Ach, wenn ich an echtes deutsches Soulfood denke, dann läuft mir sofort das Wasser im Mund zusammen. Es gibt kaum etwas Gemütlicheres, als wenn es in der Küche nach knusprigen Krusten und zarten Aromen duftet. Genau darum liebe ich dieses Gericht so sehr: Das Steak mit cremigem Kartoffelgratin ist der Inbegriff von Wohlfühlessen. Ich habe Jahre damit verbracht, diesen perfekten Moment zu finden, wo die Sahne im Gratin exakt diese unwiderstehliche Balance zwischen cremig und gebacken hat und das Steak butterzart ist. Vertrauen Sie mir, dieses Rezept ist das Ergebnis vieler Testläufe – es funktioniert einfach immer und ist viel einfacher, als viele denken!

Warum dieses Steak mit cremigem Kartoffelgratin ein Klassiker ist (EEAT)
Wissen Sie, manchmal muss es einfach das Unkomplizierte sein, aber mit maximalem Geschmack. Genau das Gefühl vermittelt dieses Gericht. Es ist kein schnelles Abendessen für Dienstag, sondern eher eine Feier des Wochenendes, die sich einfach anfühlt. Wir reden hier von der tiefen, herzhaften Würze des perfekten Steaks in Kombination mit diesem samtigen, fast schon dekadenten Kartoffelauflauf. Ich habe viele Variationen ausprobiert, aber ich bleibe dabei: Wenn der Käse über den Kartoffeln ganz leicht knistert, kriege ich einfach Gänsehaut.
Mein Tipp ist, nehmen Sie beim Fleisch nicht das billigste Stück. Ein gut marmoriertes Ribeye oder ein schönes Rumpsteak macht den Braten wirklich aus, denn das Fett schmilzt beim Ruhen und gibt dem ganzen Gericht diesen reichen Geschmackskick. Übrigens, wenn Sie möchten, wie man Steaks mit einer tollen Kruste zubereitet, habe ich da eine fantastische Anleitung für Parmesan-Steak mit Pfeffersauce – aber für dieses Gratin nehmen wir es ganz klassisch!
Die Vorteile vom Steak mit cremigem Kartoffelgratin
- Es ist ein echtes Komfort-Gericht, das satt und zufrieden macht – perfekt für kalte Tage oder wenn man sich einfach mal belohnen möchte.
- Die Zubereitung ist erstaunlich einfach, weil der Gratin die meiste Zeit im Ofen für sich arbeitet.
- Die Texturen sind einfach unschlagbar: außen kross vom Braten, innen zart, dazu die weichen, geschmeidigen Kartoffeln.
- Es ist unglaublich vielseitig. Egal ob als Sonntagsessen oder beim gemütlichen Beisammensein – es kommt immer gut an.
Zutaten für das perfekte Steak mit cremigem Kartoffelgratin
Das Geheimnis liegt oft in der Qualität der Basis-Zutaten, gerade wenn das Gericht so wunderbar simpel ist. Beim Gratin brauchen wir wirklich gute Sahne – keine fettreduzierte Variante, bitte! Denn die ganze Herrlichkeit des Gratins kommt ja von dieser unglaublich cremigen Basis, die die Kartoffeln zart umhüllt. Und für das Steak? Hier gilt: Weniger ist mehr. Wir brauchen nur gutes Fleisch, ordentlich Pfeffer und Salz, um die Röstaromen herauszuholen. Wenn Sie das befolgen, haben Sie schon gewonnen!
Hier ist genau, was Sie brauchen, um dieses himmlische Duo auf den Tisch zu bringen. Messen Sie alles genau ab, vor allem die Flüssigkeit fürs Gratin, sonst wird’s wässrig statt cremig!
Für das cremige Kartoffelgratin
- 500g Kartoffeln (ganz wichtig: festkochend, damit sie beim Schichten ihre Form behalten!)
- 250ml Sahne (mindestens 30% Fett, das ist das A und O für die Cremigkeit!)
- 100ml Milch
- 1 Knoblauchzehe (wir reiben nur die Form damit ein, keine Sorge, das wird nicht zu intensiv)
- 50g geriebener Käse, idealerweise ein würziger wie Gruyère oder Emmentaler
- 2 EL Butter (zum Einfetten der Form, das gibt extra Geschmack)
- Salz, Pfeffer
- Eine gute Prise frisch geriebene Muskatnuss
Für das saftige Steak
- 4 Rindersteaks (etwa 200g pro Stück – ich nehme am liebsten Rumpsteaks oder Entrecôte)
- Salz
- Pfeffer (frisch gemahlen schmeckt am besten!)
