Manchmal, ehrlich gesagt, brauchen wir doch gar nicht viel, oder? Italienische Küche ist so wunderbar, weil sie zeigt, wie aus drei, vier simplen Dingen etwas Magisches entstehen kann. Ich habe irgendwo in der Toskana mal dieses Gericht gegessen – es war so unscheinbar, aber der Geschmack hat mich umgehauen! Seitdem habe ich meine eigene Version perfektioniert, und das ist sie: die allerbeste Version der Nudeln mit Butter und Salbei.

Vergessen Sie komplizierte Soßen, die mindestens eine Stunde köcheln müssen. Dieses Gericht ist im Grunde fertig, sobald die Pasta gar ist – vielleicht 20 Minuten, wenn Sie schnell sind. Das Geheimnis liegt in der Technik, und ich verrate Ihnen alles, damit Ihre Nudeln genauso aromatisch werden wie bei meiner ersten italienischen Liebe. Der Trick ist die braune Butter, die diese Nussigkeit zaubert, die man sonst nur aus der gehobenen Küche kennt.
Ich erinnere mich, wie ich das erste Mal versucht habe, die Butter richtig zu bräunen. Ich war viel zu ungeduldig und am Ende war sie schwarz und roch verbrannt! Aber Übung macht den Meister, und jetzt weiß ich genau, wann ich die Pfanne vom Herd nehmen muss. Glauben Sie mir, wenn Sie einmal diesen duftenden, leicht nussigen Geschmack mit dem frischen Salbei erlebt haben, werden Sie dieses schnelle Gericht immer wieder machen, besonders wenn es schnell gehen muss. Wenn Sie auch so ein Salbei-Fan sind, schauen Sie sich mal mein Rezept für Kürbis Risotto mit Salbei und Parmesan an – eine tolle Herbst-Variante!
Warum dieses Rezept für Nudeln mit Butter und Salbei überzeugt (E-E-A-T)
Ich weiß ja, dass Sie beschäftigt sind, und deshalb liebe ich dieses Gericht so sehr. Es ist der Beweis, dass man nicht stundenlang in der Küche stehen muss, um ein echtes Geschmackserlebnis zu zaubern. Dieses Gericht ist ehrlich, schnörkellos und schmeckt einfach wie Urlaub in Norditalien. Es ist mein Go-to, wenn der Magen knurrt, aber der Anspruch auf Qualität trotzdem hoch ist!
Hier sind die Gründe, warum dieses einfache Gericht so viel besser ist als jeder Fertig-Kram:
- Es ist fertig, bevor Sie überhaupt überlegen können, was Sie sonst kochen könnten. Wirklich!
- Der Geschmack ist tief und erwachsen, obwohl wir kaum Zutaten verwenden.
- Es braucht keine komplizierten Techniken – nur ein bisschen Aufmerksamkeit beim Butterbraten.
Blitzschnelle Zubereitung: Perfekt für den Feierabend
Wir reden hier von maximal 25 Minuten von Anfang bis Ende. Das Geheimnis? Sie starten die Sauce, sobald das Wasser für die Pasta kocht. Solange die Nudeln ziehen, zaubern Sie die braune Butter und den knusprigen Salbei. Es ist alles perfekt getaktet. Wenn die Pasta dann gerade eben al dente ist, ist die Butter bereit, die Nudeln in ihr aromatisches Bad zu ziehen. Kein Warten, kein Stress, nur pures Timing!
Intensives Aroma durch braune Butter und Salbei
Das ist der Punkt, an dem ich immer ein bisschen angeben muss, weil es so genial ist. Wir sprechen hier nicht von geschmolzener Butter. Wir machen eine *Beurre noisette*! Wenn Sie der Butter nur ein bisschen Zeit geben, beginnt sie zu schäumen, die Milchfeststoffe im Boden werden goldbraun und es riecht plötzlich nach Haselnüssen. Das ist eine Geschmacksebene, die normale geschmolzene Butter niemals erreichen kann. Werfen Sie dann den frischen Salbei dazu, und dieser wird in dem aromatischen Fett knusprig – das ist der Kick, der dieses Gericht zu einer Delikatesse macht, ohne dass Sie mehr als eine Handvoll Zutaten brauchen.
