Ganz ehrlich, wenn die Tage kürzer und die Luft kühler wird, gibt es für mich nichts Besseres als ein richtiges Wohlfühlgericht. Etwas, das von innen wärmt und gleichzeitig so unglaublich lecker ist, dass man am liebsten den ganzen Topf selbst essen würde. Genau das ist für mich mein liebstes Kürbis-Risotto mit Salbei und Parmesan. Es ist die pure Magie aus meiner Küche: supercremig, voller Aroma durch den Salbei und hat diese wunderbare Herzhaftigkeit vom Parmesan und natürlich dem Kürbis, der einfach nach Herbst schmeckt. Ich erinnere mich noch genau, wie meine Oma das schon so ähnlich gemacht hat, und jedes Mal, wenn ich dieses Risotto koche, habe ich das Gefühl, sie sitzt mit am Tisch. Dieses Rezept ist meine Art, den italienischen Herbst zu feiern, und ich kann es kaum erwarten, es mit euch zu teilen!

Warum dieses Kürbis-Risotto mit Salbei und Parmesan begeistern wird
Also, warum solltet ihr unbedingt mein Kürbis-Risotto ausprobieren? Ganz einfach:
- Super cremig und einfach: Keine Sorge, das ist einfacher als ihr denkt! Mit ein paar Tipps zaubert ihr ein Risotto, das man sonst nur im italienischen Restaurant bekommt.
- Der Geschmack! Hokkaido-Kürbis gibt eine tolle Süße, der Salbei einen würzig-frischen Kick und der Parmesan rundet alles perfekt ab. Eine Traumkombination!
- Perfekt für den Herbst: Dieses Gericht schreit geradezu „Herbst“ und wärmt euch an grauen Tagen so richtig durch.
- Schnell auf dem Tisch: Mit etwa 40 Minuten Gesamtzeit ist es auch super für unter der Woche geeignet.
- Ein echtes Wohlfühlgericht: Cremig, herzhaft und ein bisschen elegant – das ist einfach Seelenfutter auf höchstem Niveau.
Die Zutaten für Ihr perfektes Kürbis-Risotto
So, los geht’s mit den Schätzen, die wir für unser Kürbis-Risotto brauchen! Richtig gute Zutaten sind die halbe Miete, das wisst ihr ja. Ich persönlich schwöre ja auf Hokkaido-Kürbis, weil man den mit Schale essen kann und er so eine tolle, leicht süßliche Note hat. Aber nehmt ruhig den Kürbis eures Herzens!
Hier ist eure Einkaufsliste, am besten einfach ausdrucken:
- 500g Kürbis: Am besten Hokkaido, aber Butternut geht auch super. Wichtig ist: geschält und dann in kleine, mundgerechte Würfel geschnitten. So etwa 1-2 cm groß, damit sie schön weich werden.
- 1 Zwiebel: Ganz klassisch, eine normale Haushaltszwiebel, fein gehackt. Die gibt die Basis für den Geschmack.
- 2 Knoblauchzehen: Ebenfalls fein gehackt. Nicht zu sparsam sein, der Knoblauch gibt dem Ganzen eine tolle Tiefe!
- 300g Risotto-Reis: Hier solltet ihr wirklich beim Risotto-Reis bleiben. Arborio oder Carnaroli sind meine Favoriten. Die Körner kleben später schön und machen das Risotto herrlich cremig.
- 1.2 Liter Gemüsebrühe: Am besten macht ihr die Brühe selbst, aber eine gute gekaufte tut’s auch. Wichtig ist: Sie muss heiß sein, wenn sie zum Reis kommt. Das ist super wichtig für die Cremigkeit!
- 100ml Weißwein: Ein trockener Weißwein, der auch zum Trinken schmeckt. Der gibt die leichte Säure, die alles ausgleicht.
- 50g Butter: Für die Extra-Cremigkeit am Ende.
- 50g geriebener Parmesan: Frisch gerieben ist hier die Devise! Dieser würzige Käse macht das Risotto erst richtig perfekt.
- 10-15 Salbeiblätter: Frischer Salbei ist ein Muss! Davon werden wir ein paar knusprig anbraten.
- Olivenöl: Ein gutes Olivenöl braucht man immer, zum Anbraten.
- Salz und frisch gemahlener Pfeffer: Zum perfekten Abschmecken am Ende.
- Tipp für den Kürbis: Wenn ihr keinen Hokkaido nehmt, achtet darauf, dass der Kürbis schön reif und nicht wässrig ist. Das merkt man oft am Gewicht – ein schwerer Kürbis ist meist saftiger und aromatischer.