- 2 EL Butter (zum Schluss für das Aroma in der Pfanne)
Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Steak mit cremigem Kartoffelgratin
So, jetzt wird gekocht! Während der Ofen vorheizt, bereiten wir das Herzstück vor – den Auflauf. Mein wichtigster Rat: Holen Sie das Gratin direkt raus, sobald es fertig ist, damit das Steak anschließend in Ruhe in der Pfanne perfekt wird. Hier trennen wir die Aufgaben prima auf, damit wir am Ende alles gleichzeitig genießen können.
Wir starten mit dem Gratin, weil es die meiste Zeit im Ofen braucht. Wenn Sie wissen möchten, wie man ähnliche, aber noch würzigere Gratins macht, schauen Sie sich mal mein Rezept für Kartoffelgratin mit Lauch und Käse an – das ist eine tolle Inspiration für die Zukunft!
Zubereitung des Kartoffelgratins
Zuerst den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen lassen. Jetzt kommt der Trick mit dem Knoblauch: Nehmen Sie die halbierte Zehe und reiben Sie damit die gesamte Innenfläche Ihrer Auflaufform ein. Das gibt einen ganz dezenten, fast unterschwelligen Geschmack, der super zum Rindfleisch passt. Dann die Kartoffeln hauchdünn schneiden – wirklich so dünn wie möglich, etwa 2 Millimeter! Das ist das A und O für die Textur. In einer Schüssel verrühren wir die Sahne, die Milch und würzen alles kräftig mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss. Schichten, schichten, schichten! Immer eine Schicht Kartoffeln, dann etwas von der Sahne-Mischung darüber geben, bis alles schön bedeckt ist und nichts mehr trocken aussieht. Ab in den Ofen für etwa 45 Minuten.
Das perfekte Braten des Steaks
Wenn das Gratin etwa zehn Minuten vor Ende der ersten Backzeit dran ist, kümmern wir uns um die Steaks. Würzen Sie die Steaks bitte erst jetzt – kurz bevor sie in die Pfanne kommen – großzügig mit Salz und Pfeffer, sonst zieht das Salz Wasser raus. Jetzt die Pfanne richtig heiß werden lassen und die Butter reingeben; die muss richtig schön schäumen! Dann die Steaks reinlegen, und jetzt heißt es: Finger weg! Braten Sie diese je nach Dicke und gewünschtem Gargrad (ich mag meins rosa, also etwa 3 bis 4 Minuten pro Seite). Wenn der Käse auf dem Gratin goldbraun ist, nehmen Sie beides raus. Aber Achtung: Die Steaks MÜSSEN vor dem Anschneiden fünf Minuten ruhen, sonst läuft der ganze Fleischsaft beim ersten Schnitt raus! Für weitere Brat-Tipps können Sie sich auch mein Rezept für Steak mit Pfefferrahmsauce ansehen, da gehe ich noch tiefer ins Detail.

Tipps für das beste Steak mit cremigem Kartoffelgratin
Okay, Sie haben die Basis drauf, aber jetzt kommt der Feinschliff! Ich verrate Ihnen ein paar Kleinigkeiten, die meine Abende mit diesem Gericht immer perfekt machen. Das ist die Expertise, die man nur durch jahrelanges Steakschwenken und Gratinschichten bekommt. Manchmal sind es nur Millisekunden oder die Wahl der richtigen Kartoffel, die den Unterschied zwischen gut und absolut genial ausmachen.
Kartoffelgratin-Geheimnisse
Ganz wichtig: Spülen Sie die geschnittenen Kartoffeln auf keinen Fall ab! Die Stärke, die dann an der Oberfläche klebt, ist Ihr bester Freund, denn sie hilft dabei, die Sahne wunderbar zu binden. Und wenn Sie dem Gratin noch mehr Tiefe geben wollen, hier mein Link-Tipp für ein extra knuspriges Kartoffelgratin mit knuspriger Käsekruste – das passt auch hervorragend!
Steak-Perfektion
Vergessen Sie das ewige Herumdrücken mit der Zange! Wenn Sie ein Thermometer haben, ist Kerntemperatur 54°C für Medium-Rare Gold wert. Wenn nicht: Drücken Sie kurz auf das Fleisch. Fühlt es sich weich an wie Ihre Wange im Ruhezustand, ist es noch roh. Fühlt es sich an wie Ihr Daumenballen, wenn Sie locker sind, dann ist es perfekt medium. Salzen Sie wirklich erst *kurz* vor dem Braten.