Die Zutaten für perfekte Nudeln mit Butter und Salbei
Okay, schauen wir uns an, was wir wirklich brauchen. Bei so wenigen Komponenten muss jedes einzelne Teilchen von Top-Qualität sein. Ich habe mir angewöhnt, lieber weniger, aber dafür richtig gute Sachen zu kaufen. Das ist das A und O für diesen simplen italienischen Klassiker.
Sie brauchen:
- 300 g Pasta, und zwar eine lange, die die tolle Sauce gut aufnimmt – ich schwöre auf Tagliatelle oder Fettuccine.
- 100 g gute Butter. Bitte wirklich Butter, keine Margarine! Wir brauchen diesen Milchanteil zum Bräunen.
- 12 frische Salbeiblätter. Wenn Sie nur getrockneten haben, wird es anders, aber ehrlich gesagt, frischer Salbei ist Pflicht, vertrauen Sie mir da auf jeden Fall.
- 50 g Parmesan, frisch und am Stück gekauft. Das macht einen riesigen Unterschied beim Schmelzen.
- Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer für den letzten Schliff.
Wenn Sie sich für die knusprigen Salbeiblätter interessieren, die ich oben schon erwähnt habe, dann nehmen Sie vielleicht noch 4 oder 5 extra Blätterchen dazu.
Wichtige Hinweise zu Pasta und Parmesan
Ganz wichtig bei dieser Art von Gericht: Die Pasta. Bitte nehmen Sie keine kurzen Sorten wie Penne oder Fusilli. Die flache, lange Pasta ist hier der Star, weil sie die schaumige Butter-Salbei-Emulsion perfekt umhüllt. Und Parmesan? Kaufen Sie nur ein Stück! Dieses vorgemahlene Zeug in der Tüte ist voller Trennmittel und wird nie richtig schön cremig. Sie reiben ihn frisch, wenn die Nudeln kochen, und er schmilzt wie von selbst in die warme Buttersauce. Wer mehr über einfache Pastagerichte wissen will, findet bei mir auch noch super schnelle Rezepte für Pasta mit Butter, Knoblauch und Petersilie, falls Ihnen Salbei mal nicht passt!
Schritt-für-Schritt-Anleitung: So gelingen die Nudeln mit Butter und Salbei
Jetzt wird’s praktisch! Ich verspreche Ihnen, wenn Sie diese paar Schritte genau befolgen, wird das Ergebnis jedes Mal perfekt. Das Schöne an diesem Gericht ist, dass die Arbeit fast gleichzeitig passiert: Pasta kocht, während wir die Soße zaubern. So ist alles heiß und frisch, wenn es zusammenkommt.
Also, zuerst: Wasser für die Pasta aufsetzen – ordentlich salzen, es sollte nach Meer schmecken! Sobald es sprudelt, werfen Sie die Pasta rein und stellen Sie den Timer für *al dente* auf. Das ist wichtig, denn die Nudeln kochen später noch in der Butter nach!
Pasta kochen und die Basis der braunen Salbeibutter schaffen
Während die Nudeln im Topf sind, holen Sie die große Pfanne raus, die am besten groß genug ist, um später die ganze Pasta aufzunehmen. 100 Gramm Butter kommen rein und dann stellen Sie die Hitze auf mittel. Geben Sie die Salbeiblätter nicht sofort dazu! Wir müssen die Butter erst mal „wach küssen“, wie meine Oma immer sagte.

Schauen Sie zu und riechen Sie! Die Butter schmilzt, dann beginnt sie zu schäumen. Wenn das Schäumen nachlässt und Sie einen leichten, nussigen Duft in der Nase haben – das ist der Moment, wo sie braun wird. Das dauert vielleicht drei, vier Minuten. Jetzt schnell die Salbeiblätter hineingeben und eine Minute brutzeln lassen, bis sie ihre Farbe ändern und knusprig aussehen. Seien Sie aber schnell, der Salbei rötiert extrem rasch und verbrennt dann! Wenn das passiert ist, nehmen Sie die Pfanne sofort vom Herd und stellen Sie sie auf eine kühle Stelle. Das ist unsere Basis!
