Oh, wenn es draußen kalt und ungemütlich ist, gibt es doch nichts Besseres, als sich mit einer dampfenden Schüssel richtig herzhaftes Gulasz Wolowy – Rindergulasch nach polnischer Art aufzuwärmen, oder? Dieses Gericht, das nach Omas Rezepten riecht und schmeckt, ist für mich pure Seelenwärme. Ich erinnere mich noch gut, wie meine polnische Nachbarin es früher immer zubereitet hat, und dieser Duft von Paprika und geschmortem Rindfleisch, der durchs Treppenhaus zog… unvergesslich! Es ist dieses rustikale, ehrliche und unglaublich geschmacksintensive Gericht, das mich immer wieder an die gemütlichsten Momente erinnert. Es braucht zwar seine Zeit, aber das ist ja das Schöne daran – man kann es in Ruhe köcheln lassen und weiß, dass am Ende was ganz Besonderes rauskommt.

Warum dieses Gulasz Wolowy – Rindergulasch nach polnischer Art besonders ist
Was macht dieses Gulasz Wolowy – Rindergulasch nach polnischer Art denn so richtig toll? Ganz einfach:
- Es ist super authentisch nach Omas Art zubereitet – da steckt richtig viel Liebe drin!
- Das Fleisch wird unwahrscheinlich zart, fast auf der Zunge zergehend.
- Die Gewürzmischung mit Paprika, Majoran und Kümmel ist einfach perfekt und gibt dem Gulasch diesen unverkennbaren polnischen Charakter.
- Es ist ein richtiges Wohlfühlgericht, das perfekt für gemütliche Abende ist.
Die Zutaten für Ihr authentisches Gulasz Wolowy
So, jetzt kommt der wichtigste Teil, denn ohne die richtigen Zutaten wird das beste Gulasz ja nichts, nicht wahr? Hier ist genau, was ihr braucht, um dieses polnische Schmuckstück auf den Tisch zu zaubern. Ich hab’s ausprobiert, und diese Mengen sind einfach perfekt:
- 1 Kilo Rinderfleisch – nehmt am besten was, das gut schmorren kann, also Wade oder Schulter ist super. Und schön in Würfel schneiden, so ungefähr 2-3 cm.
- 2 große Zwiebeln – die müssen schön fein gehackt sein, das ist wichtig für die Sauce später.
- 3 Knoblauchzehen – auch die kommen fein gehackt rein. Wer mag, kann auch eine Zehe mehr nehmen, ich mach das manchmal!
- 2 Esslöffel edelsüßes Paprikapulver – das ist DAS Gewürz für unser Gulasz, keine Kompromisse!
- 1 Teelöffel getrockneten Majoran – gibt so einen tollen, würzigen Geschmack.
- Eine halbe Teelöffel gemahlenen Kümmel – der muss rein, auch wenn ein paar Leute ihn nicht so mögen, er gehört einfach dazu!
- Salz und frisch gemahlener Pfeffer – nach Gusto, da müsst ihr einfach probieren.
- 2 Esslöffel Öl oder, wenn ihr es ganz traditionell mögt, nach Schmalz.
- 500 Milliliter Rinderbrühe – am besten eine gute, kräftige.
- 1 Esslöffel Tomatenmark – das gibt eine schöne Farbe und Tiefe.
- 1 Lorbeerblatt – für das gewisse Etwas.
- Und dann, wenn ihr wollt, noch optional: 2 gewürfelte Karotten und 1 gewürfelte Paprika. Das macht’s noch ein bisschen bunter und gemüsiger! Aber puristisch geht’s auch super.
Schritt-für-Schritt-Anleitung für das Gulasz Wolowy
Jetzt wird’s ernst, meine Lieben! So zaubert ihr dieses wunderbare Gulasz Wolowy – Rindergulasch nach polnischer Art, das eure Küche in eine Wohlfühloase verwandelt. Traut euch, das ist einfacher, als ihr denkt, und jeder Schritt trägt zum perfekten Ergebnis bei. Glaubt mir, das Ergebnis ist die Mühe wirklich wert! Wenn das Fleisch so richtig schön zart zerfällt, ist das ein Gefühl, das man mit nichts vergleichen kann. Kein Wunder, dass ein gutes Gulasch für mich fast so gut ist wie ein herzhaftes Rinderragout.
