Ach, meine Lieben, wenn wir mal ehrlich sind: Es gibt einfach nichts, was mehr nach Zuhause schmeckt als ein richtig guts Rinderrouladen mit Rotkohl! Das ist nicht einfach nur Essen, das ist deutsche Tradition auf dem Teller. Stellt euch vor: Diese wunderbar zarten, mit Senf bestrichenen Fleischröllchen, die stundenlang im eigenen Saft schmoren, dazu dieser tiefrote, leicht säuerliche Rotkohl, der fast schon wie ein Dessert schmeckt. Perfekt, oder?
Ich weiß noch, wie meine Oma immer sagte: Wenn die Rouladen am Sonntag auf dem Herd waren, wusste jeder im Dorf, dass etwas Besonderes anstand. Das ist das Gericht, das Generationen zusammenbringt. Es braucht ein bisschen Zeit, ja, aber vertraut mir, die Mühe lohnt sich tausendfach, wenn ihr in diese weiche, würzige Füllung beißt. Es ist wirklich das Herzstück der deutschen Hausmannskost, und ich zeige euch jetzt, wie wir das immer hinkriegen!
Warum dieses Rezept für Rinderrouladen mit Rotkohl überzeugt (E-E-A-T)
Glaubt mir, ich hab viele Rouladen-Versionen probiert, aber diese hier haut mich jedes Mal um. Das Geheimnis für die besten Rinderrouladen mit Rotkohl liegt wirklich in der Zeit und in der Würze. Wir braten die Fleischstücke zuerst richtig heiß an, bevor sie überhaupt in die Brühe kommen. Diese Kruste macht später die Tiefe der Soße aus – das dürft ihr auf keinen Fall überspringen!
Und nehmt euch die Zeit für die 90 Minuten Schmoren. Ich weiß, es ist verlockend, schneller fertig zu sein, aber erst dann wird das Fleisch butterweich. Für eine richtig aromatische Soße müsst ihr sicherstellen, dass ihr einen guten kräftigen Bratensatz habt. Wenn ihr mal ein richtig herzhaftes Schmorgericht sucht, das wirklich hält, was es verspricht, dann ist das diese klassische Variante hier. Wenn ihr mal Lust auf ein anderes Schmorgericht habt, habe ich hier auch ein tolles Rezept für zartes Rinderragout, aber für Rouladen ist das hier Gold wert!
Die Kunst des perfekten Anbratens der Rinderrouladen
Okay, das ist mein wichtigster Tipp: Der Bräter muss richtig heiß sein. Ich meine wirklich heiß, dass das Öl fast raucht! Erst dann legt ihr die fest aufgerollten Rouladen hinein. Lasst sie wirklich zwei bis drei Minuten pro Seite ungestört braten. Ihr müsst diese dunkle, fast schon schwarze Kruste sehen – das ist der Geschmacksträger für die gesamte Soße später. Wenn ihr das Fleisch nur grau zieht, wird die Soße wässrig und fad. Also: Hitze an und warten!
Zutaten für die besten Rinderrouladen mit Rotkohl
Endlich kommen wir zum Herzstück! Ich habe die Zutaten hier mal ganz genau aufgeschlüsselt, weil gerade bei diesem klassischen Gericht jedes Detail zählt, damit eure Rinderrouladen mit Rotkohl perfekt werden. Keine Ausrutscher hier, wir wollen nur das Beste für unsere Mägen!
Denkt daran, die Fleischstücke sollten wirklich dünn geschnitten sein, sonst wird das Rollen ein Kampf – vertraut mir da aus Erfahrung. Und beim Rotkohl entscheidet die Balance zwischen Apfel und Essig über den himmlischen Geschmack.
Zutaten für die Rinderrouladen und die Soße
- 4 Scheiben Rindfleisch (wirklich dünn geschnitten, das ist wichtig!)
- 4 EL scharfer Senf
- 4 Scheiben Speck
- 4 kleine Gewürzgurken
- 2 Zwiebeln (die Hälfte für die Füllung, die andere Hälfte für den Bratansatz)
- Salz und Pfeffer (frisch gemahlen, wenn ihr habt!)