Emulgieren: Die cremige Verbindung von Pasta und Sauce
Sobald die Pasta bissfest ist, ist es Zeit für den wichtigsten Trick überhaupt: Nehmen Sie die Nudeln mit einer Zange direkt aus dem Topf in die Pfanne mit der Butter und dem Salbei. Ja, es tropft etwas Wasser mit – das ist Gold wert! Dieses stärkehaltige Nudelwasser ist der Schlüssel zur Emulsion, es hilft der Butter, sich mit der Stärke zu verbinden und eine leichte, sämige Soße zu bilden, anstatt dünnflüssig zu sein.
Dazu geben Sie jetzt eine kleine Schöpfkelle von dem Kochwasser dazu und stellen die Pfanne auf sehr niedrige Hitze. Jetzt erst kommt der Parmesan dazu. Schwenken, schwenken, schwenken! Immer schön durchschwenken, damit die Stärke und das Fett eine cremige Hülle bilden, die jede einzelne Nudel umhüllt. Wenn es zu trocken wird, nehmen Sie noch einen kleinen Schluck Wasser. Und hier finden Sie noch ein anderes tolles, schnelles Gericht, falls Sie Lust auf mehr haben: Spaghetti mit Butter und Käse-Creme. Parmesan kommt immer zuletzt, sonst kann er körnig werden. Erst wenn alles perfekt gebunden ist, schmecken Sie mit Salz und Pfeffer ab. Dieses Gericht lebt von Nuancen, also schmecken Sie lieber zweimal!
Tipps für die Zubereitung von Nudeln mit Butter und Salbei
Okay, die Grundschritte sind einfach, aber wenn Sie ein paar dieser kleinen Geheimnisse kennen, heben Sie Ihre Nudeln mit Butter und Salbei auf ein völlig neues Level. Das ist der Unterschied zwischen „lecker“ und „Wow, wie hast du das gemacht?“. Ich habe mit der Zeit gelernt, auf die Details zu hören, und ich gebe sie jetzt einfach an Sie weiter, damit Sie nicht meine Fehler machen müssen.
Hier sind meine nicht verhandelbaren Profi-Tipps für Konsistenz und Geschmack:
- Die Temperaturkontrolle beim Salbei: Ich weiß, ich habe es schon gesagt, aber es ist so wichtig! Sobald die Butter nussig riecht und der Salbei ins Fett kommt, muss die Hitze niedrig sein, oder Sie nehmen die Pfanne sowieso kurz runter. Wer Salbei verbrennt, bekommt Bitterstoffe, und das ruiniert das ganze zarte Aroma der braunen Butter. Der Salbei soll wie Chipstextur bekommen, nicht schwarz werden.
- Das Nudelwasser ist Ihre Freundin: Versuchen Sie, wirklich nicht zu viel Wasser wegzuschütten. Wenn Sie die Pasta abgießen, lassen Sie sie ruhig etwas tropfen, bevor sie in die Pfanne kommt. Dieses Stärkewasser ist das Emulgator-Wunderkind. Wenn Sie merken, dass die Sauce trennt oder zu ölig wird, geben Sie immer nur einen Esslöffel von diesem Kochwasser hinzu und schwenken Sie kräftig. Das bindet alles wieder perfekt!
- Parmesan ist der finale Schmelzpunkt: Fügen Sie den Parmesan wirklich erst hinzu, wenn die Pfanne vom Herd ist oder die Flamme auf die allerunterste Stufe gestellt ist. Parmesan, der zu stark erhitzt wird, kann gerinnen und eine leicht krümelige Textur bekommen. Wir wollen eine sämige Hülle, die sich an die Nudeln kuschelt, nicht eine Körnchenschicht.