Vorbereitung des Fleisches und Gemüses
Fangen wir mit dem Fleisch an. Schnappt euch euer Rindfleisch und schneidet es in schöne, gleichmäßige Würfel, so etwa 2-3 cm groß. Das ist wichtig, damit alles schön gleichmäßig gart. Genauso verfahrt ihr mit den Zwiebeln und dem Knoblauch – schön klein hacken, damit sie sich später gut in der Sauce auflösen und ihren vollen Geschmack entfalten können. Wenn ihr mögt, schnippelt jetzt auch schon mal die optionalen Karotten und Paprika. So liegen alle Zutaten bereit und ihr könnt entspannt weiterlegen.
Anbraten und Aromen entwickeln
Jetzt wird’s heiß! In einem großen, schweren Topf – am besten einem Bräter – erhitzt ihr das Öl oder Schmalz. Wenn das richtig heiß ist, gebt ihr euer Rindfleisch portionsweise rein und bratet es von allen Seiten richtig schön kräftig an. Nur nicht zu viel auf einmal, sonst kocht es mehr, als dass es brät! Nehmt das Fleisch dann kurz raus und stellt es beiseite. Jetzt kommen die Zwiebeln in den Topf. Lasst sie schön glasig dünsten, bis sie weich sind. Dann gebt ihr den Knoblauch, das Paprikapulver, den Majoran und den Kümmel dazu. Das Ganze lasst ihr nur ganz kurz mitrösten – gerade so lange, bis es herrlich duftet. Achtung, Paprika verbrennt schnell, also nicht zu lange! Rührt dann das Tomatenmark ein und röstet es auch eine Minute mit an, das bringt Farbe und Tiefe. Puh, riecht das schon gut! Das ist die gleiche Magie, die auch in einer guten Rinderrahm-Pfanne steckt, nur eben anders.

Schmoren für zartes Fleisch
Nun kommt das angebratene Fleisch wieder in den Topf zu den Zwiebeln und Gewürzen. Gießt die Rinderbrühe an und gebt das Lorbeerblatt hinein. Alles gut umrühren, bis sich die angebratenen Röststoffe vom Boden des Topfes lösen – das ist pures Aroma! Dann bringt alles zum leichten Köcheln. Deckel drauf, Hitze runter auf die kleinste Stufe, und jetzt darf das Gulasz ganz gemütlich vor sich hinschmoren. Mindestens 1,5 Stunden, besser 2 Stunden, oder sogar noch länger, je nachdem, wie zart euer Fleisch wird. Zwischendurch mal reinschauen und umrühren, ob noch genug Flüssigkeit da ist. Wenn ihr mögt, kommen die Karotten und Paprika für die letzten 30 Minuten mit rein. So werden sie schön weich, aber behalten noch etwas Biss. Mein Trick? Wenn ich merke, dass das Fleisch partout nicht zart werden will, gebe ich noch einen kleinen Schuss Rotwein dazu. Das Wunder wirkt oft!
Abschließende Verfeinerung und Servieren
Wenn das Fleisch butterzart ist und die Sauce wunderbar sämig, ist es fast geschafft! Fischt das Lorbeerblatt raus, das braucht jetzt keiner mehr. Probiert das Gulasch und schmeckt es mit Salz und Pfeffer ab. Vielleicht braucht es noch einen Hauch mehr? Denkt dran, jetzt ist der Zeitpunkt, wo ihr es perfekt abschmecken könnt. Und dann? Ab auf den Teller damit! Klassisch passt dazu Kartoffelpüree, aber auch frische Nudeln oder einfach nur ein gutes Stück Brot zum Eintunken sind fantastisch. Wer mag, kann auch noch einen Löffel saure Sahne draufgeben. Aber ganz ehrlich? So wie es ist, ist es schon ein Gedicht!