Schritt-für-Schritt zum cremigen Kürbis-Risotto mit Salbei und Parmesan
So, fertig? Dann lasst uns direkt loslegen und dieses wunderbare Kürbis-Risotto mit Salbei und Parmesan zaubern! Folgt einfach diesen Schritten, und ihr werdet sehen, das ist gar nicht schwer und macht riesig Spaß. Ein kleiner Tipp vorab: Das Ganze braucht ein bisschen Liebe und regelmäßiges Umrühren, aber glaubt mir, das Ergebnis ist es absolut wert. Wenn ihr beim Kochen noch ein paar allgemeine Grundkenntnisse vertiefen wollt, schaut mal hier für ein paar super nützliche Kochtipps hinein!
Vorbereitung der Salbei-Garnitur
Zuerst schnappen wir uns die Salbeiblätter. In einem großen Topf, in dem wir später auch das Risotto kochen, erhitzen wir ein gutes Schuss Olivenöl. Nicht sprudelnd heiß, aber schon so, dass es schön warm ist. Dann gebt ihr die Salbeiblätter vorsichtig hinein. Achtung, das kann kurz spritzen! Die sollen nur ganz kurz knusprig werden, so für 30 Sekunden, bis sie duften und leicht die Farbe wechseln. Raus damit und auf Küchenpapier abtropfen lassen. Die brauchen wir später als Topping – das gibt nicht nur Geschmack, sondern auch einen tollen Crunch!
Das Anbraten von Zwiebeln und Knoblauch
In dasselbe Öl, das jetzt schon den Salbei-Geschmack hat, kommen jetzt die fein gehackten Zwiebeln. Die dünsten wir bei mittlerer Hitze schön glasig, so etwa 3-4 Minuten. Sie sollen weich werden und süßlich duften, aber bloß nicht braun werden! Dann gebt ihr den gehackten Knoblauch dazu und lasst den nur nochmal kurz mitdünsten, so für eine halbe Minute. Wer den Knoblauch zu lange brät, riskiert, dass er bitter wird, und das wollen wir ja nicht.
Reis anrösten und Wein ablöschen
Jetzt kommt der Stern des Risottos: der Risotto-Reis! Gebt ihn mit in den Topf und röstet ihn unter ständigem Rühren für so 2 Minuten an. Ihr merkt das daran, dass die Körner so ein bisschen glasig werden. Das ist super wichtig, damit später nicht alles zu einer Pampe wird. Und dann, zack, kommt der Weißwein dazu! Lasst den unter Rühren komplett verkochen. Der Alkohol verfliegt, und die leichte Säure bleibt zurück – das gibt dem Ganzen dann den Pfiff.
Das schrittweise Garen des Kürbis-Risottos
Jetzt wird es spannend! Gebt die Kürbiswürfel mit in den Topf und rührt sie kurz unter. Ab jetzt garen wir das Kürbis-Risotto nach und nach. Stellt eure heiße Gemüsebrühe bereit – die muss wirklich heiß sein, das ist ein wichtiger Tipp aus Omas Kochbuch. Dann gebt ihr immer nur eine Kelle Brühe zum Reis. Rührt, bis die Flüssigkeit fast aufgesogen ist, bevor die nächste Kelle nachkommt. Das Ganze ist ein bisschen wie ein langsamer Tanz – immer wieder rühren, immer wieder Brühe dazu. Das dauert so gut 18 bis 20 Minuten. Der Reis soll am Ende gar sein, aber noch so einen leichten Biss haben, kein weicher Matsch!

Das Verfeinern und Abschmecken
Wenn der Reis perfekt ist und das Risotto schön cremig ist, nehmt ihr den Topf vom Herd. Jetzt kommt der Trick für die extra Portion Cremigkeit: Gebt die kalte Butter in kleinen Flöckchen und den geriebenen Parmesan dazu. Rührt das ordentlich unter, bis alles geschmolzen ist und sich zu einer wunderbar sämigen Masse verbunden hat. Das ist der Moment, wo der Duft in der Küche richtig intensiv wird! Jetzt nur noch kurz mit Salz und Pfeffer abschmecken. Passt auf mit dem Salz wegen des Parmesans, der ist schon salzig genug.

Tipps für das beste Kürbis-Risotto
So, ihr Lieben, damit euer Kürbis-Risotto wirklich perfekt wird, habe ich hier noch ein paar Geheimtipps für euch, die den Unterschied machen. Keine Angst, das sind keine Hexereien, sondern einfach Sachen, die ich über die Jahre gelernt habe und die mir immer wieder helfen, das Risotto richtig schön cremig und lecker hinzubekommen.