Wenn Sie diese Punkte beachten, bekommen Sie jedes Mal eine perfekte, leicht klebrige Hülle um jede einzelne Nudel. Wenn Sie mal Lust auf eine Variante mit Knoblauch haben, probieren Sie unbedingt meine Nudeln mit Butter, Knoblauch und Petersilie, die ist ähnlich simpel, aber geschmacklich etwas frischer!
Variationen für Ihre Nudeln mit Butter und Salbei
Obwohl diese Nudeln mit Butter und Salbei in ihrer Einfachheit unschlagbar sind, weiß ich, dass manche von Ihnen vielleicht etwas mehr Textur oder einen kleinen zusätzlichen Geschmackskick brauchen. Ich experimentiere ja auch immer ein bisschen, wenn ich das Gericht koche, besonders wenn es für Gäste ist. Keine Sorge, wir machen nichts Verrücktes, das die klassische Eleganz stört, aber ein kleines Upgrade schadet nie!
Diese Ergänzungen passen so wunderbar zur nussigen braunen Butter, dass Sie sich fragen werden, warum Sie das nicht schon früher gemacht haben. Es sind Kleinigkeiten, die viel Wirkung zeigen.
Nüsse für den Biss: Geröstete Pinienkerne
Wenn Sie das Gefühl haben, es fehlt ein bisschen „Crunch“, dann sind Pinienkerne einfach perfekt. Sie sind die besten Freunde von Buttersaucen, glauben Sie mir! Das Beste daran: Sie brauchen keine separate Pfanne dafür.
Nehmen Sie die Pfanne her, in der Sie gerade die Salbeibutter zubereitet haben, nachdem Sie die knusprigen Salbeiblätter herausgenommen haben. Oder, falls Sie die Butter schon abgeschöpft haben, geben Sie einfach einen kleinen Schuss frische Butter hinein. Werfen Sie 2 Esslöffel Pinienkerne in die heiße Pfanne – achten Sie darauf, dass die Hitze nicht zu stark ist! Lassen Sie sie unter ständigem Schwenken rösten. Schon nach einer Minute fangen sie an, herrlich zu duften. Sobald sie goldbraun sind, direkt wieder aus der Pfanne nehmen, bevor sie bitter werden, und beiseite stellen. Die kommen dann ganz zum Schluss über die fertigen Nudeln, zusammen mit dem Salbei.
Ein Hauch Säure: Zitronenabrieb
Manchmal, gerade an einem schweren Tag, kann die Butter so reichhaltig sein, dass sie einen kleinen Kontrast braucht. Frische Zitrone ist da Ihr bester Freund. Aber bitte, nur der Abrieb, nicht den Saft, der macht die Sauce wässrig!
Ich nehme eine feine Reibe und reibe nur die gelbe Schale einer Bio-Zitrone ab. Sie müssen wirklich nur das Gelbe erwischen, das Weiße darunter ist nämlich bitter und das wollen wir vermeiden. Kurz bevor Sie die Nudeln servieren – wirklich in dem Moment, in dem Sie den Parmesan unterrühren – werfen Sie eine gute Messerspitze vom Abrieb dazu. Diese frische, helle Note gleicht die Schwere der braunen Butter perfekt aus und macht das ganze Gericht viel lebendiger. Wenn Sie jetzt noch Lust auf eine andere einfache Pasta haben, probieren Sie doch mal meine Nudeln mit Butter, Knoblauch und Petersilie!

Häufig gestellte Fragen zu Nudeln mit Butter und Salbei
Ich habe gemerkt, dass immer wieder die gleichen Fragen auftauchen, wenn es um dieses simple, aber elegante Gericht geht. Kein Problem, ich beantworte sie direkt, damit Sie beim nächsten Mal absolut sicher sind, was Sie tun. Dieses Rezept für Nudeln mit Butter und Salbei ist echt narrensicher, wenn man ein paar Kleinigkeiten beachtet.
Kann ich getrockneten Salbei anstelle von frischem Salbei verwenden?