Tipps für das perfekte Gulasz Wolowy
Ach, dieses Gulasz Wolowy – Rindergulasch nach polnischer Art ist ja schon für sich genommen ein Gedicht, aber mit ein paar kleinen Kniffen wird es zum absoluten Meisterwerk! Ich hab da so meine Geheimchen, die ich über die Jahre gesammelt hab. Also passt gut auf, denn damit holt ihr wirklich das Allerletzte aus dem Gericht raus. Denkt dran, die kleinen Details machen oft den Riesenunterschied. Es ist fast so wichtig wie bei einer guten deftigen Rindfleisch-Gemüse-Suppe, dass man weiß, worauf es ankommt!
Fleischwahl ist alles: Nehmt wirklich ein Stück Rindfleisch, das fürs Schmoren gemacht ist. Wade, Backe oder auch die Schulter sind super. Bloß kein mageres Filet, das wird sonst trocken. Wichtig ist auch, dass die Würfel nicht zu klein sind, damit sie beim langen Kochen nicht zerfallen. Lieber etwas größer schneiden!
Gewürze neu entdeckt: Mehr Paprika geht immer, oder? Wenn ihr es richtig kräftig mögt, nehmt ruhig eine Mischung aus edelsüß und scharf. Ein kleiner Löffel Kümmel mehr schadet auch nicht, er gibt eine tolle herbe Note. Aber Vorsicht, nicht übertreiben, sonst dominiert er alles.
Die Sauce auf Vordermann bringen: Wenn eure Sauce nach dem Schmoren zu dünn ist, keine Panik! Macht euch einen kleinen Bocks mit Speisestärke und etwas kaltem Wasser anrühren, dann kurz unterköcheln lassen. Oder, noch besser, ihr schöpft einfach ein paar Löffel von der köstlichen Gulaschbrühe ab, rührt einen guten Löffel Schmand darunter, und gebt das Ganze dann zurück in den Topf. Das macht die Sauce schön cremig und gibt einen subtilen, feinen Geschmack, der total polnisch ist. Das ist mein absoluter Lieblingstrick, den ich auch bei manchen Eintöpfen mache!
Häufig gestellte Fragen zum Gulasz Wolowy
Ich kriege immer wieder Fragen zu meinem Lieblings-Gulasz Wolowy – Rindergulasch nach polnischer Art, und helfe natürlich super gerne! Hier sind ein paar Sachen, die euch vielleicht auf dem Herzen liegen?
Welches Rindfleisch eignet sich am besten für Gulasz?
Ganz klar: Nehmt ein Stück, das Fett und Bindegewebe hat und lang genug schmoren kann! Ich schwöre auf Wade, Schulter oder auch Oberschale. Die haben genug Kollagen, das beim langen Garen weich wird und die Sauce von Natur aus dick und geschmeidig macht. Filet oder mageres Schnitzel sind da eher nicht so toll, die werden schnell trocken und zäh. Also, ran an die guten Schmorstücke!
Kann ich das Gulasz Wolowy im Voraus zubereiten?
Aber hallo! Das ist sogar mein Geheimtipp! Gulasz schmeckt aufgewärmt oft noch BESSER, weil die Aromen dann richtig schön durchgezogen sind. Ihr könnt es locker ein oder zwei Tage vorher zubereiten und im Kühlschrank aufbewahren. Dann müsst ihr es nur noch sanft erwärmen – entweder im Topf bei kleiner Hitze oder sogar im Ofen. Perfekt, wenn ihr Gäste erwartet und den Abend entspannt genießen wollt!
Meine Gulaschsoße ist zu dünn. Was tun?
Kein Problem, das kriegen wir hin! Es gibt ein paar Tricks. Entweder rührt ihr am Ende der Kochzeit eine kleine Mischung aus Speisestärke und kaltem Wasser glatt an und lasst sie kurz mitköcheln – das ist die schnelle Methode. Oder, was ich oft mache, weil es so schön cremig wird: Ich nehme ein paar Löffel von der Gulaschbrühe ab, rühre einen Löffel Schmand oder saure Sahne unter, und geb‘ das dann zurück in den Topf. Das macht die Sauce schön sämig und gibt noch einen extra Geschmackskick. Einfach köcheln lassen, bis es die gewünschte Konsistenz hat.

Haltbarkeit und Aufbewahrung
Das Tolle an unserem Gulasz Wolowy – Rindergulasch nach polnischer Art ist, dass es am nächsten Tag oft noch besser schmeckt! Wenn was übrig bleibt, lasst es einfach komplett abkühlen und dann ab damit in eine luftdichte Dose in den Kühlschrank. So hält es sich locker 3-4 Tage. Beim Aufwärmen einfach sanft bei niedriger Hitze in einem Topf oder kurz in der Mikrowelle.