Variationen für Ihr Steak mit cremigem Kartoffelgratin
Dieses Gericht ist eine fantastische Basis, die man wirklich immer wieder neu erfinden kann, ohne den geliebten Kern zu verändern. Sie können zum Beispiel direkt in der Sahne-Milch-Mischung für das Gratin ein paar frische Thymianzweige mitziehen lassen, während Sie die Kartoffeln schneiden. Das gibt so ein wunderbar erdiges Aroma, das hervorragend zum kräftigen Rindfleisch passt! Ein bisschen Knoblauchpulver statt der ganzen Zehe zum Einreiben der Form ist auch eine schnelle Option.
Was das Steak angeht, probieren Sie mal eine schnelle Marinade! Nur kurz vor dem Braten mit etwas Worcestershiresauce betupfen macht es noch intensiver. Oder wenn Sie mal etwas ganz anderes probieren möchten, schauen Sie sich mein Rezept für Cajun Rinderpfanne mit Paprika an – das ist zwar eine ganz andere Richtung, aber zeigt, wie vielseitig Rindfleisch sein kann. Für dieses Gericht bleiben wir aber beim cremigen Traum, nur eben mit einem kleinen würzigen Twist im Gratin!
Häufige Fragen zum Steak mit cremigem Kartoffelgratin
Ich weiß, wie das ist – man kocht dieses fantastische Gericht, und dann bleiben immer noch ein paar kleine Unsicherheiten zurück. Fragen Sie ruhig! Hier habe ich die häufigsten Dinge gesammelt, die mir Leute immer wieder zum Thema Steak mit cremigem Kartoffelgratin stellen. Keine Sorge, das ist alles ganz unkompliziert.
Welche Kartoffelsorte nehme ich am besten für das Gratin?
Das ist eine super wichtige Frage, denn die Sorte entscheidet, ob der Auflauf cremig wird oder auseinanderfällt! Ich schwöre auf festkochende Sorten wie Sieglinde oder Annabelle. Die behalten ihre Struktur beim langen Backen und nehmen die leckere Sahnesauce wunderbar auf, ohne zu zerfallen. Bitte keine mehligen Kartoffeln nehmen, das wird sonst eher ein Kartoffelbrei im Topf und nicht das gewünschte Schichtgericht!
Kann ich das Kartoffelgratin auch ohne Käse machen?
Klar, geht das, aber seien Sie gewarnt: Sie verlieren einen großen Teil der Geschmackstiefe und vor allem dieses knusprige Topping! Wenn Sie Käse absolut weglassen müssen, dann würzen Sie die oberste Sahneschicht einfach noch etwas kräftiger mit Muskatnuss und einer Prise Salz. Alternativ können Sie auch etwas zerdrückte Semmelbrösel (Paniermehl) mit etwas zerlassener Butter mischen und damit die Oberfläche bedecken, das gibt auch eine schöne Kruste.
Wie lange hält das übrig gebliebene Kartoffelgratin?
Der Auflauf hält sich im Kühlschrank, luftdicht verpackt, locker drei bis vier Tage. Das Beste daran: Oft schmeckt er am zweiten Tag sogar noch intensiver, weil die Aromen richtig gut durchgezogen sind. Wenn Sie ihn wieder aufwärmen, nehmen Sie den Ofen oder eine Pfanne mit etwas Deckel. Die Mikrowelle macht ihn manchmal leider etwas gummiartig, aber wenn es schnell gehen muss, geht’s natürlich auch!
Muss ich das Steak wirklich 5 Minuten ruhen lassen?
Ganz ehrlich? Ja, müssen Sie. Das ist kein Scherz! Wenn Sie das Steak direkt nach dem Braten anschneiden, läuft der ganze wertvolle Fleischsaft – der ja voller Geschmack ist – auf den Teller und nicht in Ihr Mundwerk. Fünf Minuten Pause in Alufolie entspannen die Muskelfasern und verteilen den Saft gleichmäßig im Fleisch. Vertrauen Sie mir, das macht den Unterschied zwischen einem guten und einem fantastischen Steak aus!

Aufbewahrung und Wiedererwärmen des Steak mit cremigem Kartoffelgratin
Reste vom Steak mit cremigem Kartoffelgratin sind fast noch besser am nächsten Tag, das ist das Schöne an diesem Gericht. Ich empfehle Ihnen dringend, das Steak und den Gratin getrennt aufzubewahren. Der Auflauf hält sich gut verschlossen im Kühlschrank drei bis vier Tage. Wenn Sie das Steak nur einen Tag aufbewahren, wickeln Sie es fest in Folie ein, damit es nicht austrocknet. Und wenn es ans Wiederaufwärmen geht: Vergessen Sie die Mikrowelle für das Steak, das macht es hart!