Puh, das ist schwierig. Sie können das tun, aber es wird nicht dasselbe Erlebnis sein, und das meine ich absolut ehrlich. Getrockneter Salbei ist viel intensiver und oft bitterer. Wenn Sie unbedingt getrockneten verwenden müssen: Nehmen Sie nur ein Drittel der Menge und geben Sie ihn nur für etwa 30 Sekunden zur geschmolzenen Butter, bevor Sie die Pfanne vom Herd nehmen. Er verbrennt furchtbar schnell und die braune Butter sollte nussig, nicht verbrannt schmecken! Frischer Salbei wird durch das Frittieren im Fett richtig knusprig und verliert seine etwas ledrige Textur.
Was mache ich, wenn meine Butter nicht braun wird?
Keine Sorge, das passiert, wenn der Herd nicht heiß genug ist oder wenn Sie zu viel Butter auf einmal in einer zu großen Pfanne verwenden. Um die braune Butter zu bekommen, muss die Hitzezufuhr konstant sein, damit das Wasser verdampft und die Milchbestandteile anfangen zu karamellisieren. Wenn es einfach nicht klappt, nehmen Sie die Pfanne kurz vom Herd, lassen Sie sie auf der heißen Herdplatte etwas abkühlen, und stellen Sie sie dann wieder auf mittlere Hitze. Manchmal braucht es einfach einen Neustart. Wenn Sie es aber eilig haben, schauen Sie in meine Notizen – Sie können die Butter auch einfach nur schmelzen und den Salbei darin ziehen lassen, schmeckt auch toll, ist nur nicht so nussig!
Welche Nudelsorten eignen sich am besten für dieses Gericht?
Das ist vielleicht die wichtigste Frage! Wir brauchen eine Pasta, die die Sauce richtig festhalten kann. Dünne Nudeln wie Spaghetti funktionieren auch, aber ich liebe es, wenn die Sauce in die Struktur der Nudel eindringen kann. Deswegen empfehle ich immer breite, flache Eiernudeln wie Fettuccine oder Tagliatelle. Die rustikalere Oberfläche und die Breite helfen dabei, die Emulsion aus Butter, Stärke und Parmesan festzuhalten. Das garantiert, dass jede Gabel perfekt überzogen ist, wenn Sie Ihre Nudeln mit Butter und Salbei genießen. Für mehr cremige Pasta-Ideen schauen Sie sich auch mal mein Rezept für Spaghetti mit Butter und Käse-Creme an!
Kann ich die braune Butter durch Olivenöl ersetzen?
Technisch gesehen, ja, aber Sie verlieren den halben Witz des Gerichts! Die braune Butter, die *Beurre noisette*, liefert diesen einzigartigen, gerösteten, nussigen Geschmack. Olivenöl bringt zwar seinen eigenen wunderbaren Geschmack mit, aber es wird nicht auf dieselbe Weise karamellisieren, es verbrennt schneller und hat ein viel niedrigeren Rauchpunkt. Wenn Sie eine vegetarische Alternative suchen, die etwas leichter ist, können Sie 50 Gramm Butter und 50 Gramm hochqualitatives, mildes Olivenöl mischen, dann haben Sie wenigstens einen Teil des Butteraromas, aber wenn Sie es klassisch machen wollen, ist Butter unverzichtbar.
Muss ich unbedingt Parmesan verwenden?
Nein, müssen Sie nicht, aber ich würde es dringend empfehlen. Der Parmesan ist nicht nur für den Geschmack da, er hilft auch unglaublich bei der Bindung der Sauce. Wenn Sie ihn unter die heiße, stärkehaltige Pasta mischen, schmilzt er und emulgiert mit der Butter und dem Kochwasser zu dieser perfekten, leichten Creme. Ohne ihn ist es eher Butter, die über die Nudeln läuft. Wenn Sie eine rein vegane Variante machen möchten, gibt es tolle vegane Parmesan-Alternativen, die oft auf Hefeflocken basieren, die Sie stattdessen verwenden können.