- 2 EL Öl zum scharfen Anbraten
- 500 ml gute Rinderbrühe
- 1 EL Mehl (für die Bindung der Soße)
- 1 EL Butter (ebenfalls für die Bindung)
Zutaten für den klassischen Rotkohl
Der Rotkohl ist fast genauso wichtig wie die Roulade selbst. Er braucht diesen Kick Säure!
- 1 Kopf Rotkohl
- 1 kleiner Apfel (am besten etwas säuerlich)
- 1 EL Zucker
- 50 ml Rotweinessig
- 1 Lorbeerblatt (das gehört unbedingt dazu!)
Schritt-für-Schritt-Anleitung: Rinderrouladen mit Rotkohl zubereiten
Jetzt wird’s praktisch, meine Lieben! Wir bringen diese wunderbaren Zutaten zusammen. Die Zubereitung vom perfekten Rinderrouladen mit Rotkohl braucht zwar eine gewisse Choreografie, aber das ist alles reine Routine, sobald man es ein paar Mal gemacht hat. Es ist ein bisschen wie Tanzen: Du brätst an, dann schmorest du, und zwischendurch kümmerst du dich um das süß-saure Prachtstück von Rotkohl. Wenn ihr euch für eine Variante ohne Fleisch entscheiden müsstet, könnt ihr euch meine Anleitung für saftige Kohlrouladen ansehen, aber heute gibt’s Rind!
Vorbereitung und Füllen der Rouladen
Zuerst nehmt ihr eure schön dünnen Fleischscheiben, die müssen richtig satt mit Senf eingepinselt werden. Nicht geizen, da kommt der Geschmack her! Dann legt ihr das Speckstück, eine halbe Gewürzgurke und etwas klein geschnittene Zwiebel darauf. Jetzt kommt der wichtigste Teil: Rollen! Fasst die Enden fest zusammen und rollt das Ganze straff auf. Benutzt unbedingt Küchengarn oder die guten alten Rouladennadeln, sonst rollt sich das Ganze beim Braten wieder auf. Wenn ihr beides nicht habt, gehen auch ein paar stabil aussehende Zahnstocher, aber fest muss es sein!
Schmoren der Rinderrouladen und Rotkohl kochen
Holt euren größten Bräter raus und erhitzt das Öl richtig scharf. Wir wollen Farbe sehen! Bratet jede Roulade von allen Seiten an, bis sie diese schöne dunkle Kruste haben. Dann kommen die restlichen Zwiebeln dazu, kurz mitbraten und dann mit der Rinderbrühe ablöschen. Lorbeerblatt rein, Deckel drauf und ab mit dem lieben Gott zum Schmoren – mindestens 90 Minuten bei mittlerer Hitze. Währenddessen kümmern wir uns um unseren Rotkohl: Zucker im Topf karamellisieren, dann Kohl, geriebenen Apfel, Essig und einen Schuss Wasser dazu. Lass den Rotkohl dann auch locker 45 Minuten köcheln, damit er richtig mürbe wird!

Soßenbindung und Fertigstellung
Wenn die Rinderrouladen mit Rotkohl jetzt fast fertig sind, holt ihr erst einmal das Fleisch vorsichtig aus dem Bräter und haltet es warm. Jetzt kommt der Trick für die Bindung: Nehmt ein bisschen von dem Bratensatz und verrührt ihn in einer kleinen Schüssel mit Mehl und der weichen Butter zu einer glatten Paste – das ist eure Mehlschwitze. Das rührt ihr langsam in die restliche Brühe im Topf ein, lasst es aufkochen und schmeckt es gut mit Salz und Pfeffer ab. Nur so wird eure Soße so richtig sämig und aromatisch!

Tipps für perfekt zarte Rinderrouladen mit Rotkohl
Jetzt kommen die kleinen Geheimnisse, damit eure Rinderrouladen mit Rotkohl wirklich zu dem werden, was sie sein sollen: zart wie Butter. Das A und O ist wirklich die Fleischdicke. Wenn euer Metzger dünnere Scheiben schneidet, ist das ein riesiger Vorteil, denn dann muss das Fleisch nicht so lange schmoren, um weich zu werden. Meine Oma hat immer gesagt, das Fleisch muss fast durchscheinend sein!

