, herzhaften Kontrast zur Säure. Das ist zwar nicht ganz Omas Original, aber verboten lecker!
Manche Schwestern von mir schwören auf einen Schuss Apfelessig statt reinem Weißweinessig, das macht’s etwas runder. Aber egal, was ihr macht, dieser Salat braucht einen guten Partner. Er ist die perfekte Beilage zu Wiener Würstchen – richtig klassisch! Oder ihr macht ein richtiges Hauptgericht draus, vielleicht mit einem schönen, saftigen Schnitzel? Ich sag nur: Probiert ihn zum Jägerschnitzel mit Rahmsauce, das ist ein Traum. So bleibt dieser Kartoffelsalat wie von Oma immer aktuell und passt trotzdem perfekt in die Tradition!
Haltbarkeit und Lagerung des Kartoffelsalats
Da dieser Kartoffelsalat ja hauptsächlich auf Brühe und Essig basiert und wir kein Mayo-Monster darin haben, ist er erstaunlich robust. Ihr könnt ihn locker über Nacht im Kühlschrank aufbewahren. Allerdings müsst ihr ihn dann vor dem Servieren unbedingt wieder etwas ‚auftauen‘ lassen. Ich finde, er schmeckt am allerbesten lauwarm oder einfach auf Zimmertemperatur. Eiskalt aus dem Kühlschrank ist er mir zu streng in der Säure. Wenn ihr ihn also am nächsten Tag esst, nehmt ihn einfach eine Stunde vorher raus, damit er seine volle Würze entfalten kann!
Häufige Fragen zum Kartoffelsalat wie von Oma
Ich merke immer, wenn ihr dieses Rezept ausprobiert, kommen die gleichen Fragen auf. Ist ja auch klar, bei einem Traditionsgericht will man nichts falsch machen! Aber keine Sorge, wir kriegen das hin, damit euer Kartoffelsalat wie von Oma genauso fantastisch wird wie bei mir.
Wie viel Zeit brauche ich mindestens, damit der Kartoffelsalat gut durchzieht?
Das ist der wichtigste Punkt! Ihr dürft den Salat nicht sofort servieren. Die Kartoffeln brauchen Zeit, um die warme Brühe und das Dressing wirklich aufzusaugen. Ich sage immer, plant mindestens 30 Minuten ein, aber wenn ihr es wirklich perfekt haben wollt, lasst ihn eine Stunde ziehen. Dann wird der Geschmack viel intensiver und der Kartoffelsalat wie von Oma schmeckt einfach runder.
Kann ich wirklich keinen Essig oder Öl weglassen?
Nein, bitte nicht! Die Kombination aus Öl, Essig und Senf ist das, was diesen Salat ausmacht – er ist ja schließlich kein Mayonnaise-Salat. Das Öl bindet die Aromen, der Essig gibt den notwendigen Kontrast zur Stärke der Kartoffel und der Senf bringt die Würze. Wenn ihr das weglasst, habt ihr am Ende nur gekochte Kartoffeln mit Brühe. Ich habe schon mal versucht, weniger Öl zu nehmen, aber dann wird er zu schnell trocken. Lieber bei den Mengen bleiben!
Welche Kartoffel ist die beste für dieses Rezept?
Ganz klar: festkochend! Ich benutze am liebsten Sorten wie Linda oder Annabelle. Mehlig kochende Kartoffeln sind super für Püree, aber beim Salat zerfallen sie, sobald ihr sie anschneidet und mit der warmen Brühe übergießt. Das wollen wir vermeiden, wenn wir diesen klassischen Aufbau behalten wollen. Sucht ihr nach anderen tollen Kartoffelrezepten, schaut euch mal mein Rezept für Kartoffelauflauf an – da funktioniert die mehlige Sorte besser!
Ist der Kartoffelsalat wie von Oma auch am nächsten Tag noch gut?