Aufbewahrung und Wiedererwärmen von Nudeln mit Butter und Salbei
Okay, hören wir mal ganz ehrlich miteinander: Dieses Gericht ist ein Star, wenn es frisch aus der Pfanne kommt. Die knusprigen Salbeiblätter, die sämige Hülle, die sich gerade erst gebildet hat – das ist alles ein flüchtiger Moment der Perfektion. Deshalb sage ich immer: Machen Sie genau die Menge, die Sie essen! Das ist bei Nudeln mit Butter und Salbei wirklich das Beste.
Wenn Sie es trotzdem nicht geschafft haben oder Reste übrig sind (was bei mir noch nie vorkam, ich schwöre!), dann ist Lagerung wichtig. Luftdicht verschlossen im Kühlschrank halten sie maximal einen Tag. Länger würde ich es nicht riskieren, weil die Sauce dann einfach ihre Textur verliert und hart wird.
Der beste Weg, die Reste aufzufrischen
Wärmen Sie das Gericht niemals einfach so in der Mikrowelle auf! Das macht die Nudeln trocken und die Butter zieht sich total zusammen. Das Ergebnis ist traurig und wässrig. Vergessen Sie das!
Mein Trick, um die ursprüngliche Cremigkeit zurückzubekommen, ist fast so wichtig wie die Zubereitung selbst:
- Geben Sie die Reste in eine kleine Pfanne.
- Fügen Sie einen kleinen Spritzer Wasser ODER einen winzigen Klecks frische Butter hinzu. Ich nehme meistens Wasser, weil es weniger Fett hinzufügt.
- Erhitzen Sie alles ganz langsam bei niedriger bis mittlerer Hitze und schwenken Sie ständig. Die Stärke in den Nudeln nimmt die Feuchtigkeit auf und die Butter schmilzt wieder sanft ein.
Sobald es wieder sämig ist und die Nudeln nicht mehr hartnäckig aneinander kleben, nehmen Sie es sofort vom Herd. Wenn Sie es ganz perfekt machen wollen, schwenken Sie zum Schluss noch einen Hauch frischen Parmesan drunter. Dann schmeckt es fast wieder wie frisch gemacht!

Ernährungsfakten für dieses einfache Gericht
Ich weiß, wenn wir Nudeln mit so viel Butter essen, denken wir nicht primär an Kalorien, oder? Aber ich finde es wichtig, dass Sie wissen, womit Sie es zu tun haben. Dieses Gericht ist ehrlich, es versteckt nichts – es ist Butter, es ist Parmesan, es ist Pasta. Deshalb ist es auch so unglaublich sättigend und lecker!
Die folgenden Werte sind Schätzungen für eine Portion (wir reden hier von 300g Pasta für zwei Personen, also ist das eine ordentliche Portion!) und können natürlich variieren, je nachdem, wie viel Parmesan Sie heimlich noch nachlegen oder welche Marke Butter Sie verwenden. Aber als grobe Richtschnur sind diese Angaben super hilfreich:
- Kalorien: Etwa 650 kcal
- Fett gesamt: Rund 35g (Ja, das ist die Butter, aber die macht ja auch glücklich!)
- Gesättigte Fettsäuren: Etwa 20g (Wegen der Butter und des Parmesans, keine Überraschung.)
- Kohlenhydrate: Ungefähr 65g (Das ist die Energie von der Pasta.)
- Protein: Ungefähr 22g (Dank der hochwertigen Pasta und des Parmesans.)
Wie Sie sehen, ist das ein Gericht, das Energie liefert und lange satt hält, weil es sowohl reich an guten Kohlenhydraten als auch an Fett ist. Ich sage immer: Man soll genießen, was man isst, und genau dafür sind diese Nudeln mit Butter und Salbei perfekt. Aber Achtung, wenn Sie Kalorien zählen – das ist Soulfood, kein Diätessen!