Ein weiterer Trick, der oft vergessen wird: Wenn die Rouladen fertig geschmort sind, lasst die Soße, nachdem ihr sie gebunden habt, noch einmal fünf Minuten ohne Deckel leicht köcheln. Das vertieft den Geschmack ungemein. Wenn ihr das Gericht übrigens eine Spur aromatischer wollt, könnt ihr auch neben der Rinderbrühe einen Schuss Rotwein in den Bräter geben, bevor ihr ablöscht. Das passt auch super, wenn ihr mal einen klassischen Rinderbraten machen wollt, der lange zieht. Aber für die Rouladen gilt: Geduld und die richtige Temperatur sind der Schlüssel!
Häufige Fragen zu Rinderrouladen mit Rotkohl
Ich kriege immer so viele Fragen zu unserem klassischen Rinderrouladen mit Rotkohl – und das ist auch gut so! Schließlich soll das Schmorgericht perfekt werden. Es sind die kleinen Unsicherheiten, die einen oft vom perfekten Braten abhalten. Lasst uns kurz klären, was ihr wissen müsst, damit euer Gericht genauso gut wird wie bei meiner Mama!
Welche Beilagen passen ideal zu Rinderrouladen mit Rotkohl?
Klassisch geht hier nichts über Kartoffeln, das ist einfach so! Die Soße ist so fantastisch, die muss man ja „aufsaugen“. Ich persönlich liebe selbstgemachte Kartoffelklöße dazu, weil sie diese sämige Soße perfekt aufnehmen können. Aber auch einfache Salzkartoffeln oder ein lockerer Kartoffelstampf sind super. Probiert mal dazu einen cremigen Rahmkohlrabi, wenn ihr noch etwas Gemüse-Flair wollt. Aber ehrlich gesagt: Rouladen, Rotkohl und Klöße – das ist die heilige Dreifaltigkeit beim deutschen Schmorgericht!
Kann ich den Rotkohl schon am Vortag zubereiten?
Absolut! Und das ist sogar mein Tipp für stressfreie Sonntage. Der Rotkohl schmeckt am nächsten Tag oft noch viel intensiver, weil die Säure und die Gewürze Zeit hatten, richtig durchzuziehen. Wenn ihr ihn aufwärmt, macht das bitte langsam. Am besten erhitzt ihr ihn zusammen mit einem kleinen Schuss Wasser oder Brühe bei niedriger Hitze, damit er wieder schön saftig wird und nicht austrocknet. So habt ihr am Sonntag weniger Stress und könnt euch ganz auf die perfekten Rinderrouladen konzentrieren.
Lagerung und Wiedererwärmen der Rinderrouladen mit Rotkohl
Falls ihr, was ich kaum glaube, Reste übrig habt (so gut schmecken die Rinderrouladen mit Rotkohl!), dann ist die Lagerung wichtig, damit sie auch am nächsten Tag noch ein Genuss sind. Ich empfehle euch, die Soße immer getrennt von den Rouladen aufzubewahren. Die Soße wird sonst zu fest und die Rouladen können die Flüssigkeit nicht mehr gut aufnehmen.
Zum Wiederaufwärmen nehmt ihr entweder alles zusammen in einen Topf und lasst es ganz langsam bei niedriger Temperatur ziehen – bloß nicht kochen lassen! Oder, wenn ihr es schnell braucht, warmt ihr die Rouladen in etwas Brühe kurz in der Mikrowelle auf und gebt dann die erwärmte Soße darüber. So bleiben eure Rinderrouladen mit Rotkohl traumhaft zart!

Nährwertangaben für dieses Gericht
So, und jetzt kommt die kleine Warnung, die ich euch nicht vorenthalten kann. Wir reden hier über ein echtes, traditionelles Schmorgericht, und das ist Energie, die schmeckt! Die genauen Nährwertangaben für Rinderrouladen mit Rotkohl sind immer ein bisschen heikel, weil es ja stark darauf ankommt, wie dick euer Fleisch war und wie großzügig ihr mit dem Fett beim Andünsten wart.