Absolut! Er hält sich gut, weil er kein Mayo-Produkt ist. Aber denkt dran, was ich schon gesagt habe: Er sollte nicht eiskalt serviert werden. Holt ihn etwa eine Stunde vor dem Essen aus dem Kühlschrank, damit er wieder leicht lauwarm wird. Dann schmeckt er fast noch besser als frisch gemacht!

Nährwertangaben für diesen Kartoffelsalat
Ich weiß, viele von euch achten genau auf die Kalorien und Nährwerte, und das ist auch gut so! Aber ich muss ehrlich sein: Bei solch einem traditionellen Familienrezept, das so auf das Bauchgefühl und die genauen Marken der Brühe ankommt, sind die genauen Angaben immer nur Schätzungen. Deswegen gilt hier: Die hier angegebenen Werte sind Durchschnittsschätzungen und können je nach gewähltem Öl oder der genauen Sorte der Kartoffeln stark variieren. Am besten geht ihr davon aus, dass es eine herzhafte, sättigende Beilage ist!
Teilen Sie Ihr Ergebnis vom Kartoffelsalat wie von Oma
So, jetzt seid ihr dran! Ich hoffe, ihr habt genauso viel Spaß beim Nachkochen wie ich jedes Mal beim Essen. Wenn ihr diesen Kartoffelsalat wie von Oma probiert habt, lasst mir unbedingt eine Bewertung da. Erzählt mir in den Kommentaren, ob er genau so gut geworden ist, wie ihr es euch erhofft habt, oder welche kleine Änderung ihr für eure Familie vorgenommen habt. Ich freue mich riesig, eure Erfolge zu sehen!
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Kartoffelsalat wie von Oma
- Total Time: 45 min
- Yield: 4 Portionen 1x
- Diet: Vegetarian
Description
Ein einfacher, traditioneller Kartoffelsalat mit Brühe und Essig.
Ingredients
- 1 kg festkochende Kartoffeln
- 200 ml Fleischbrühe (warm)
- 100 ml Weißweinessig
- 50 ml Sonnenblumenöl
- 1 große Zwiebel
- 2 EL mittelscharfer Senf
- Salz
- Pfeffer
- frische Petersilie (gehackt)
Instructions
- Kochen Sie die Kartoffeln mit Schale in Salzwasser, bis sie gar sind. Schälen Sie die noch warmen Kartoffeln und schneiden Sie sie in etwa 3 mm dicke Scheiben. Geben Sie die Scheiben in eine große Schüssel.
- Erhitzen Sie die Brühe leicht. Mischen Sie in einer separaten Schüssel Essig, Öl, Senf, Salz und Pfeffer.
- Gießen Sie die warme Brühe langsam über die Kartoffelscheiben und vermischen Sie alles vorsichtig.
- Geben Sie die Essig-Öl-Senf-Mischung hinzu und vermengen Sie den Salat erneut behutsam.
- Schneiden Sie die Zwiebel sehr fein und heben Sie sie unter den Salat.
- Lassen Sie den Kartoffelsalat mindestens 30 Minuten ziehen, damit die Kartoffeln die Flüssigkeit aufnehmen können.
- Vor dem Servieren mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit Petersilie bestreuen.
Notes
- Verwenden Sie festkochende Kartoffeln, damit der Salat nicht zerfällt.
- Der Salat schmeckt am besten, wenn er lauwarm oder bei Raumtemperatur serviert wird.
- Sie können die Brühe auch durch Gemüsebrühe ersetzen, wenn Sie keine Fleischbrühe verwenden möchten.
- Prep Time: 20 min
- Cook Time: 25 min
- Category: Beilage
- Method: Mischen
- Cuisine: Deutsch
Nutrition
- Serving Size: 1 Portion
- Calories: 350
- Sugar: 4
- Sodium: 450
- Fat: 18
- Saturated Fat: 2
- Unsaturated Fat: 16
- Trans Fat: 0
- Carbohydrates: 38
- Fiber: 4
- Protein: 7
- Cholesterol: 0
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