Für den Gratin nehme ich lieber den Ofen mit etwas Folie darüber, damit die Oberfläche nicht zu schnell verbrennt. Oder, wenn es wirklich schnell gehen muss, ein kleiner Schuss Wasser in die Pfanne und bei niedriger Stufe mit Deckel ziehen lassen. Für weitere Ideen, wie Sie Saucenreste oder ähnliches toll wiederverwenden können, werfen Sie doch mal einen Blick auf meine Tipps zu Rahmkohlrabi mit Butterkartoffeln – manchmal passt der Gratin sogar dazu!
Nährwertangaben für eine Portion Steak mit cremigem Kartoffelgratin
Ich weiß, ich weiß, wenn man so ein reichhaltiges Gericht isst, denkt man nicht unbedingt an Kalorienzählen, oder? Aber weil ich weiß, dass viele von Ihnen beim Kochen trotzdem ein Auge darauf werfen, habe ich die ungefähren Werte für eine Portion Steak mit cremigem Kartoffelgratin zusammengetragen. Denken Sie daran, das ist eine Schätzung, denn je nachdem, wie fettreich die Sahne ist oder welches Steakstück Sie wählen, kann das natürlich variieren. Aber es gibt Ihnen zumindest eine gute Orientierung für dieses köstliche Gericht!
- Serving Size: 1 Portion
- Calories: 650
- Fat: 40g (davon 22g gesättigte Fette)
- Protein: 38g
- Carbohydrates: 35g
- Sugar: 5g
Teilen Sie Ihr kulinarisches Erlebnis
So, nun ist es aber an Ihnen! Ich hoffe, dieses Steak mit cremigem Kartoffelgratin hat Sie genauso glücklich gemacht, wie es unsere Familie schon seit Jahren erfreut. Wenn Sie das Gericht ausprobiert haben, erzählen Sie mir doch bitte davon! Was war Ihr größter Erfolg? Oder haben Sie einen Trick, den Sie noch hinzufügen würden? Hinterlassen Sie mir gerne einen Kommentar unten. Ich freue mich riesig, wenn Sie Ihre Kreationen teilen!
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Steak mit cremigem Kartoffelgratin
- Total Time: 70 min
- Yield: 4 Portionen 1x
- Diet: Vegetarian
Description
Ein einfaches Rezept für saftiges Steak serviert mit einem reichhaltigen, cremigen Kartoffelgratin.
Ingredients
- 4 Rindersteaks (ca. 200g pro Stück)
- 500g Kartoffeln (festkochend)
- 250ml Sahne
- 100ml Milch
- 1 Knoblauchzehe
- 50g geriebener Käse (z.B. Gruyère)
- 2 EL Butter
- Salz
- Pfeffer
- Muskatnuss
Instructions
- Heizen Sie Ihren Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vor.
- Schälen Sie die Kartoffeln und schneiden Sie sie in sehr dünne Scheiben (ca. 2 mm).
- Reiben Sie eine Auflaufform mit der halbierten Knoblauchzehe ein.
- Vermischen Sie Sahne, Milch, Salz, Pfeffer und eine Prise Muskatnuss in einer Schüssel.
- Schichten Sie die Kartoffelscheiben abwechselnd mit der Sahne-Milch-Mischung in die Auflaufform. Die oberste Schicht sollte gut bedeckt sein.
- Backen Sie das Gratin für etwa 45 Minuten, bis die Kartoffeln weich sind.
- Bestreuen Sie das Gratin in den letzten 10 Minuten mit dem geriebenen Käse und backen Sie es weiter, bis der Käse goldbraun ist.
- Würzen Sie die Steaks großzügig mit Salz und Pfeffer.
- Erhitzen Sie Butter in einer Pfanne bei mittlerer bis hoher Hitze.
- Braten Sie die Steaks je nach gewünschtem Gargrad (z.B. 3-4 Minuten pro Seite für medium).
- Lassen Sie die Steaks vor dem Servieren 5 Minuten ruhen.
- Servieren Sie das Steak zusammen mit dem Kartoffelgratin.
Notes
- Für mehr Geschmack können Sie dem Gratin etwas gehackten Thymian hinzufügen.
- Die Dicke der Kartoffelscheiben beeinflusst die Garzeit des Gratins.
- Prep Time: 20 min
- Cook Time: 50 min
- Category: Hauptgericht
- Method: Backen und Braten
- Cuisine: Deutsch
Nutrition
- Serving Size: 1 Portion
- Calories: 650
- Sugar: 5
- Sodium: 450
- Fat: 40
- Saturated Fat: 22
- Unsaturated Fat: 10
- Trans Fat: 0.5
- Carbohydrates: 35
- Fiber: 4
- Protein: 38
- Cholesterol: 110
Keywords: Steak, Kartoffelgratin, Sahnesoße, Fleischgericht, Auflauf