Nährwertangaben (Schätzung)
Bei so einem herzhaften Gericht wie unserem Gulasz Wolowy – Rindergulasch nach polnischer Art denkt man vielleicht nicht sofort ans Kalorienzählen, aber es ist doch gut zu wissen, was drinsteckt, oder? Hier sind grobe Schätzungen pro Portion, damit ihr eine Idee habt. Bedenkt aber, dass das je nach Fleischstück und genauem Fettgehalt leicht variieren kann!
- Kalorien: ca. 450 kcal
- Fett: ca. 25 g (davon ca. 10 g gesättigte Fettsäuren)
- Ungesättigte Fettsäuren: ca. 15 g
- Cholesterin: ca. 120 mg
- Kohlenhydrate: ca. 15 g
- davon Zucker: ca. 8 g
- Ballaststoffe: ca. 3 g
- Eiweiß: ca. 40 g
- Natrium: ca. 500 mg
Es ist ein richtig gutes, sättigendes Gericht mit viel Protein, was ja super ist, gerade wenn man nach einem langen Arbeitstag oder einem Spaziergang in der Kälte Hunger hat!
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Gulasz Wolowy – Rindergulasch nach polnischer Art
- Total Time: 140 min
- Yield: 4 Portionen 1x
- Diet: Vegetarian
Description
Ein herzhaftes Rindergulasch nach traditionellem polnischem Rezept, perfekt für kalte Tage.
Ingredients
- 1 kg Rindfleisch (z.B. Wade oder Schulter), gewürfelt
- 2 große Zwiebeln, gehackt
- 3 Knoblauchzehen, gehackt
- 2 EL Paprikapulver (edelsüß)
- 1 TL Majoran, getrocknet
- 1/2 TL Kümmel, gemahlen
- Salz und Pfeffer nach Geschmack
- 2 EL Öl oder Schmalz
- 500 ml Rinderbrühe
- 1 EL Tomatenmark
- 1 Lorbeerblatt
- 2 Karotten, gewürfelt (optional)
- 1 Paprika, gewürfelt (optional)
Instructions
- Das Rindfleisch salzen und pfeffern.
- In einem großen Topf oder Schmortopf das Öl oder Schmalz erhitzen. Das Fleisch darin von allen Seiten scharf anbraten.
- Das Fleisch aus dem Topf nehmen und beiseite stellen.
- Die gehackten Zwiebeln in den Topf geben und glasig dünsten.
- Knoblauch, Paprikapulver, Majoran und Kümmel hinzufügen und kurz mitrösten, bis es duftet.
- Das Tomatenmark einrühren und ebenfalls kurz anrösten.
- Das angebratene Fleisch wieder in den Topf geben.
- Mit der Rinderbrühe ablöschen und das Lorbeerblatt hinzufügen.
- Alles gut umrühren und zum Kochen bringen.
- Die Hitze reduzieren, den Topf abdecken und das Gulasch mindestens 1,5 bis 2 Stunden sanft schmoren lassen, bis das Fleisch sehr zart ist.
- Falls verwendet, Karotten und Paprika in den letzten 30 Minuten der Kochzeit hinzufügen.
- Vor dem Servieren das Lorbeerblatt entfernen und das Gulasch abschmecken.
Notes
- Servieren Sie das Gulasch mit Kartoffelpüree, Nudeln oder Brot.
- Für eine dickere Sauce können Sie am Ende der Kochzeit etwas Speisestärke mit Wasser anrühren und unterrühren.
- Prep Time: 20 min
- Cook Time: 120 min
- Category: Hauptgericht
- Method: Schmoren
- Cuisine: Polnisch
Nutrition
- Serving Size: 1 Portion
- Calories: 450
- Sugar: 8g
- Sodium: 500mg
- Fat: 25g
- Saturated Fat: 10g
- Unsaturated Fat: 15g
- Trans Fat: 0g
- Carbohydrates: 15g
- Fiber: 3g
- Protein: 40g
- Cholesterol: 120mg
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