Reiswahl ist kein Zufall: Wirklich, nehmt einen richtigen Risotto-Reis wie Arborio oder Carnaroli. Die enthalten viel Stärke, die beim Kochen freigesetzt wird und für diese herrliche Cremigkeit sorgt. Ein normaler Langkornreis kann das einfach nicht!
Heiße Brühe ist Pflicht: Kalte Brühe zum heißen Reis? Keine gute Idee! Das schreckt den Reis ab und das Garen dauert viel länger und wird ungleichmäßig. Haltet die Brühe immer schön heiß, am besten in einem separaten Topf auf der Herdplatte. So kann der Reis die Flüssigkeit besser und schneller aufnehmen.
Geduld beim Rühren: Ich weiß, es ist verlockend, den Löffel wegzulegen. Aber regelmäßiges, aber nicht hektisches Rühren ist Gold wert. Es hilft, die Stärke aus dem Reis zu lösen, und verhindert, dass alles am Boden anbrennt. Stellt euch dabei eure Lieblingsmusik an und genießt den Prozess!
Kürbis-Vorbereitung: Wenn ihr Hokkaido nehmt, spart euch unbedingt das Schälen! Einfach gut waschen, entkernen und würfeln. Das gibt auch noch mal eine tolle Textur und Farbe. Wenn ihr schon Kürbispüree nehmt, achtet darauf, dass es nicht zu wässrig ist. Etwas eindicken kann da manchmal helfen, damit die Konsistenz stimmt.
Häufig gestellte Fragen zum Kürbis-Risotto mit Salbei und Parmesan
Hier beantworte ich mal ein paar Fragen, die ihr mir immer wieder zum Kürbis-Risotto mit Salbei und Parmesan stellt. Ich hoffe, da ist alles dabei, was ihr wissen wollt!
Kann ich auch gefrorenen Kürbis für mein Risotto verwenden?
Ja, das geht total! Wenn ihr gefrorenen Kürbis nehmt, ist das oft sogar einfacher, weil er schon geschnitten ist. Lasst ihn einfach langsam auftauen und drückt ihn dann gut aus, damit nicht zu viel Wasser ins Risotto kommt. Das ist super praktisch, wenn es mal schnell gehen muss, oder wenn man gerade keinen frischen Kürbis zur Hand hat. Der Geschmack bleibt trotzdem toll!
Wie bekomme ich mein Risotto noch cremiger?
Ah, die Königsfrage! Cremigkeit ist ja das A und O bei einem guten Risotto. Neben dem richtigen Risottoreis und dem schrittweisen Angießen der heißen Brühe gibt es noch ein paar Tricks. Ganz wichtig: Nicht zu viel auf einmal angießen und immer wieder mal gut rühren. Und der absolute Clou? Am Ende die kalte Butter und den frischen Parmesan einkneten. Das nennt man hier in Italien „Mantecatura“ und macht das Kürbis-Risotto wunderbar sämig und unwiderstehlich.
Ist dieses Kürbis-Risotto Rezept auch vegan?
Grundsätzlich ist es erstmal ein vegetarisches Kürbis-Risotto mit Salbei und Parmesan. Aber wir machen es locker vegan!
- Statt Butter nehmt ihr einfach pflanzliche Margarine oder ein gutes neutrales Öl (wie Sonnenblumenöl) zum Verfeinern am Ende.
- Den Parmesan lasst ihr einfach weg. Wenn ihr mögt, könnt ihr stattdessen ein paar Hefeflocken unterrühren. Die geben so einen käsigen, würzigen Geschmack und machen es trotzdem noch richtig lecker.
So zaubert ihr euch ein tolles veganes Kürbis-Risotto mit Salbei, ganz ohne tierische Produkte!
Welcher Reis eignet sich am besten für dieses Kürbis-Risotto?
Das ist wirklich entscheidend für die Cremigkeit! Für dieses Kürbis-Risotto solltet ihr unbedingt einen speziellen Risotto-Reis verwenden. Am besten sind Sorten wie Arborio, Carnaroli oder auch Vialone Nano. Diese Reissorten haben eine hohe Stärkeabgabe, die genau das ausmacht, was ein Risotto so schön sämig und glitschig macht. Normaler Langkornreis ist da leider nicht geeignet, der würde nur matschig werden und nicht diese tolle Konsistenz geben.
Aufbewahrung und erneutes Aufwärmen
Wenn mal was von diesem köstlichen Kürbis-Risotto übrig bleibt – was selten vorkommt, das sage ich euch! – dann bewahrt es am besten luftdicht verschlossen im Kühlschrank auf. So hält es sich locker 1-2 Tage. Wenn ihr es wieder aufwärmen wollt, gebt es am besten mit einem kleinen Schuss frischer Brühe oder Milch zurück in einen Topf und erwärmt es bei niedriger Hitze. Achtung, es wird nicht mehr ganz so cremig wie frisch gekocht, aber trotzdem noch superlecker! Manchmal gebe ich dann noch einen Löffel Butter und etwas Parmesan dazu, dann ist es fast wie neu!