Die Zahlen, die ihr vielleicht anderswo seht, sind immer nur Schätzungen, versteht das bitte als groben Richtwert. Unsere Rouladen sind reich an Protein, keine Frage, aber wenn ihr sehr stark auf die Kalorien achtet, dann lasst beim Binden der Soße vielleicht einen kleinen Teil der Butter weg oder verwendet eine fettreduzierte Brühe. Das ist euer Gericht, also entscheidet ihr, was reinpasst!
Ihre Meinung zählt: Teilen Sie Ihr Rinderrouladen mit Rotkohl Erlebnis
Jetzt seid ihr dran! Ich hoffe, ihr habt genauso viel Spaß beim Nachkochen von diesem herrlichen Rinderrouladen mit Rotkohl, wie ich beim Tippen. Das ist das schönste an traditionellen Rezepten: Sie leben durch euch weiter.
Lasst mich wissen, wie es euch gelungen ist! Gibt es eine Abwandlung, die ihr immer macht? Oder eine Spezialität, die ihr als Beilage serviert? Bewertet das Rezept gerne mit Sternen und schreibt mir eure besten Tipps unten in die Kommentare. Ich freue mich riesig, von eurem Erfolg zu hören – und falls ihr noch mehr Klassiker sucht, schaut euch doch mal mein Rezept für Rinderrouladen mit Klößen an!
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Rinderrouladen mit Rotkohl
- Total Time: 150 min
- Yield: 4 Portionen 1x
- Diet: Low Fat
Description
Ein klassisches deutsches Gericht mit gefüllten Rindfleischrouladen und süß-säuerlichem Rotkohl.
Ingredients
- 4 Scheiben Rindfleisch (dünn geschnitten)
- 4 EL Senf
- 4 Scheiben Speck
- 4 kleine Gewürzgurken
- 2 Zwiebeln
- Salz und Pfeffer
- 2 EL Öl
- 500 ml Rinderbrühe
- 1 EL Mehl
- 1 EL Butter
- 1 Kopf Rotkohl
- 1 kleiner Apfel
- 1 EL Zucker
- 50 ml Rotweinessig
- 1 Lorbeerblatt
Instructions
- Fleischscheiben mit Senf bestreichen, salzen und pfeffern.
- Jede Scheibe mit Speck, einer halben Gurke und etwas gehackter Zwiebel belegen.
- Das Fleisch fest aufrollen und mit Küchengarn oder Rouladennadeln fixieren.
- Öl in einem Bräter erhitzen und die Rouladen von allen Seiten scharf anbraten.
- Restliche Zwiebeln hinzufügen und kurz mitbraten.
- Mit Rinderbrühe ablöschen. Lorbeerblatt hinzufügen. Zugedeckt bei mittlerer Hitze etwa 90 Minuten schmoren lassen.
- Für den Rotkohl den Kohl hobeln oder fein schneiden. Apfel reiben.
- In einem Topf etwas Öl erhitzen, Zucker karamellisieren lassen. Rotkohl, geriebenen Apfel, Essig und etwas Wasser hinzufügen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Zugedeckt etwa 45 Minuten köcheln lassen.
- Rouladen aus dem Bräter nehmen. Bratensatz mit Mehl und Butter binden, um die Soße zu verdicken. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
- Rouladen mit Rotkohl und Soße servieren.
Notes
- Sie können die Rouladen auch mit Zahnstochern fixieren, wenn Sie kein Küchengarn haben.
- Der Rotkohl schmeckt am nächsten Tag oft noch besser.
- Prep Time: 30 min
- Cook Time: 120 min
- Category: Hauptgericht
- Method: Schmoren
- Cuisine: Deutsch
Nutrition
- Serving Size: 1 Roulade mit Beilage
- Calories: 450
- Sugar: 15
- Sodium: 650
- Fat: 22
- Saturated Fat: 9
- Unsaturated Fat: 13
- Trans Fat: 0
- Carbohydrates: 25
- Fiber: 6
- Protein: 38
- Cholesterol: 110
Keywords: Rinderrouladen, Rotkohl, deutsches Essen, Schmorgericht, Rindfleisch