Ihre Meinung zählt: Teilen Sie Ihr Erlebnis mit Nudeln mit Butter und Salbei
So, jetzt sind Sie dran! Ich habe Ihnen alles verraten, was ich über diese himmlischen Nudeln mit Butter und Salbei weiß – vom perfekten Nussbraun der Butter bis zum Trick mit dem Nudelkochwasser. Aber Kochen ist eine Gemeinschaft, finden Sie nicht auch? Ich bin wahnsinnig neugierig, wie dieses Gericht bei Ihnen zu Hause angekommen ist.
Haben Sie meine Tipps befolgt? Hat der Salbei schön knusprig gebraten, oder sind Sie vielleicht in die Falle des Verbrennens getappt, so wie ich damals beim ersten Versuch? Ich würde mich riesig freuen, wenn Sie einen kleinen Kommentar hierlassen und mir erzählen, wie es gelaufen ist. Es hilft mir ungemein, wenn ich weiß, welche kleinen Abwandlungen Sie vielleicht vorgenommen haben, ob Sie mehr Parmesan genommen haben oder ob Sie doch lieber bei Tagliatelle als bei Fettuccine geblieben sind.
Wenn Sie das Rezept ausprobiert haben, geben Sie ihm doch bitte eine faire Bewertung! Fünf Sterne, wenn es Ihr neues Lieblingsgericht geworden ist, oder vielleicht nur drei, wenn Sie noch Schwierigkeiten mit dem Emulgieren hatten. Ihr Feedback hilft anderen Köchen, sich an dieses einfache, aber geschmacklich intensive Gericht heranzuwagen. Ich lese jeden einzelnen Kommentar und freue mich darauf, von Ihren Salbei-Abenteuern zu hören!
Print
Nudeln mit Butter und Salbei
- Total Time: 25 min
- Yield: 2 Portionen 1x
- Diet: Vegetarian
Description
Ein einfaches Gericht mit Pasta, brauner Butter und frischem Salbei.
Ingredients
- 300 g Pasta (z.B. Tagliatelle oder Fettuccine)
- 100 g Butter
- 12 frische Salbeiblätter
- 50 g Parmesan, gerieben
- Salz nach Geschmack
- Schwarzer Pfeffer nach Geschmack
Instructions
- Bringen Sie einen großen Topf mit gesalzenem Wasser zum Kochen. Geben Sie die Pasta hinein und kochen Sie sie nach Packungsanweisung al dente.
- Während die Pasta kocht, schmelzen Sie die Butter in einer großen Pfanne bei mittlerer Hitze.
- Fügen Sie die Salbeiblätter zur schmelzenden Butter hinzu. Braten Sie die Butter, bis sie leicht braun wird und nussig riecht. Die Salbeiblätter werden knusprig. Nehmen Sie die Pfanne kurz vom Herd.
- Heben Sie die gekochte Pasta mit einer Zange direkt aus dem Kochwasser in die Pfanne mit der Butter und dem Salbei. Fügen Sie etwas Nudelkochwasser hinzu, um eine leichte Soße zu bilden.
- Stellen Sie die Pfanne zurück auf niedrige Hitze. Fügen Sie den geriebenen Parmesan hinzu und schwenken Sie alles gut durch, bis die Pasta gleichmäßig überzogen ist.
- Schmecken Sie mit Salz und Pfeffer ab. Servieren Sie sofort.
Notes
- Sie können die knusprigen Salbeiblätter als Garnitur verwenden.
- Falls Sie keine braune Butter mögen, erhitzen Sie die Butter nur, bis sie geschmolzen ist, und geben Sie den Salbei hinzu.
- Prep Time: 10 min
- Cook Time: 15 min
- Category: Hauptgericht
- Method: Kochen
- Cuisine: Italienisch
Nutrition
- Serving Size: 1 Portion
- Calories: 650
- Sugar: 2
- Sodium: 450
- Fat: 35
- Saturated Fat: 20
- Unsaturated Fat: 15
- Trans Fat: 0
- Carbohydrates: 65
- Fiber: 3
- Protein: 22
- Cholesterol: 90
Keywords: Pasta, Butter, Salbei, einfache Nudelgerichte, vegetarisch