Nährwertangaben (Schätzung)
Da ich ein Koch aus Leidenschaft bin und keine Ernährungsberaterin, sind das hier nur Schätzungen, Leute! Aber so etwa könnt ihr damit rechnen bei einer Portion von diesem fantastischen Kürbis-Risotto:
- Kalorien: ca. 450 kcal
- Fett: ca. 18g (davon gesättigt ca. 10g)
- Kohlenhydrate: ca. 60g
- davon Zucker: ca. 5g (kommt vom Kürbis!)
- Ballaststoffe: ca. 5g
- Eiweiß: ca. 15g (Danke, Parmesan!)
- Natrium: ca. 600mg (kommt auch vom Käse!)
Die genauen Werte hängen natürlich davon ab, wie viel Butter und Parmesan ihr genau nehmt und welche Sorte Kürbis. Aber ist das nicht eine tolle Mahlzeit für den Herbst?
Teilen Sie Ihre Kreation!
So, meine Lieben, jetzt seid ihr dran! Habt ihr dieses köstliche Kürbis-Risotto nachgekocht? Ich liebe es, eure Ergebnisse zu sehen und eure Geschichten dazu zu hören. Teilt eure Kreationen unbedingt mit mir in den Kommentaren unten! Habt ihr kleine Änderungen vorgenommen? Oder vielleicht tolle Fotos gemacht, die ihr teilen wollt? Ich freue mich riesig über jedes Feedback und jeden geteilten Moment!
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Kürbis-Risotto mit Salbei und Parmesan
- Total Time: 40 min
- Yield: 4 Portionen 1x
- Diet: Vegetarian
Description
Ein cremiges Kürbis-Risotto, verfeinert mit aromatischem Salbei und würzigem Parmesan.
Ingredients
- 500g Kürbis (z.B. Hokkaido), geschält und gewürfelt
- 1 Zwiebel, fein gehackt
- 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
- 300g Risotto-Reis (Arborio oder Carnaroli)
- 1.2 Liter Gemüsebrühe, heiß
- 100ml Weißwein
- 50g Butter
- 50g geriebener Parmesan
- 10–15 Salbeiblätter
- Olivenöl
- Salz
- Pfeffer
Instructions
- Erhitze etwas Olivenöl in einem großen Topf oder einer tiefen Pfanne. Brate die Salbeiblätter darin kurz knusprig an und nimm sie heraus.
- Gib die gehackte Zwiebel in den Topf und dünste sie glasig. Füge den Knoblauch hinzu und dünste ihn kurz mit.
- Gib den Risotto-Reis hinzu und röste ihn unter Rühren für ca. 2 Minuten an, bis die Körner glasig werden.
- Gieße den Weißwein an und lasse ihn vollständig einkochen.
- Füge die Kürbiswürfel hinzu und rühre sie unter.
- Beginne nun, nach und nach die heiße Gemüsebrühe anzugießen. Gib immer nur so viel Brühe hinzu, dass der Reis gerade bedeckt ist, und rühre regelmäßig, bis die Flüssigkeit fast vollständig aufgesogen ist, bevor du die nächste Kelle Brühe hinzufügst. Dies dauert etwa 18-20 Minuten.
- Wenn der Reis gar, aber noch bissfest ist und das Risotto eine cremige Konsistenz hat, nimm den Topf vom Herd.
- Rühre die Butter und den geriebenen Parmesan unter. Schmecke das Risotto mit Salz und Pfeffer ab.
- Serviere das Risotto sofort und garniere es mit den knusprigen Salbeiblättern.
Notes
- Du kannst auch Kürbispüree anstelle von Kürbiswürfeln verwenden.
- Für eine vegane Variante verwende pflanzliche Butter und lasse den Parmesan weg oder ersetze ihn durch Hefeflocken.
- Prep Time: 15 min
- Cook Time: 25 min
- Category: Hauptgericht
- Method: Kochen
- Cuisine: Italienisch
Nutrition
- Serving Size: 1 Portion
- Calories: 450
- Sugar: 5g
- Sodium: 600mg
- Fat: 18g
- Saturated Fat: 10g
- Unsaturated Fat: 8g
- Trans Fat: 0g
- Carbohydrates: 60g
- Fiber: 5g
- Protein: 15g
- Cholesterol: 40mg
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